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Landkreis Potsdam-Mittelmark: Befragung zur Modernisierung der Verwaltung

Werder (Havel), 16.11.2022 – Im Landratsamt werden die Uhren auf Zukunft gestellt. Dazu macht die Behörde eine Befragung. Der „Bürgerservice der Zukunft“ freut sich auf rege Beteiligung. Pressemitteilung des Landratsamtes Potsdam-Mittelmark vom 16. November 2022.

Bürgerservice der Zukunft: Kreis befragt 8.000 Mittelmärker zu ihren Wünschen

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark führt im Dezember 2022 im Zusammenhang mit dem Modernisierungsprojekt „MoVe PM“ eine repräsentative Befragung der Bevölkerung des Landkreises zum Thema Bürgerservice durch.

Der Kreis will damit erfahren, wie, wann und wo die Verwaltung für die Menschen erreichbar sein soll.

Mit dem Projekt „MoVe PM – Moderne Verwaltung Potsdam-Mittelmark“ will der Landkreis Potsdam-Mittelmark sämtliche Bereiche der Kreisverwaltung umfassend modernisieren.

So sollen moderne Organisationsstrukturen sowie Arbeits- und Bürokonzepte eingeführt werden, die Arbeit mit der elektronischen Akte soll vorangetrieben und die Aufgabenerfüllung für die Bürgerinnen und Bürgern verbessert und digitalisiert werden.

Zugänglichkeit, Zufriedenheit und Vertrauen in die Aufgabenerfüllung der Verwaltung sind dabei entscheidende Faktoren, welche bei der Umsetzung des zukünftigen Serviceangebotes im Mittelpunkt stehen.

Zwar können immer mehr Angelegenheiten des täglichen Lebens über das Internet erledigt werden und auch die Kreisverwaltung wird ihr Angebot an Online-Diensten weiter ausbauen, dennoch möchte die Kreisverwaltung natürlich auch weiterhin persönlich für die Bürgerinnen und Bürger da sein.

Für das künftige Serviceangebot der Kreisverwaltung soll eine Strategie erarbeitet werden. Diese soll dann festschreiben, wie, wann und wo die Verwaltung zukünftig erreichbar sein wird.

Um dieses Angebot so gut wie möglich an den Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger auszurichten, führt die Kreisverwaltung im Dezember 2022 und Januar 2023 eine repräsentative Befragung der Bevölkerung des Landkreises durch.

Dabei werden 8.000 Personen zuerst durch einen Brief zur Teilnahme an einer Online-Befragung eingeladen. Jene Teilnehmenden, welche Anfang Januar 2023 noch nicht an der Online-Befragung teilgenommen haben, erhalten mit einem Erinnerungsschreiben einen Papierfragebogen zugesandt.

Durch die Befragung erhofft sich die Kreisverwaltung Einblicke in das Nutzungsverhalten der Bürgerinnen und Bürger hinsichtlich Online-Diensten sowie Aussagen zu konkreten Erwartungen an die Aufgabenerfüllung, wie der Wunsch nach persönlichen Vorsprachen, räumliche Erreichbarkeit der Kreisverwaltung, Wartezeiten auf einen Termin, usw.

Die Ergebnisse der Befragung sind ein Baustein, um den zukünftigen Bürgerservice der Kreisverwaltung entsprechend der Anforderungen an eine moderne Verwaltung zu realisieren.

Neben der repräsentativen Befragung werden auch Gespräche mit Interessenvertretungen, wie beispielsweise Seniorenbeirat und Integrationsbeirat, den Kreistagsfraktionen sowie den Städten und Gemeinden des Landkreises geführt.

Mehr Informationen unter www.potsdam-mittelmark.de

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Stadtverwaltung: Was sich Werders Senioren wünschen

Werder (Havel), 24.10.2022 – Pressemitteilung der Stadtverwaltung vom 20. Oktober 2022.

Was sich Werders Senioren wünschen 

Sie gehen viele Wege zu Fuß, leben meist zu zweit, spazieren am Wasser, haben häufig Kontakt zu ihren Familien und einen guten Draht zu den Nachbarn.

In der Perspektive wünschen sich viele ein Älterwerden in den eigenen vier Wänden, können sich gut vorstellen, Hilfe anzunehmen oder in ein betreutes Wohnen zu ziehen.

Diese Fakten und viele weitere Informationen lieferten 550 beantwortete Fragebögen von Senioren der Stadt Werder (Havel), die in den vergangenen Wochen ausgewertet und dokumentiert worden sind.

1168 Umfrage-Teilnehmer wurden für die Befragung aus dem Melderegister gelost und Ende Juli angeschrieben. Rund 50 Prozent der Fragebögen sind somit zurückgekommen.

„Die Zahl der Rückantworten hat unsere Erwartungen übertroffen. Damit ergibt sich für uns ein differenziertes Bild über die aktuelle Situation der Seniorinnen und Senioren sowie über ihre Wünsche für die Zukunft“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß.

Im nächsten Schritt hat die Stadtverwaltung Schwerpunkte aus den gegebenen Antworten extrahiert.

Bei der öffentlichen Sozialraumkonferenz für Senioren am 5. Oktober im Schützenhaus diskutierten 25 Teilnehmer diese dann zu den Themen Freizeit, Barrierefreiheit, Netzwerk sowie Verkehr und Mobilität.

Die Ergebnisse der Befragung und der Konferenz werden heute dem Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Ordnung vorgelegt. Ziel ist es, die Umsetzung konkreter Ideen weiter zu verfolgen.

„Die Umfrageergebnisse zeigen uns, dass die Senioren in unserer Stadt insgesamt zufrieden sind. Nun geht es darum, an kleinen Stellschrauben zu drehen, um mit Blick auf die Zukunft Lücken zu schließen“, erklärt Werders 1. Beigeordneter, Christian Große.

Dabei seien durch die Stadtverwaltung häufig externe Träger einzubeziehen. Wie etwa beim Öffentlichen Personennahverkehr der Landkreis, sind auch in anderen Angelegenheiten häufig andere Behörden oder Stellen federführend oder beteiligt, so Christian Große.

Lange diskutiert wurde bei der Sozialraumkonferenz zum Beispiel die Frage, wie Informationen, etwa zu Freizeitangeboten, durch Multiplikatoren an die Senioren gelangen.

Anklang fand des Weiteren die Idee, Ortsteilspaziergänge durchzuführen, um Standorte von Bänken oder die Barrierefreiheit von Wegen zu prüfen.

Zudem soll künftig an einer stärkeren Vernetzung der verschiedenen Akteure in der Seniorenarbeit der Stadt gearbeitet werden.

Text: Luise Fröhlich

https://werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/jugend-familie/3685-was-sich-werders-senioren-wünschen.html