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Mit drei Promille zum Uhuru: Pressesch(l)au Werder KW 05/26

Pressesch(l)au Werder, donnerstägliche Wochenrevue der aktuellen Netzmeldungen zum Thema Blütenstadt. Ausgabe 159 (KW 05/26) unter anderem mit: Eis, Holocaust-Gedenken, dem Thermen-Gewinn, der Hochschule für Gartenbau und dem Klodeckel einer Polarlichterfotoflutgenervten.

Bernd Reiher, 29.01.2026, 01:20 Uhr

Im Bild: Bis vor Wochen waren die Glascontainer das Alibi, hier gleichmal anderen Müll mit zu entsorgen. Mittlerweile sind die Altglassammler am Getränke Hoffmann weg, eventuell aus reiner Gewohnheit wird der Ort jedoch weiter mit Abfallnachschub versorgt.

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Pressesch(l)au Werder KW 05/26

Kraftvoll, faszinierend, orientalische Magie: Eine Feuershow mit Feral Flame gibt es im Rahmen der Marakesh Moments am 13. Februar in der Haveltherme.

„Bei dieser Gelegenheit ein herzliches Dankeschön an alle Gäste, Unterstützerinnen und Helfer – ohne Sie gäbe es den Scala Kulturpalast nicht seit nunmehr zehn Jahren“: Schreibt Kino-Chef Oelstrom am 22. Januar im Newsletter aus dem Scala.

„Gewinne aus dem Betrieb fallen beim privaten Betreiber an; die Stadt selbst erzielt daraus keine unmittelbaren Überschüsse“: Fazit zum Kapitel „Haveltherme“ in der am 27. Januar veröffentlichten Stellungnahme zum Jahresabschluss der Stadt Werder 2023 der Stadtmitgestalter.

Radfahrerin stürzt in Moosfennstraße: „Am Montagabend gegen 22.45 Uhr stürzte eine Radfahrerin nahe der Berliner Straße. Die Beamten eilten zum Unfallort. Nach dem ersten Verdacht auf mögliche Alkoholisierung und dem daraufhin durchgeführten Atemalkoholtest, konnte ein Wert von nahezu 3,00 Promille festgestellt werden. Die 58-jährige Frau verletzte sich bei dem Sturz und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Hier erfolgte auch die notwendige Blutentnahme. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.“ Ereigniszeit: Montag, 26. Januar, 22.45 Uhr. Meldung vom 27. Januar der Polizei.

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Praxis-Seminar Winter-Rebschnitt: Veranstaltet am 7. März der Weinverein, berichtet Weinbau Dr. Lindicke.

„In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Werderaner Yachthandel GmbH, Otto-Lilienthal-Straße, wurde die Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen im schriftlichen Verfahren angeordnet“: Meldung vom 21. Januar im bundesweiten Portal insolvenzbekanntmachungen.de. Direkter Link (Glückslink).

„Unsere Sportstätten verzeichnen eine sehr hohe Auslastung. Insbesondere die Turnhallen weisen im Zeitraum von 7.30 bis 22 Uhr eine nahezu durchgehende Belegung auf, wodurch sich eine vollständige Auslastung von 100 Prozent ergibt. Diese Entwicklung spiegelt die unverzichtbare Rolle unserer Einrichtungen als zentrale Anlaufstelle für Training, Wettkampf und gemeinschaftliche Freizeitgestaltung wider“: Aus der Antwort der Bürgermeisterin vom 22. Januar auf die SPD-Anfrage „Nutzung von kommunalen Sportstätten und Fördermittelprogrammen“ vom 18. November, nachzulesen im Ratsinformatinssystem Allris.

Tor 11, Freshdina, Papa Joe, Jordanka, Screamz, Buddy Butcher: Waren letztes Jahr da, am 7. März ist in Werder wieder Kneipenfest.

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„Aufgrund der Witterung sind viele Spenden abgeholt worden“: Über eine leergefegte Kleiderkammer der Tee- und Wärmestube berichtet samt Aufruf, sie wieder zu füllen, SPD-Fraktionschefin Anika Lorentz seit 24. Januar in ihrem Insta-Format 1 Minute Politik aus Werder.

