Werder (Havel), 04.03.2025 – Sicher, gut ausgeleuchtet und oben drüber gerne mit Dach, so sieht er aus, der ideale Fahrradparkplatz am Bahnhof aus Nutzer*innensicht. Herausgefunden wurde das bei einer Umfrage im Herbst.
Folgend lesen Sie die städtische Pressemitteilung zur Auswertung dieser Befragung. Zu den konkreten Ergebnissen kommen Sie hier. Im Bild: Fahrrad-Abstellanlage an der Westseite des Bahnhofes. Foto: Bernd Reiher, werderanderhavel.de.
Umfrage zum Fahrradparken ausgewertet
Die Ergebnisse der Umfrage zum Fahrradparken am Bahnhof in Werder liegen vor. Mehr als 500 Personen haben sich zwischen dem 23. September und 18. Oktober 2024 daran beteiligt. Ziel der Umfrage war es, das Nutzungs- und Verkehrsverhalten rund um den Bahnhof besser zu verstehen und die Bereitschaft zur Nutzung von Radabstellanlagen abzufragen.
„Die Angaben aus der Umfrage liefern uns wichtige Informationen für den geplanten Bau der Radabstellanlagen am Bahnhof“, sagt Werders Bürgermeisterin Manuela Saß und bedankt sich bei allen Teilnehmern. So wünschen sich mehr als 70 Prozent der Umfrage-Teilnehmer mehr Sicherheit rund um die Stellplätze, wie zum Beispiel mehr Licht oder Überwachung. Auch überdachte Stellplätze stehen bei vielen auf der Wunschliste. 52 Prozent sprachen sich für eine Erhöhung der Anzahl an Abstellplätzen aus.
Zwei Drittel derjenigen, die sich gesicherte Abstellmöglichkeiten wünschen, wären bereit, 10 Euro oder mehr für die Nutzung zu bezahlen. Die Umfrage ergab im Ergebnis außerdem, dass das Abstellen von Fahrrädern am Bahnhof insgesamt attraktiver werden würde, wenn die Plätze besser und sicherer gestaltet werden.
Alle Umfrageergebnisse sind als Download-Link auf der Homepage der Stadt veröffentlicht. Durchgeführt und ausgewertet wurde die Umfrage von der Planungsgesellschaft BahnStadt in Zusammenarbeit mit dem Verkehrsbund Berlin-Brandenburg (VBB) und der Infostelle Radparken.
Die geplante moderne Fahrradabstellanlage am Bahnhof ist Teil des Projektes „Modulares Fahrradparken im Land Brandenburg“. Die Stadt Werder (Havel) ist eine von 14 Pilotkommunen. Aktuell erarbeitet das Planungsbüro die Bauantragsunterlagen. Abhängig vom Planungsfortschritt ist die Aufstellung der Anlage für 2026 an der Südseite des Bahnhofs geplant.
In Werder (Havel) sollen 352 Doppelstockplätze entstehen. Diese verteilen sich auf jeweils vier gesicherte Sammelschließanlagen mit jeweils acht Schließfächern und vier offenen Modulen. Für Lastenräder sind sechs gesicherte Sonderstellplätze geplant.
Werder (Havel), 27.11.2024 – Das neue Fahrradparkhaus am Bahnhof soll bis Ende 2025 fertiggestellt sein. Zu finden ist diese Information in der Pressemitteilung zur symbolischen Übergabe der Fördermittel an die Stadt. Sie fand scheinbar am 22. November im Rahmen der Eröffnung des neuen Bistro „Gleis 1“ im alten Wartesaal statt.
Lesen Sie hier die komplette Medieninfo des Brandenburger Ministeriums für Infrastruktur und Landesentwicklung vom 22. November 2024. Bild: Übergabe ZWB Modulares Fahrradparken Werder. Bildquelle: Ministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung Brandenburg. Foto: regiobus GmbH, Anette Lang.
Infrastrukturstaatssekretär Uwe Schüler hat der Stadt Werder (Havel) am Rande der Einweihung der neuen Wartehalle am Bahnhof Fördermittel in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro für die Errichtung einer modularen Fahrradabstellanlage am Bahnhof übergeben.
