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Polizeimeldung: Mit 0,87 Promille drei Autos im Kugelweg ramponiert

Werder (Havel), 26.05.2024 – Meldung der Polizeidirektion West vom 24. Mai 2024. Quelle: polizei.brandenburg.de.

Alkoholisierter Autofahrer beschädigt drei weitere Fahrzeuge

Ort: Werder (Havel), Kugelweg Zeit: Donnerstag, 23.05.2024, 10.30 Uhr

Am Donnerstag ist es in Werder (Havel) zu einem Verkehrsunfall gekommen, in den insgesamt vier Fahrzeuge involviert waren. Ein 61-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Wagen entlang des Kugelwegs und kollidierte aus bislang ungeklärter Ursache mit dem Heck eines am Straßenrand geparkten Fahrzeugs.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen auf zwei weitere geparkte Fahrzeuge aufgeschoben. An allen Autos entstand erheblicher Sachschaden, der insgesamt auf etwa 35.000 Euro geschätzt wird. Ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest bei dem Fahrer ergab einen Wert von 0,87 Promille. Eine Blutprobe wurde angeordnet und der Führerschein beschlagnahmt sowie eine Anzeige wegen eines Verkehrsunfalls unter dem Einfluss von Alkohol aufgenommen.

https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/alkoholisierter-autofahrer-beschaedigt-d/4828746

BUND: Seen in Brandenburg akut gefährdet

Werder (Havel), 25.05.2024 – In der Meldung vom Mittwoch bei werderanderhavel.de ging es auch um die „hervorragende Badegewässerqualität“ am Strandbad Werder. Dumm nur, dass am zugehörigen Gewässer vom kostbaren Gut immer weniger vorhanden ist.

Der Wasserstand des Plessower Sees sei zwischen 2013 und 2020 um einen halben Meter zurückgegangen, heißt es im Seenreport des Naturschutzbund BUND. Ursachen dafür seien die Folgen des Klimawandels und hohe Grundwasserentnahmen für Trink- und Brauchwasser, sprich: Brunnen. Nachzulesen ist dies im Seenreport des Brandenburger Landesverbandes des BUND. Lesen Sie hier die zugehörige Pressemitteilung. Direkt zum Seenreport (mit dem Plessower See ab Seite 15) geht es hier.

Seen in Brandenburg akut gefährdet

Der BUND Brandenburg hat in seinem Seenreport die Gefährdung der Seen in Brandenburg dokumentiert. Dabei wird deutlich, dass die Gefährdung nicht allein ein regionales Problem ist. Vielmehr wird deutlich, dass die Seen durch den Klimawandel und den damit einhergehenden Rückgang der Grundwasserstände bedroht werden.

Der BUND Brandenburg hat einen Seenreport über den Zustand von 17 repräsentativen Seen verfasst. Im Report wurde ersichtlich, dass die Landnutzung in der Umgebung und der prekäre Landschaftswasserhaushalt den Seen zusetzen.

Der BUND musste aber auch gleichzeitig feststellen, dass die Seen in Brandenburg massiv durch den Klimawandel beeinträchtigt werden. Insgesamt steht weniger Wasser für die Grundwasserneubildung zur Verfügung. Viele Seen in Brandenburg sind aber abhängig vom Grundwasser.

„Kommt es durch die Überschreitung der 1,5 Grad-Grenze zu einem katastrophalen Klimawandel, droht der Totalverlust der Brandenburger Seen. Wir haben aber weitere fünf Jahre Stillstand bei der Umsetzung von Maßnahmen zur Klimaanpassung in Brandenburg erlebt.“

Thomas Volpers, stellvertretender Landesvorsitzender BUND Brandenburg

In der Tat kommt Brandenburg bei der Klimaanpassung nicht voran. Die Landesregierung hat die ganze Legislatur gebraucht, um überhaupt einen Klimaplan auszuarbeiten, der beinahe vom Ministerpräsidenten gestoppt worden wäre.