„1990 bis 1992 wurde gemeinsam mit berufsständischen Organisationen des Gartenbaues versucht, die langjährige Bildungseinrichtung für das Land Brandenburg so zu profilieren, dass der Fortbestand gesichert werden kann. Leider wurde entschieden, dass die Ingenieurschule mit Wirkung vom 30. Juni 1992 geschlossen wird. Am Niveau der Ausbildung kann es nicht gelegen haben“: Aus der interessanten Chronik der über ihre Abwicklung ganz und gar nicht glücklichen, ehemals in Werder am Plessower See beheimateten Ingenieurschule für Gartenbau Peter Joseph Lenné, zu finden beim Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg.

Modern, aktuell frisch: Beitrag über die Kreisvolkshochschule PM mit der Werderaner Regionalleiterin Elisa Schwis seit 24. Januar im Blickpunkt.

„Hirschzungenfarn, Storchschnabel, Natternkopf? Was machen wir gegen Schnecken? Wie düngt man richtig? Und wann ist eigentlich der ideale Zeitpunkt für den Gehölzschnitt?“: Nächster Gartenrundgang mit Chefgärtner Jan Dirks am 6. Februar im Schlossgarten Petzow.

„Besteigen Sie mit uns den höchsten Berg Afrikas, den Uhuru Peak. Lauschen Sie seinem interessanten Vortrag über eine eindrucksvolle, fantastische Reise voller unvergesslicher Erlebnisse und Strapazen“: Um einen Töplitzer auf dem Kilimandscharo geht es am 6. Februar im Inselzentrum Töplitz.

9.000 qm Acker-/Grünland in Werder, Eichholzweg: Sollen „zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft“ gemäß ZVG zwangsversteigert werden, meldet zwangsversteigerungen.de.

„Soviele Bilder. Hab schon Angst, den Klodeckel hochzuklappen“: Tippte angesichts der dieswöchigen Polarlichtnachtfotoschwemme Nutzerin D. in die Facebookgruppe Werder Havel.

„Hans und Max Jacob, Johanna Aron, Werner und Margarethe Fleck, Frieda Braun, Edla Charlotte Rosenthal, Emilie Asch und Ella Anna Leonhard – Menschen aus der Stadt, aus der Nachbarschaft“: An mehr als einhundert Menschen aus Werder, die in der NS-Zeit zur Emigration gezwungen, deportiert oder ermordet wurden, erinnerte anlässlich des Holocaust-Gedenktages, 27. Januar die Werderaner SPD.

„Am 27. Januar 1945 haben Soldaten der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit“: Anlässlich des Jahrestages sei am Denkmal „Den Opfern von Krieg und Gewalt“ auf dem Alten Friedhof ein Blumengebinde niedergelegt worden, meldet anlässlich des Auschwitz-Gedenktages das Rathaus.

„Wir gedenken der Millionen Menschen, denen im faschistischen  Deutschland Würde, Freiheit und das Leben genommen wurden. Wir erinnern an Jüdinnen und Juden, die systematisch verfolgt und ermordet wurden. Wir erinnern an Sinti und Roma, an Menschen mit Behinderungen, an queere Menschen, an politisch Verfolgte, an Zeuginnen und Zeugen Jehovas, an Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, an Kriegsgefangene, an Widerständlerinnen und Widerständler und an all jene, die entrechtet, erniedrigt, vertrieben und ermordet wurden“: Am Sowjetischen Ehrenmal und am Gedenkstein Opfer des Faschismus haben am 27. Januar an die Auschwitz-Befreiung erinnert Mitglieder des Werderaner Ortsverbandes Die Linke.

„Der zwanzigjährige Joachim wird unerwartet an der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern ein. Von da an versucht er, seine Identität als junger Mann zwischen der Welt des Theaters und dem Alltag seiner exzentrischen Großeltern zu finden“: Der Film „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ mit Devid Striesow, Laura Tonke und Senta Berger läuft am Sonnabend, um 14 und 20.30 Uhr im Scala.

Zeitreise: Auf das mittlerweile 35-jährige Bestehen des Märkischen Golfclub in Kemnitz/Phöben verweist Nutzer Patrick S. in einem Facebook-Video.