Das Vorhaben ist Bestandteil des Pilotprojektes „Modulares Fahrradparken“ im Land Brandenburg. Die Finanzierung erfolgt aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes, einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen Berlin und Brandenburg, dem Förderprogramm „ÖPNV-Invest“ sowie Projektmitteln des Landes Brandenburg.
Mit dem innovativen Pilotprojekt unterstützt das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung die Brandenburger Kommunen dabei, unkompliziert sichere Fahrradabstellanlagen zu errichten. Für Planung und Bau von fast 3000 Stellplätzen an 14 Bahnstationen stehen bis 2026 bis zu 14 Millionen Euro zur Verfügung.
Im Rahmen des Pilotprojekts „Modulares Fahrradparken“ werden unter der neuen Wort-Bild-Marke „RadPark“ Fahrradparkanlagen an zentralen Punkten des ÖPNV in modularer und nachhaltiger Holzbauweise errichtet. Dabei wird ein Planungs- und Gestaltungskonzept des Verkehrsverbunds Berlin Brandenburg (VBB) umgesetzt.
Ziel ist es, durch die modulare Bauweise Planungs- und Herstellungskosten zu senken und eine schnelle Umsetzung zu gewährleisten. Die Vernetzungsstelle Bike+Ride des VBB betreut das Projekt. Der VBB hat die Planung übernommen und mit der Stadt Werder (Havel) abgestimmt. Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheids wird die Finanzierung des Baus gesichert.
Bundesverkehrsminister Dr. Volker Wissing: „Wir wollen klimaneutrale Mobilität für alle. Dafür brauchen die Menschen gute Angebote. Das Bundesverkehrsministerium unterstützt Länder und Kommunen unter anderem dabei, die Radverkehrsinfrastruktur vor Ort auszubauen und zu modernisieren und so die Bedingungen für Radfahrerinnen und Radfahrer in der Stadt und auf dem Land zu verbessen. In der Stadt Werder (Havel) können sich Radfahrerinnen und Radfahrer nun auf sichere, modulare Fahrradparkhäuser in Holzbauweise an Bahnhöfen freuen. Sie stellen morgens ihr Rad am Bahnhof ab, fahren mit der Bahn weiter und finden es am Abend auch sicher wieder vor. Damit lassen wir Rad und Bahn näher zusammenrücken.“
Uwe Schüler, Staatssekretär für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg: „Brandenburg ist Fahrradland. Deshalb wollen wir den Radverkehr stärken und ihn sinnvoll mit dem umweltfreundlichen ÖPNV verknüpfen. Dazu gehören unter anderem auch ausreichende und sichere Fahrradabstellmöglichkeiten an Bahnhöfen. Um den Bau von Fahrradparkanlagen in Brandenburg zu beschleunigen, haben wir das Pilotprojekt ‚Modulares Fahrradparken‘ ins Leben gerufen. Damit unterstützen wir Brandenburger Kommunen bei der Konzepterarbeitung, Planung und Finanzierung sicherer, modularer Fahrradparkhäuser in Holzbauweise. Das Baukonzept geht flexibel auf den Bedarf vor Ort ein, ist besonders nachhaltig und spart Zeit. Mit der Bewilligung der Fördermittel ist die Finanzierung des Vorhabens gesichert. Das zeigt, dass das Modellprojekt weiterhin auf der Erfolgsspur ist. In der Stadt Werder (Havel) sollen insgesamt 362 moderne Stellplätze am Bahnhof entstehen. Das ist ein gutes Angebot für Pendelnde.“
Martin Fuchs, Geschäftsführer des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB): „Mit dem Pilotprojekt ‚Modulares Fahrradparken‘ soll nachhaltige Mobilität mit nachhaltigem Bauen verbunden werden. Gleichzeitig soll auch den veränderten Bedürfnissen der Radfahrenden – insbesondere nach mehr Sicherheit – Rechnung getragen werden. Entsprechend freuen wir uns, dass das von uns erarbeitete Konzept mit dem maximal möglichen Holzbauanteil, Photovoltaikanlagen oder Begrünung auf den Dächern sowie einem sehr hohen Anteil von gesicherten Stellplätzen inklusive Videoüberwachung nun zur Umsetzung kommt. Wir hoffen, dass es für die nachfolgenden Jahre eine Vorbildfunktion für viele weitere Anlagen entfaltet.“
Bahnhof Werder (Havel)
Der Bahnhof liegt an der Strecke des RE1 und ist stark frequentiert. Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2022 wurde der Takt des RE1 auf drei Stopps pro Stunde erhöht. Die Prognose für 2030 liegt bei 7.100 Ein- und Aussteigenden. Die vorhandenen B+R-Plätze werden stark nachgefragt und reichen nicht mehr aus.