Entscheidende Gesetze für die Klimaanpassung wurden nicht angegangen bzw. gestoppt. So liegt für das Jagdgesetz zwar ein Entwurf vor, dieser wird aber im Landtag nicht behandelt. Wald- und Wassergesetz wurden gar nicht erst angegangen. Wichtige Programme wie der Moorschutz werden immer wieder von Lobbyverbänden wie dem Bauernverband attackiert. Außerdem gibt es kaum Fortschritte bei der Anpassung der Arbeit der Wasser- und Bodenverbände vor Ort. Zu sehr wird der Schwerpunkt immer noch auf die sogenannte schadlose Wasserableitung gelegt. Darüber hinaus ist die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie seit vielen Jahren mehr als mangelhaft. Der BUND hat entsprechend Klage gegen den Bewirtschaftungsplan Oder eingelegt.

Geradezu fahrlässig geht die Landesregierung mit der Braunkohlenachsorge um. Es erfolgte bisher keine Festlegung von Sicherheitsleistungen für die Tagebaunachsorge. Es gab bisher keine unabhängige Überprüfung der Rückstellungen des Tagebaubetreibers zur Finanzierung der Nachsorge. Auf die Nichtfertigstellung der Dichtwand am Tagebau Welzow hat das Bergamt lediglich mit einer Verlängerung der Frist reagiert, obwohl auch die Einhaltung dieser Frist unwahrscheinlich ist. Die Lausitzer Seenkette wurde durch die Verzögerung nachhaltig geschädigt. Die sogenannte Vorsorgevereinbarung ist in wesentlichen Teilen der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Durch keine der von der Landesregierung verfassten Strategien ist eine Bremsung der Landschaftsversiegelung zu erwarten. Auch die Versiegelung ist ein wichtiger Faktor für die Behinderung der Grundwasserneubildung.

„Fragt man Leute, warum sie in Brandenburg leben, stehen sehr oft die schöne Natur und die Landschaft an erster Stelle. Diese Landschaft erhält durch die Seen und Flüsse ihren unverwechselbaren Charakter. Aber gerade dieser Charakter ist bedroht.“

Richard Jacob, BUND Mittelmark

Diese Bedrohung kommt aber nicht nur durch den Klimawandel zustande, sondern auch durch fehlgeleitete regionale Entwicklungen. Nur ein Beispiel ist der Fresdorfer See, der seit 2020 ausgetrocknet ist. Nährstoffeintrag, unterbliebene Entschlammung und Wasserverbrauch der Landwirtschaft haben letztendlich zum Ende des Sees geführt.

„Es gibt aber auch Beispiele die Hoffnung machen“, berichtet Gert Müller von der BI „Kontra Industrieschwein Hassleben“. Durch den jahrzehntelangen Widerstand gegen eine überdimensionierte Schweinemastanlage konnten erhebliche Belastungen durch Nährstoffe vom Kuhzer See ferngehalten werden. Jetzt ist der See FFH Gebiet und Teil des Naturschutzgebietes „Klaushagen – Kuhzer See“. „Wenn wir es jetzt noch schaffen, Pufferzonen um den See festzulegen, in denen auf den Einsatz von Dünger und Pestiziden verzichtet wird, kann der See sich wieder vollständig erholen“, so Gert Müller weiter.

Der BUND Brandenburg hat im Seenreport einen Forderungskatalog zusammengetragen, mit deren Umsetzung die Seen in Brandenburg erhalten bleiben können. „Wir appellieren an die Landespolitik, insbesondere an den Ministerpräsidenten seine Blockadepolitik gegenüber der Klimaanpassung aufzugeben und nicht das letzte Zeitfenster für die Klimaanpassung und den Klimaschutz zu verpassen“, so Thomas Volpers zum Schluss.

Den Seenreport und weitere Informationen finden sie hier!

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Polizeimeldung: Auto fährt Radlerin auf Insel um

Werder (Havel), 24.05.2024 – Meldung der Polizeidirektion West vom 23. Mai 2024. Quelle: polizei.brandenburg.de.

Auto erfasst Radfahrerin

Ort: Werder (Havel), Am Markt Zeit: Mittwoch, 22.05.2024, 14:48 Uhr

In Werder (Havel) ist es am Mittwoch zu einem Verkehrsunfall gekommen. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr eine 38-jährige Autofahrerin entlang der Torstraße und wollte dann links in die Straße Am Markt einbiegen.

Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einer kreuzenden Radfahrerin, die daraufhin stürzte. Die 73-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Eine Unfallanzeige wurde aufgenommen. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 600 Euro geschätzt.

https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/auto-erfasst-radfahrerin/4825946

„Halten Sie einfach mal den Mund!“: Pressesch(l)au Werder KW24/21

Werder (Havel), 23.05.2024 – Pressesch(l)au Werder, der Wochenblick in die Netzmeldungen zum Thema Blütenstadt. KW24/21 unter anderem mit: dem Obstbaumuseum, Kindertag, dem Felix Lobrecht auf dem Baumblütenfest, Schein-Kandidaturen, der Arztsituation und dem AfD-Paradox des Marcel Fratzscher, laut dem AfD-Wähler am meisten darunter leiden könnten, wenn die Partei Wahlen gewinnen würde.

Im Bild: Wahlplakat der FDP in der Damaschkestraße. Hintergrund: In der aktuellen SVV sind die Liberalen nicht vertreten. Waren 2023 aufgefallen mit einer Anfrage an das Bundesverkehrsministerium in Sachen Bahnhof. Hantieren allerdings mit fragwürdigen Sätzen, wie „Kein grundsätzliches Tempo 30 in Werder“, obwohl das nirgendwo geplant ist. Wäre eine Wahloption für Anhänger*innen des taktischen Wählens, die nicht grün, orange, schwarz oder rot, aber auch nicht blau wählen wollen. Allerdings gilt zu beachten, dass in der SVV die FDP auch einen sehr eigenen Ansatz für eines der letzten Filetstücke im Herzen Werders vertreten würde: „Wir wollen den Hartplatz zu einem Wohn-, Geschäfts- und Dienstleistungszentrum mit neuem Stadthafen entwickeln – mit Gastronomie, (halb-)unterirdischem Parken und Wasserzugang für alle Werderaner“, steht im Kommunalwahlprogramm.

Pressesch(l)au Werder KW24/21

„Jedem ans Bein pinkeln wollen, ist einfach eine Unart“: Sehr spezielle Diskussion unter Anja Spiegels simpler Frage „Gilt das Sonn- und Feiertagsverbot nicht für die LKW von Biowork?“ in der Facebookgruppe Blütenstadt.

Sperrung der Kemnitzer Autobahnbrücke am 27. und 28. Mai: Nötig wegen Restarbeiten, nachzulesen beim städtischen Infoportal werder-havel.de.

Asozialste Veranstaltung, die es gibt: Felix Lobrecht erzählt aus Jugendtagen und lästert über das Baumblütenfest vor 15 Jahren in Folge 263 seines Podcasts (Anmeldung kostet nix) „Gemischtes Hack“.

Kreativer Kindertag in Phöben: Am 1. Juni von 13 bis 18 Uhr in der Alten Schule, schreibt der Heimatverein in der Facebookgruppe Blütenstadt.

Bürgermeister als „Schein-Kandidaten“ – „Promifaktor“ bei der Kommunalwahl: Über die Sache mit den Bürgermeister*innen, die von Wahlplakaten lächeln, obwohl klar ist, dass sie den Sitz in der Stadtverordnetenversammlung gar nicht annehmen werden, weil sie dann von ihrem Bürgermeisteramt zurücktreten müssten, berichtet am 19. Mai das rbb-Abendmagazin Brandenburg aktuell.

Wählertäuschung oder probates Mittel – Bürgermeister gehen auf Stimmenfang: Ebenfalls mit dem Thema „Schein-Kandidaturen“ beschäftigt hat sich für einen Beitrag vom 5. Mai das Regionalblog zauche365.de.

„Fragt also Euren Kandidaten bevor ihr wählt, ob es ein Scheinkandidat ist und er oder sie mal wieder die Bürger von Werder austricksen will“: Vorschlag zum Thema von Kinochef und mittlerweile Stadtmitgestalter-Kommunalwahl-Kandidat Gösta Oelstrom in der Facebookgruppe Potsdam, Mittelmark und Werder.