Inselstadt, ausgenommen Ende der Fischerstraße, Tienenplatz sowie der Bereich dazwischen. Vorstadt (zwischen Inselbrücke, Potsdamer Straße, Unter den Linden, Hartplatz, Bernhard-Kellermann-Straße, Am Gutshof sowie Scheunhornweg zwischen Unter den Linden und Am Gutshof). Hafenpromenade entlang Straße „Zum Großen Zernsee“. Uferstreifen am Glindower See, Bereiche „Jahnufer“ und „Alpenstraße“. Badestelle Phöbener Seestraße. Phöben, Festwiese: Gebiete, in denen Hunde an der Leine zu führen sind, finden sich jetzt gelistet in Paragraph 20 (Leinenpflicht für Hunde) der „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Werder, welche letzte Woche veröffentlicht wurde via Amtliche Bekanntmachung.

Winterland Brandenburg – Ein frostiger Tag auf der Havel: Das Leben auf dem Eis vor Werder mit Schnatti, Eissegeln und Surfbrettern auf Kufen hat sich angeschaut für einen Videobeitrag vom 26. Januar ein Videoteam des rbb-Vorabend-Formates Der Tag.

Unter Druck: Warum die Linden-Apotheke in Werder ihre Standorte zusammenlegt, hat aufgeschrieben Frau Jensen für einen Beitrag vom 26. Januar in der MAZ.

Elsdeer: Macht Indie-Folk, ist hier zu sehen bei Fritz und am 20. Februar im Duval.

Betreiberwechsel im Bahnhofsbistro: Ab 1. Februar übernehme Ky Quoc Pham das Bistro „Gleis 1“, nachdem rund ein Jahr die Familie Haupt das kleine Geschäft betrieben und schließlich „aus privaten Gründen“ abgegeben habe, notiert ebenfalls Frau Jensen am 26. Januar in der MAZ.

„Hintergrund ist, dass das Denkmal dringend einer Sanierung bedarf. Der Ortsbeirat hat dazu in seiner Sitzung am 25. Juni 2025 ein Budget von 10.000 Euro beschlossen, um erste Arbeiten zur Sicherung ausführen zu können“: Ein kurzes Update in Sachen „Bogen der Einheit“ hat hinterlegt schon am 23. Dezember der Ortsvorsteher auf glindow.de.

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Stücke von Bach, Vivaldi und aus Lateinamerika: Spielt solo (!!!) am 1. Februar in der Kirche Phöben der E-Bassist Maurice Nader.

Kohlroulade, Seelachs, Käsespätzle mit Röstzwiebeln: Stehen unter anderem in der ersten Februarwoche auf dem Speiseplan der Kantine am Gutshof.

„Seit zwei Jahren ist der Familienvater Rentner. Seit einem Vorfall hat er eine zweite Sportart für sich entdeckt: Das Sportschießen, das er bei der Schützengilde Werder betreibt“: Bericht über den aus dem Amt scheidenden Noch-Vorsitzenden des Fußballkreises Havelland, Hartmut Lenski seit 27. Januar beim Meetingpoint Brandenburg.

Wetter

„Seit Jahrzehnten zieht es Schlittschuhläufer auf die zugefrorene Föse, wie die Havel auf diesem Abschnitt genannt wird“: Für die Prognose vom Mittwoch auf dem Eis zwischen Insel und Hartplatz unterwegs war ein Videoteam des rbb-Abendmagazins Brandenburg aktuell.

Abspann

„Die Berliner Haushalte nutzten in fertiggestellten Wohngebäuden überwiegend Umweltthermie (Luft/Wasser). Ihr Anteil lag bei 32,0 %. In Brandenburg zeigte sich in den Landkreisen ein einheitliches Bild. Die Umweltthermie (Luft/Wasser) stellte meist die wichtigste Heizenergiequelle dar. Ein Vergleich mit früheren Jahren zeigt den Wandel: 2018 dominierte Gas fast flächendeckend in Berlin und Brandenburg noch als wichtigste Heizenergiequelle“: Ohne Ölimporte, kaum Wartung, mit Ökostrom möglich, deutlich günstiger im Betrieb – den selbst in Werder zu sehenden Trend zur Wärmepumpe bestätigt seit 16. Januar auch für ganz BRB das Statistikamt Berlin-Brandenburg.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende, noch.