Der RadPark Werder (Havel) mit 362 neuen Fahrradstellplätzen ist wie folgt vorgesehen
Sammelschließanlage mit 182 gesicherten Stellplätzen, davon vier Module mit 44 Stellplätzen in Doppelstockparker (176 Stellplätze), ein Modul für sechs Lastenfahrräder, Drehtür mit Zugangssicherung je Modul, vier Schließfachschränke mit je acht Schließfächern.
Frei zugängliche überdachte Anlage mit 180 Stellplätzen: drei Module mit je 48 Stellplätzen in Doppelstockparker, ein Modul mit insgesamt 24 Stellplätzen in Doppelstockparker und 12 Stellplätze an Reihenbügel.
Weitere Ausstattung der B+R Anlage: Multifunktionsbereich, Dachkonstruktion besteht vorwiegend aus Holz mit einem Stahlanteil, Photovoltaik-Anlage mit 72 Modulen, LED Beleuchtung, Videoüberwachung, Fahrradreparaturstation, Infostele/Infowand auf dem Vorplatz, Beschriftung mit Logos und Schriftzug „VBB-Mobilstation“, Leihradsystem (Verlagerung der bestehenden Nextbike-Stellplätze unter die Dachfläche).
Die Außenbereiche werden begrünt und eine Entwässerung hergestellt. Die alte Radabstellanlage wird abgerissen.
Die Baukosten werden mit rund 1,2 Millionen Euro aus dem Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes, einer gemeinsamen Vereinbarung zwischen Berlin und Brandenburg sowie aus Landesmitteln (Fördermittel aus dem Förderprogramm „ÖPNV-Invest“ und Projektmitteln) finanziert. Die Anlage soll bis Ende 2025 fertiggestellt werden.
Werder (Havel), 04.12.2023 – Die Blütenstadt ist Teil eines Pilotprojektes geworden und wird damit ein Fahrradparkhaus für den Bahnhof bekommen. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Landesministeriums für Infrastruktur und Landesplanung vom 1. Dezember 2023. Quelle alle Fotos: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung.
Pilotprojekt „Modulares Fahrradparken“
14 Brandenburger Modellvorhaben vorgestellt
Im Rahmen des Pilotprojekts „Modulares Fahrradparken“ sollen unter der neuen Wort-Bild-Marke „Radpark“ Fahrradparkanlagen an zentralen Punkten des ÖPNV in modularer, nachhaltiger Holzbauweise errichtet werden.
Dabei wird ein Planungs- und Gestaltungskonzept des Verkehrsverbunds Berlin Brandenburg (VBB) umgesetzt. Ziel ist es, durch die modulare Bauweise Planungs- und Herstellungskosten zu senken und eine schnelle Umsetzung zu gewährleisten.
Die Vernetzungsstelle Bike+Ride des VBB übernimmt die Betreuung des Projektes. Die Finanzierung der Vorhaben erfolgt aus dem Programm ÖPNV-Invest des Landes Brandenburg und aus dem „Sonderprogramm Stadt und Land“ des Bundes in Co-Finanzierung durch Landesmittel. Das Land Berlin unterstützt das Pilotprojekt ebenfalls. Bewilligungsbehörde für die Vorhaben im Land Brandenburg ist das Landesamt für Bauen und Verkehr.