Ein schöner Grund zum Feiern: Über das 20-Jährige des Gilde der Stadtführer Werder e.V. berichtet seit 21. Mai wirsindwerder.de.

Omas for future: Am 12. Juni Thema der Vortrags- und Gesprächsreihe „Leben und Umwelt“ im Treffpunkt Werder.

Havel-Therme kündigt Saunaschiff für 80 Personen an: Vom nur für ausgewählte Presseleute vorgesehenen Kaminabend am 19. April berichtet seit 22. Mai das Stadtportal wirsindwerder.de.

Pressesch(l)au, der Wochenblick in die Netzmeldungen zum Thema Blütenstadt.

Kunst oder Honig auf Knopfdruck: Über Selbstbedienungsautomaten in Mittelmark und Werder berichtet seit 20. Mai Heinrich Jakunin in der MAZ.

95 Jahre Feuerwehr, 25 Jahre Jugendfeuerwehr: Werden gefeiert am 25. Mai in Plötzin, schreibt Theresa Tauchert in der Facebookgruppe Blütenstadt.

Bürgerservice muss aus organisatorischen Gründen am 10. Juni geschlossen bleiben: Hinweis der Stadt auf der Rathausseite werder-havel.de.

Stellenausschreibung, Wassernetzrohrspülung, Kindertag: Neuigkeiten über dies und das stehen im neuen Amtsblatt.

Ein Obstbaumuseum für Werder: Wiederholte Forderung seit dem Pfingstsonntag (Museumstag) der SPD Werder via Insta.

„Hausgemachter Kuchen, selbstgemixte Limonaden aus frischem Obst oder Fruchtsaft aus Werder und hausgemachte Marmelade zum Frühstück“: Auf neue Leckereien auf der Karte des Scala Künstlercafé auf der Insel verweist Kinochef Oelstrom in seinem dieswöchigen Newsletter.

Bad-Ausschusssitzung: Am 29. Mai ab 18.30 Uhr mit Sachstandsbericht zum Betrieb und „Bedeutung der Therme für die Stadt (Bericht der Bürgermeisterin)“ weiß das Allris.

Glindow hat ein neues Feuerwehrauto: Mit dem Wunsch „Kommt immer gesund von Euren Einsätzen wieder!“ gratuliert zum LF20 via Insta Anika Lorentz.

„Viele Hausärzte, kein Hautarzt“: Wie Werder mit Arztpraxen versorgt ist, fragt seit 17. Mai die MAZ.

„Jung und Alt, Erfahrung und neue Ideen, aus Unternhmern und Angestellten, also eine tolle Mischung aus unserer Stadt“: CDU-Kandidaten im Überblick sind zu finden in der Facebookgruppe Politik in Potsdam, Mittelmark und Werder.

Lokale Wasserstrategie, Brauchwasser stärker nutzen, Wasser in der Landschaft halten: Video-Erläuterung zu Kapitel drei „Wasser – Werders größtes Gut bewahren“ des Wahlprogrammes der Grünen auf Insta.

DJ Joshi, Seifenblasenkunst, Ballontiere, Kinderschminken: Der 1. Juni naht und mit ihm der Kindertag. Gefeiert wird auf dem „Stadtplatz“ in den Havelauen, meldet das Rathaus auf werder-havel.de.

Berauscht mit dem E-Scooter unterwegs: Am Montag stellten Beamte in der Eisenbahnstraße einen E-Scooter ohne Versicherungskennzeichen fahrend fest. Beim 15-Jährigen Fahrer verlief ein Drogenvortest positiv, meldet die Polizei.

„Der perfekte Ort für regionale Musiker, um ihre Talente zu zeigen oder einfach musikbegeisterte Menschen zu treffen“: Egal ob Singer-Songwriter, Band, oder Solo-Künstler – jeder ist willkommen, heißt es in der Einladung zur neuen „Open Stage“ jeden Mittwoch ab 19 Uhr im Kaffeekontor im Ka(u)ffeehaus an der Eisenbahnstraße.

