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Rathaus: Poetry Slam kommt auf den Mühlenberg

„Ein Poetry-Slam ist ein literarischer Dichterwettstreit, bei dem selbstverfasste Texte live vor Publikum und innerhalb eines strengen Zeitlimits vorgetragen werden“, sagt die Wikipedia. Poetry Slams in Blütenstadt waren bislang vor allem auf der Bühne des Scala zu erleben. Am 17. September wird auch die Inselmühle zur Kulisse eines solchen Treffens der Schöpfer des knackigen Verses. Lesen Sie mehr in einer Medieninfo des Rathauses vom 8. September 2026.

Bernd Reiher, 13.09.2026, 00:15 Uhr

Poetry Slam kommt auf den Mühlenberg

Am 17. September wird die Bockwindmühle in Werder zur Open-Air-Bühne. Die Stadt hat den Poetry Slam „Zwischen Zeilen und Ziegeln“ nach Werder (Havel) geholt und unterstützt die Veranstaltung auf dem Mühlenberg organisatorisch und vor Ort.

Ab 18 Uhr treten sechs Poetry-Slammer mit ihren selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Das Publikum entscheidet per Applaus, welche Beiträge den Abend gewinnen. Auf der Bühne stehen Laura Paloma, Tilman Döring, Portokaliz, Anna Hader, Lisa Hein und Quarki. Die Moderation übernimmt Slam-Poet Jesko Habert.

Die Veranstaltung gehört zum brandenburgweiten Projekt „Zwischen Zeilen und Ziegeln: Poetry Slam für das Land von morgen“. Unter der Frage „Aus welchem Stoff ist die Zukunft gebaut?“ bringt die Reihe Literatur an besondere Orte mit Geschichte. In Werder bietet dafür die historische Bockwindmühle auf dem Mühlenberg eine besondere Kulisse. Sie steht dafür, wie ein historisches Wahrzeichen bewahrt und neu belebt werden kann.

Die Stadt Werder (Havel) stellt für den Abend das Mühlengelände und Infrastruktur zur Verfügung. Zudem unterstützt sie die Öffentlichkeitsarbeit. Während des Einlasses und in den Pausen werden kostenfreie Führungen durch die Bockwindmühle angeboten. Damit verbindet der Abend Literatur mit einem Einblick in eines der Wahrzeichen der Stadt.

Der Poetry Slam findet unter freiem Himmel statt. Besucher können Picknickdecken oder Campingstühle mitbringen. Auch eigene Getränke dürfen mitgebracht werden; eine Bar gibt es vor Ort nicht. Der Eintritt erfolgt nach dem Prinzip „Bezahl, so viel du magst“.

Veranstaltet wird das Projekt vom Verein Stift & Mikro gemeinsam mit dem SlamKollektiv Eberswalde und den Kiezpoeten Berlin. Es ist Teil von „Von hier aus Zukunft – Kulturland Brandenburg 2026/2027“ und wird mit Mitteln des Landes Brandenburg gefördert.