„Brandenburg ist Fahrradland. Deshalb wollen wir den Radverkehr stärken und ihn sinnvoll mit dem ÖPNV verknüpfen. Ein wichtiger Schlüssel dazu sind Bike+Ride-Anlagen an Bahnhöfen. Um den Bau von Fahrradparkanlagen in Brandenburg zu beschleunigen, haben wir das Pilotprojekt ‚Modulares Fahrradparken‘ ins Leben gerufen. Damit unterstützen wir Kommunen bei der Umsetzung sicherer, modularer Fahrradparkhäuser. Im Programm haben wir Anlagen in unterschiedlichen Größen und Funktionen. Nach dem Baukastenprinzip steht für jede Gemeindegröße und -kasse eine passende Lösung zur Verfügung. Das senkt die Planungs- und Herstellungskosten und spart Zeit. Zugleich setzen wir mit der Holzbauweise auf mehr Nachhaltigkeit. Jetzt starten wir mit der konkreten Planung der einzelnen Anlagen.“
Rainer Genilke, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
„Ein guter, sicherer Stellplatz fürs Fahrrad am Bahnhof, flexibel nach Bedarf und nachhaltig mit Holz und Gründach gebaut – das fördert die umweltschonende und gute Partnerschaft zwischen Rad- und Bahnverkehr. Je mehr solcher ‚Beziehungen‘ es gibt, umso mehr stärken wir den Umweltverbund und damit das Klima! Das Land Brandenburg und der VBB haben mit dem ‚Modularen Fahrradparken‘ ein deutschlandweit einzigartiges Pilotprojekt auf den Weg gebracht, das es für die Radfahrenden bequemer macht und gleichzeitig ein wertvolles Vorbild für andere Regionen ist.“
Erster Förderbescheid geht an Modellkommune Eichwalde
Mit 346 neuen Stellplätzen ist am Bahnhof der Gemeinde Eichwalde der Bau einer der größten zusammenhängenden Fahrradabstellanlagen in Brandenburg geplant. Im neuen „RadPark“ soll dort ein reibungsloser Umstieg vom Fahrrad in die S8 und S46 nach Wildau, Königs Wusterhausen und Berlin ermöglicht werden.
Als Modellkommune hat Eichwalde die Planungen für das modulare Bike-and-Ride-System gemeinsam mit dem VBB vorangetrieben. Das Vorhaben ist deshalb hier schon weit fortgeschritten.
„Die Gemeinde Eichwalde geht bei der Umsetzung ihrer Fahrradabstellanlage mit schnellen Schritten voran. Damit ist sie ein Vorreiter in unserem Pilotprojekt und gleichzeitig ein Vorbild für die anderen Kommunen. Umso mehr freue ich mich, dass wir Eichwalde dabei mit Mitteln in Höhe von 1,6 Millionen Euro unterstützen können“, sagte Verkehrsminister Rainer Genilke bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids an die Gemeinde Eichwalde.
Die Zuwendung wird für den Bau einer Fahrradabstellanlage mit 12 Modulen und insgesamt 346 Stellplätzen für Fahrräder gewährt, darunter eine Sammelschließanlage mit 132 Stellplätzen in Doppelstockparkern, 6 Abstellplätzen für Lastenfahrräder an Bügeln sowie 208 frei zugängliche Stellplätzen. Die Dachkonstruktion soll vorwiegend aus Holz bestehen und mit einem Gründach mit Photovoltaik-Anlage ausgestattet werden. An zentraler Stelle sollen eine Fahrradreparatursäule und ein Radnetzplan angebracht werden.
Weitere Modellvorhaben im Pilotprojekt „Modulares Fahrradparken“
Für das Pilotprojekt wurden 14 Vorhaben in 13 Kommunen ausgewählt. Umgesetzt werden Fahrradabstellanlagen in modularer Holzbauweise neben Eichwalde in folgenden Städten und Gemeinden.
Angermünde (Bahnstation Angermünde, Ostseite)
Geplant wird der Standort an der Ostseite des Bahnhofs Angermünde. In der Stadt Angermünde sollen insgesamt 146 Radabstellplätze, darunter 68 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage, 72 offene Stellplätze und 6 Sonderstellplätze in 6 Modulen gebaut werden. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: RE3, RB61, RB62, RB66
Bad Belzig (Bahnhof, südlich des EG)
Der „RadPark“ in der Stadt Bad Belzig erhält insgesamt 62 Radabstellplätze, darunter 58 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage und 4 Sonder-Stellplätze in 3 Modulen. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: RE7
Blankenfelde-Mahlow (2)
In der Gemeinde Blankenfelde Mahlow entstehen zwei „RadParks“. Eine Fahrradabstellanlage mit insgesamt 250 Radabstellplätzen, darunter 88 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage, 156 offene Stellplätze und 6 Sonder-Stellplätze in 7 Modulen soll am Bahnhof Blankenfelde (Ostseite) gebaut werden.