Abspann

„Die Wähler der AfD würden am meisten darunter leiden, wenn die Partei die Wahlen gewinnen würde“: Das AfD-Paradox, eine These des DIW-Präsidenten Marcel Fratzscher, beleuchtet seit Mittwoch ein Beitrag des rbb-Abendmagazins Brandenburg aktuell.

Schönes Wochenende, noch.

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Gesundheitsministerium zum Start der Badesaison: „Hervorragende Wasserqualität“

Werder (Havel), 22.05.2024 – Riegelspitze, Strandbad Glindow, Strandbad Werder am Plessower See: Alles Werderaner Badestellen mit „ausgezeichneter Badegewässerqualität“. Nachzulesen in der Badestellenkarte der Landesverwaltung. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Gesundheitsministeriums vom 12. Mai 2024.

Badesaison startet offiziell am 15. Mai

251 Badegewässer ausgewiesen – Wasserqualität erneut hervorragend

Nach der Brandenburgischen Badegewässerverordnung startet am Mittwoch (15. Mai) offiziell die diesjährige Badesaison im Land Brandenburg. Für 2024 wurden 251 Badegewässer ausgewiesen, die zuvor von den Gesundheitsämtern der Landkreise und kreisfreien Städte bestimmt worden sind. Davon sind 230 (92 Prozent) mit einer „ausgezeichneten“ Badegewässerqualität eingestuft worden. Weitere 14 Badestellen erhielten das Prädikat „gut“ und zwei das Prädikat „ausreichend“. Alle Badestellen und aktuellen Informationen zur Wasserqualität sowie zur Ausstattung und Erreichbarkeit sind auf dem Portal www.badestellen.brandenburg.deveröffentlicht. Die Badestellenkarte wird regelmäßig aktualisiert.

„Brandenburg ist ein attraktives Seenland mit vielen Badeseen in mitten der schönen Natur und hervorragender Wasserqualität. Ungetrübter Badespaß ist ein echtes Aushängeschild für unsere Region. Für ein gesundes und sicheres Baden werden alle ausgewiesenen Badegewässer von den Gesundheitsämtern unter anderem durch regelmäßige Entnahmen von Wasserproben mindestens einmal pro Monat überwacht. Alle Badegäste sind aufgerufen, auf die Badesicherheit zu achten und Müll nicht liegen zu lassen. Dann wird auch diese Badesaison für alle ein Vergnügen.“

Antje Töpfer, Verbraucherschutzstaatssekretärin

Nach der Brandenburgischen Badegewässerverordnung ist die „Badesaison“ der Zeitraum, in dem mit einer großen Zahl von Badenden gerechnet werden kann. Dies ist in der Regel der Zeitraum vom 15. Mai bis zum 15. September eines Jahres.

Innerhalb der Badesaison überwachen die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte die Badestellen insbesondere unter hygienischen Aspekten und führen Besichtigungen und Probennahmen durch. Sie sind auch die Ansprechpartner für Auskünfte über die aktuelle Wasserqualität und den Badestellenbereich, insbesondere in hygienischer Sicht

An den ausgewiesenen Badestellen werden neben aktuellen Hinweisen zur Überwachung der Badestelle auch ein „Steckbrief“ mit Angaben zur Badestelle, zur naturräumlichen Einordnung und das Symbol der Einstufung veröffentlicht.

Das Baden und Schwimmen in freien Gewässernist im Land Brandenburg grundsätzlich erlaubt, es sei denn, es wird von der zuständigen Behörde an dieser Stelle ein Badeverbot aufgrund der Wasserqualität ausgesprochen. Insofern obliegt es den kommunalen Behörden vor Ort zu entscheiden, inwiefern an bestimmten Stellen nicht gebadet werden darf.

