Meldung der Polizeidirektion West vom 22. Mai 2026. Quelle: polizei.brandenburg.de.
Bernd Reiher, 23.05.2026, 07:58 Uhr
Mann um viel Geld betrogen
Ort: Werder Zeit: Mittwoch, 20. Mai, 18.20 Uhr (Polizeibekannt: Donnerstag, 21. Mai 8.15 Uhr)
Am Donnerstagmorgen informiert ein Mann die Polizei, dass er Opfer eines Betruges geworden ist. Ersten Erkenntnissen zufolge, beabsichtigte der 69-Jährige in Wertpapiere zu investieren. Bei der Onlinesuche nach entsprechenden Unternehmen, stieß er auf eine Firma, an welche er im Rahmen der Kontaktaufnahme unter anderem auch seine Zugangsdaten zum Onlinebanking übermittelte. Dem Mann wurde hierbei stets vermittelt und erklärt, dass dies zur Eröffnung eines Handelskonto von Nöten sei.
Insgesamt erlitt der Mann einen Vermögensschaden in einer hohen fünfstelligen Summe. Die Polizei nahm Strafanzeige auf und führte mit dem Betroffenen ein Aufklärungsgespräch. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei. Ein weiterer Mann aus Potsdam-Mittelmark wurde ebenfalls Opfer eines Betruges.
Im Zusammenhang mit dem Computerbetrug beim Onlinebanking rät die Polizei eindringlich
- Klicken Sie nicht auf Links in E-Mails oder SMS, die angeblich von Ihrer Bank stammen. Nutzen Sie ausschließlich der offiziellen Webseite oder App Ihrer Bank.
- Schützen Sie Ihre sensiblen Daten: Speichern Sie keine Bankdaten auf Computern oder Smartphones und geben Sie diese niemals an Dritte weiter.
- Nutzen Sie die Zwei-Faktor-Authentifizierung: Aktivieren Sie diese Sicherheitsmaßnahme bei Ihren Bankgeschäften – etwa mit einem TAN-Generator oder zwei verschiedenen Geräten.
- Seien Sie wachsam bei E-Mails und Anrufen: Banken fordern niemals telefonisch oder per Mail Ihre Zugangsdaten an. Geben Sie solche Informationen keinesfalls preis.
- Brechen Sie Telefonate sofort ab: Wenn angebliche Bankmitarbeitende zu Überweisungen „zur Sicherheit“ auffordern oder Druck ausüben.
- Setzen Sie Überweisungslimits: Legen Sie individuelle Limits für Überweisungen und andere Transaktionen fest. So können Sie unbefugte Geldbewegungen frühzeitig erkennen und verhindern.
- Achten Sie auf die richtige Internetadresse Ihrer Bank: Achten Sie auf die Internetadresse Ihrer Bank: Geben Sie diese stets manuell ein oder speichern Sie sie als Lesezeichen. Folgen Sie keinen Links aus Nachrichten oder E-Mails.
- Wenn Sie doch auf eine solche Masche hereingefallen sind: Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank, lassen Sie den Online-Zugang sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.
https://polizei.brandenburg.de/pressemeldung/maenner-um-viel-geld-betrogen/5704771
