Ausführende sind wieder die Leute der Arbeitsgruppe Umwelttoxikologie aus Mittweida. Das Zeitfenster öffnet sich 11.30 Uhr für eine Stunde. Zur freundlichen Beachtung: Es gab auch schon Analyse-Annahmetermine, bei denen sich aufgrund der hohen Nachfrage eine lange Schlange vor dem Treffpunkt gebildet hatte. Rechtzeitiges Dasein sichert also die besten Plätze.
Bernd Reiher, 25.07.2026, 11:57 Uhr
Zur Probenahme beim Wasser empfiehlt die Arbeitsgruppe: „Wasser zehn Minuten kräftig ablaufen lassen, eine mindestens 1-Liter-Plastik-Mineralwasserflasche mehrmals mit dem Probenwasser spülen, Probeflasche unter langsam laufendem Wasser randvoll füllen und überlaufen lassen, Flasche(n) dicht verschließen und beschriften (wasserfester Stift oder Etikett).“
Für die Entnahme von Bodenprobe empfehlen die Toxikologen: „Die Probe muss als Mischprobe entnommen werden, die aus einem einheitlichen Gartenbereich stammt, also z.B. vom Beet, vom Rasen oder aus dem Gewächshaus. Entnehmen Sie mit einem Spaten oder Bohrstock an mehreren Stellen Proben und mischen Sie diese in einem Eimer gut durch. Pflanzenreste und Steine entfernen. Je mehr Proben Sie nehmen, umso verlässlicher das Ergebnis. Nun füllen Sie zirka 500 Gramm in einen Folienbeutel. Diesen sollten Sie zuvor mit Ihrem Namen und dem Gartenbereich beschriften.“
Wer den Weg vermeiden will oder Angst vor Schlangen hat, kann übrigens auch ohne Termin jederzeit den Postweg wählen.