Fünf Badegewässer sind derzeit nicht eingestuft, da drei noch den Status „neu“ haben und bei zweien aufgrund von umfangreichen Sanierungs- und Bewirtschaftungsmaßnahmen noch keine ausreichenden Datensätze für eine Bewertung nach Brandenburgischer Badegewässerverordnung vorliegen. Eine Bewertung der Wasserqualität für diese Badestellen erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

https://msgiv.brandenburg.de/msgiv/de/presse/pressemitteilungen/detail/~12-05-2024-badesaison-startet-am-15-mai#

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Comédie soleil, 25./26. Mai: „Merkwürdiger Bruckner“

Werder (Havel), 21.05.2024 – In der Comédie soleil ist am Wochenende wieder Figurentheater angesagt. Zu erleben ist am Sonnabend und Sonntag das Stück „Der merkwürdige Herr Bruckner“. Thema: Leben und Werk des tiefreligiösen, österreichischen und die musikalische Romantik umkrempelnden Komponisten.

Comédie soleil im Newsletter über das Stück: „Ein Geburtstagsständchen zum 200. weckt den weltberühmten Komponisten Anton Bruckner aus seiner ewigen Ruhe. Froh über die Abwechslung beginnt er höchst persönlich aus seinem Leben zu erzählen: Wie er seiner Zeit voraus neue künstlerische Wege wagte und unvergessene Meisterwerke schuf. Seinen intellektuellen Neidern zum Trotz. Die machten ihm nämlich das Leben schwer. Kaum jemand traute dem ehemaligen Dorfschullehrer solche Höhenflüge zu.“

Auf der Bühne: Das Figurentheater „die exen“ aus Neuhaus am Inn. Von den Macher*innen heißt es über das Stück: „Ein musikalisch flottes Puppentheater zum Leben von Anton Bruckner mit zwei großen Schauspielerinnen und einem sehr kleinen Orchester.“

Karten gibt es für 20, 15 (Rentner*innen) und 10 Euro per Vorbestellung und an der Abendkasse. Beginn am Sonnabend ist um 19.30 Uhr und am Sonntag gegen 17 Uhr.

https://www.comediesoleil.de/spielplan

https://die-exen.de/stueck/der-merkwuerdige-herr-bruckner

https://de.wikipedia.org/wiki/Anton_Bruckner

Kommentar: Baumblütenfest 2024 – Kompromiss mit Potenzial

Werder (Havel), 20.05.2024 – Das Baumblütenfest 2024 ist Geschichte. Es war das zweite wieder in Eigenregie. Nach den Erfahrungen aus 2023 waren die Vorzeichen  nicht optimal. Allein schon wegen der späten Planung war der Chor der Zweifler im Vorfeld laut und vielstimmig. 

Gegen ihn anzusingen, ist der Kommune im Rahmen der Möglichkeiten trefflich gelungen. Ja, der Volksfestfreitag war mau und einige Regelungen, wie zum Beispiel Straßensperrungen und Terminierung des Festumzuges, gehören auf den Prüfstand.

Trotzdem darf festgestellt werden: Grundsätzlich hat das gefundene Konzept der drei Bausteine „Höfe und Gärten“, „Rummel“ und „Volksfest“ funktioniert. Weil es die Bedürfnisse von Partyfreunden, Traditionalisten, Verwaltung, Budget, Werderschen, Werderanern, Gästen von außerhalb und Anwohnern halbwegs gleichermaßen vereint, schlummert in ihm ein großes Potenzial: Nach zig Jahren mit dem Fremdveranstalter und Hickhack in der Folge ist endlich ein Weg gefunden, auch in Eigenregie das BBF zukunftsfähig zu machen.

Ist dies aber nun ein Konzept der Stadtverwaltung, wie an so vielen Stellen zu lesen? Am Ende: ja. So, wie ich die Ausschüsse erlebte, haben aber vorher auch die Mitglieder der Werderaner Stadtverordnetenversammlung ein ordentlich Wörtchen mitgeredet. 

Erinnert sei daran, dass zunächst im Herbst eigentlich die Idee eines simplen 3-Tage-Festes durch die Blütenstadt waberte. Warum es anders kam, hängt auch mit dem deutlichen Veto mancher Stadtverordneten (allen voran: Anika Lorentz) zusammen.

Dies wiederum ist ein gutes Zeichen: Allen Unkenrufen zum Trotz wird Werder demokratisch regiert. Auch in Sachen der großen Tradition des Baumblütenfestes. 