In Dahlewitz (Bahnhof, Ostseite) in Blankenfelde-Mahlow ist eine Radabstellanlage mit 2 Modulen und insgesamt 72 Plätzen, darunter 44 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage und 28 offene Stellplätze, geplant. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: S2, RE8, RB24
Cottbus (Hauptbahnhof, Südseite)
Am Hauptbahnhof der Stadt Cottbus wird ein „RadPark“ bestehend aus insgesamt 5 Modulen mit insgesamt 190 Radabstellplätzen, darunter 88 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage, 96 offene Stellplätze und 6 Sonder-Stellplätze umgesetzt. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: RE1, RE2, RE13, RE18, RB46, RB49, RB65, RB92
Falkensee (Bahnhof Falkensee, Südseite)
Eine Vergrößerung des geplanten „RadPark“ auf 12 Module mit insgesamt 458 Radabstellplätzen ist in der Diskussion. Die genaue Ausgestaltung wird derzeit geprüft. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: RE2, RE6, RE8, RB10, RB14
Hoppegarten (Bahnstation Hoppegarten, Südseite)
Gebaut wird in der Gemeinde Hoppegarten eine Radabstellanlage mit insgesamt 264 Radabstellplätzen, darunter 132 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage und 132 offene Stellplätze in 6 Modulen. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: S5
Neuenhagen bei Berlin (Bahnstation Neuenhagen, Südseite)
Geplant werden in der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin insgesamt 220 Radabstellplätze, darunter 88 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage, 132 offene Stellplätze in 7 Modulen. Hier wird in der aktuellen Planung ein integrierter Unterstand für die Bushaltestelle mit bedacht. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: S5
Potsdam (Bahnhof Potsdam Hbf, Südseite)
Der „RadPark“ der Stadt Potsdam wird mit 7 Modulen und insgesamt 206 Radabstellplätzen, darunter 88 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage, 112 offene Stellplätze und 6 Sonder-Stellplätze, gebaut. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: S7, RB33, RB23, RB22, RB21, RB20, RE1
Sachsenhausen (Stadt Oranienburg, Bahnhof Sachsenhausen, Ostseite)
In Sachsenhausen wird ein „RadPark“ mit 1 Modul und insgesamt 44 gesicherten Stellplätzen in Sammelschließanlagen umgesetzt. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: RB12
Waßmannsdorf (Gemeinde Schönefeld, Bahnhof Waßmannsdorf, Ostseite)
Für den neuen „RadPark“ Waßmannsdorf werden in 6 Modulen insgesamt 178 Radabstellplätze errichtet, darunter 88 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage, 84 offene Stellplätze und 6 Sonder-Stellplätze. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: S45, S9
Werder/Havel (Bahnhof Werder, Südseite)
In der Stadt Werder/Havel entstehen insgesamt 374 Radabstellplätze, darunter 176 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage, 192 offene Stellplätze und 6 Sonder-Stellplätze in insgesamt 10 Modulen. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: RE1
Soll laut Rathaus auf der Südseite des Bahnhofes entstehen: RadPark Werder (Havel), Quelle: RadPark VBB PDF
Wustermark (Bahnhof Wustermark, Südseite)
Der „RadPark“ in der Gemeinde Wustermark wird mit 6 Modulen 179 Stellplätze haben. Davon werden 77 gesicherte Stellplätze in einer Sammelschließanlage und 6 Sonderstellplätze umgesetzt, sowie 96 offen zugängliche Stellplätze. Anschlüsse an das VBB-Verkehrsnetz: RE4, RB21
Es handelt sich bei den angegebenen Zahlen um die aktuellen Planungsstände, die je nach Fortschreiten des Projektes noch angepasst werden. Bei allen Standorten ist eine Kombination aus Photovoltaik und Gründach geplant. Die Sonderstellplätze sind unter anderem für Lastenfahrräder und Fahrradanhänger vorgesehen.
Werder (Havel), 03.09.2023 – Das Fahrradparkhaus am Bahnhof und seine modulare Bauweise hat uns an dieser Stelle schon öfter beschäftigt – vom ersten Fördermittel-Aufruf bis hin zum „Go“ des Bundesverkehrsministers. Mittlerweile hat sich auch die Stadt zur zukünftigen Abstellanlage geäußert. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Rathauses vom 1. September 2023.