Fazit: Laut einer spontanen Umfrage in der Facebookgruppe Blütenstadt gab es große Zustimmung zum diesjährigen Konzept. Die 145. Ausgabe könnte eine gute Vorlage werden, das Baumblütenfest weg vom Negativimage in dauerhaft sicheres Fahrwasser zu bringen.

BBF2025 wiederum wird von einer neugewählten Stadtverordnetenversammlung begleitet. Wie sie zusammengesetzt ist, bestimmen die Werderaner*innen bei der Kommunalwahl am 9. Juni. Egal, was dabei herauskommt: Die neue SVV wird gut beraten sein, auf die Weiterentwicklung des 2024er Formates zu bauen. 

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Polizeimeldung: Kind auf Berliner Straße vor Auto gelaufen

Werder (Havel), 19.05.2024 – Meldung der Polizeidirektion West vom 16. Mai 2024. Quelle: polizei.brandenburg.de.

Kind bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ort: Werder (Havel), Berliner Straße Zeit: Donnerstag, 16.05.2024, 11:07 Uhr

Ein vierjähriges Kind ist am Vormittag bei einem Verkehrsunfall in Werder schwer verletzt worden. Nach bisherigem Stand der Erkenntnisse war das Kind unvermittelt auf die Berliner Straße gelaufen.

Ein 81-jähriger Autofahrer habe dann nicht mehr rechtzeitig bremsen können, um eine Kollision zu verhindern. Rettungskräfte brachten das Kind anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus. Auch ein Rettungshubschrauber kam zum Einsatz. Der Autofahrer blieb unverletzt. Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen eine Unfallanzeige auf.

https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/kind-bei-verkehrsunfall-schwer-verletzt/4811656

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„Demokratie ist unantastbar“: Demo und Picknick am 23. Mai

Werder (Havel), 19.05.2024 – Die Kundgebung „Wir stehen zusammen“ am 18. Februar war ein gelungenes Fest aus Sicht derjenigen, die sich angesichts zunehmender rechter Umtriebe für den Erhalt der Demokratie in Deutschland einsetzen. Organisiert worden war es vom Aktionsbündnis Weltoffenes Werder.

Für den 23. Mai lädt die Initiative nun erneut ein, für demokratische Grundwerte gemeinsam auf die Straße zu gehen. Anlass ist der 75. Geburtstag des Grundgesetzes. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Aktionsbündnisses vom 16. Mai 2024

Demokratie ist unantastbar

Aktionsbündnis Weltoffenes Werder ruft auf zur Aktion anlässlich 75 Jahre Grundgesetz

Das Aktionsbündnis Weltoffenes Werder ruft unter dem Motto „Demokratie ist unantastbar – Menschenrechte für alle“ zu einer Aktion am 23. Mai in Werder (Havel) auf. Anlass ist der 75. Jahrestag des Grundgesetzes.

Mit einer Demonstration und anschließendem Picknick will das Aktionsbündnis Weltoffenes Werder ein Zeichen zum Schutz von Demokratie und Menschenrechten und gegen die Bedrohungen durch den Rechtsextremismus setzen.

Dazu startet das Bündnis um 17 Uhr am Plantagenplatz mit einer Menschenkette, von dort geht es als Demonstrationszug auf die Altstadtinsel. Anschließend laden die Veranstalter dazu ein, bei einem Picknick auf der Wiese an der Regattastrecke über unsere Demokratie und das Grundgesetz ins Gespräch zu kommen. Die Teilnehmenden sind gebeten, dafür Speisen und Getränke mitzubringen.

„Die Errungenschaften für Demokratie und Menschen sind heute, 75 Jahre nach Inkrafttreten des Grundgesetzes, in Gefahr. Rechtsextremisten hetzen gegen Geflüchtete und Menschen, die nicht in ihr Weltbild passen. Sie setzen Falschmeldungen in die Welt, versuchen das Vertrauen in die Demokratie zu untergraben und biedern sich Putins autoritärem Russland an. Darum wollen wir am Jahrestag des Grundgesetzes in Werder ein starkes Zeichen setzen für die Verteidigung der Demokratie und der Errungenschaften unseres Grundgesetzes.“

Marie Dinkgrefe, Aktionsbündnis Weltoffenes Werder

Die Aktion findet statt im Rahmen eines landesweiten Aktionstages, zu dem das Bündnis „Brandenburg zeigt Haltung“ und die Plattform „Wir machen´s wirklich – Ein solidarisches Brandenburg für alle“ aufrufen.

https://www.weltoffenes-
werder.de/aktuelles/demokratie-ist-unantastbar

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bild und bildquelle bundesministerium für digitales und verkehr

BMDV: Besser unterwegs in städtischen und ländlichen Räumen

Werder (Havel), 18.05.2024 – Werders Verkehrsraum ist begrenzt. Sinnvoll entlastet werden kann er, wenn nicht jede/r jeden Weg mit dem Auto zurücklegt. Ein gutes Mittel, um nicht jeden Meter mit dem Auto erledigen zu müssen, ist der ÖPNV. Ihn attraktiver zu machen, dafür zeigen die Parteien unterschiedliche Wege in Kommunalwahlprogrammen auf.

Rufbusse (gerade für die Ortsteile) wollen SPD und Grüne; das „ÖPNV-Netz insbesondere bezogen auf die Ortsteile ausweiten“ will Die Linke, den Takt verdichten schlagen zum Beispiel die Freien Wähler vor.

Welche Variante auch immer: Die digitale Plattformwelt wird dabei eine wichtige Rolle spielen. Digitale Verkehrssysteme wiederum werden jetzt vom Bundesverkehrsministerium gefördert. Und übrigens auch jene vom Landkreis für Werder schon länger angedachten Mobilitätsstationen, die in Leipzig seit Jahren funktionieren. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des BMDV vom 6. Mai 2024. Bildquelle: BMDV.

Besser unterwegs in städtischen und ländlichen Räumen

BMDV fördert weitere nachhaltige kommunale Projekte

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert mit rund 17,5 Millionen Euro weitere kommunale Projekte für nachhaltige Mobilität in städtischen und ländlichen Räumen.

Aus analog wird digital: Mit dem Programm „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ (DkV)unterstützt das BMDV die Transformation der Mobilität.

„Kommunen können ihre bisherigen analogen Verkehrssysteme durch intelligente digitale Mobilitätslösungen ersetzen – und zwar datenbasiert, automatisiert und vernetzt. Wir unterstützen sie dabei und treiben die digitale Transformation vor Ort weiter voran. Es stehen Fördermittel bereit, um den Verkehr effizienter und attraktiver zu gestalten.“

Bundesverkehrsminister Volker Wissing

Zu den Mobiliätslösungen gehören digitale Fahrgastinformationen in Echtzeit, Erhebung und Nutzung von Daten, anbieterübergreifende Mobilitätsplattformen, App-Lösungen für On-Demand-Dienste, oder Verkehrsmanagementsysteme.

Das Programm hat in 2024 erstmals zwei Förderlinien – für urbane und ländliche Räume. Ein neuer Förderaufruf i.H.v. zunächst 14,5 Mio. € startet am 6. Mai. Eine Bewerbung per kurzer Skizze ist bis zum 17. Juni 2024 möglich.

Weitere Informationen: bmdv.bund.de/dkv

Nachhaltig unterwegs auf ersten und letzten Meilen: Mit der in 2023 gestarteten Förderung wird die Errichtung und Ausbau von Mobilitätsstationen in kleineren und mittleren Gemeinden strukturschwacher Regionen gemäß Fördergebietskulisse der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) unterstützt. Die Mobilitätsangebote stärken die Inter- und Multimodalität. Ein zweiter Förderaufruf i.H.v. 3 Mio. € startet am 6. Mai 2024. Eine Bewerbung per kurzer Skizze ist bis zum 17. Juni 2024 möglich.

Weitere Informationen:

bmdv.bund.de/mobilitaetsstationen

https://bmdv.bund.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2024/028-wissing-digitalisierung-kommunaler-verkehrsprojekte.html