Moderne Fahrradabstellanlage für Stadtbahnhof Werder
Am Stadtbahnhof von Werder (Havel) wird eine neue und moderne Fahrradabstellanlage entstehen. Die Stadt Werder (Havel) hat sich erfolgreich für das Projekt „Modulares Fahrradparken im Land Brandenburg“ beworben. Aus den eingereichten Bewerbungen wurden 14 Vorhaben in 13 Kommunen ausgewählt, Werder (Havel) ist eine davon.
Das Projekt ist eine Initiative des Landes Brandenburg in Zusammenarbeit mit der Vernetzungsstelle Bike-and-Ride des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg. Der Bund und das Land Brandenburg stellen den Kommunen bis zu 10 Millionen Euro zur Verfügung, um bis 2026 Anlagen mit insgesamt 2.500 Fahrradstellplätzen zu bauen.
„Wir freuen uns, das bis zu 400 zusätzliche Stellplätze davon in Werder entstehen werden“, sagt Bürgermeisterin Manuela Saß. „Mit Projekten wie der Fahrradbrücke am Stadtbahnhof oder der geplanten Radwegverbindung vom Bahnhof nach Kemnitz handelt es sich um eine weitere wichtige Weichenstellung für den Fahrradverkehr in unserer Stadt.“
Die gesicherten und teilweise überdachten Stellplätze sollen an der Bahnhofssüdseite gebaut werden. Im Rahmen des Projektes werden unter anderem auch der Bau von Schließfächern, einer Amazon-Packstation, einer Reparatursäule und einer Videoüberwachung geprüft.
Das Projekt wird mit bis zu 90 Prozent aus Fördermitteln gefördert und verknüpft mit dem Projekt des Landkreises „Mobilstationen im Landkreis PM“, mit dem abschließbare Radboxen, Sharing-Angebote oder Verleihstationen entstehen sollen.
Nach Fertigstellung der Bahnunterführungen sind weitere Abstellanlagen auf der Nordseite des Bahnhofs geplant.
Werder (Havel), 26.04.2023 – Mit der Kombination von Bahn und Fahrrad ist vieles möglich. Dass sie immer beliebter wird, ist besonders werktags am Werderaner Bahnhof zu sehen. Nicht nur hier, sondern an vielen Haltepunkten im ganzen Land, sind deutlich mehr sichere und trockene Fahrradstellplätze nötig. Ein schnellerer Weg dahin ist die modulare Bauweise, die jetzt vom Land gefördert wird. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Landesministeriums für Infrastruktur und Landesplanung vom 21. April 2023.
Brandenburg startet Pilotprojekt für modulare Fahrradparkhäuser
Bike&Ride bedeutet, die Vorzüge von Fahrrad und Bahn zu verbinden und damit die individuelle und öffentliche Mobilität optimal zu kombinieren. Bike&Ride ist deshalb ein wichtiges Element der Verkehrswende.
Mit einem innovativen Ansatz unterstützt das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) die Kommunen nun dabei, unkompliziert und schnell sichere Fahrradabstellplätze im Modularbau und in Holzbauweise zu schaffen.
Verkehrsminister Guido Beermann hat heute dazu den Förderaufruf für kommunale Fahrradabstellanlagen im Rahmen des Pilotprojektes „Modulares Fahrradparken“ im Land Brandenburg vorgestellt.
„Wir stärken den Radverkehr Brandenburg. Dabei setzen wir auch auf einen weiteren Ausbau der Bike-and-Ride-Angebote, um die umweltfreundlichen Verkehrsmittel Fahrrad und Bahn noch enger zu verzahnen. Das ist ein wichtiger Beitrag zur Verkehrswende. Wer vom Fahrrad auf die Bahn umsteigt, möchte sein Fahrrad sicher abgestellt wissen. Deshalb sind innovative Ideen zum Thema Fahrradparken wichtig. Durch das Pilotprojekt Modulares Fahrradparken unterstützt das Land Brandenburg Städte und Gemeinden bei Planung und Bau modularer Fahrradparkhäuser in Holzbauweise. Hierfür stehen Projektmittel in Höhe von 3,5 Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem heutigen Förderaufruf haben Kommunen die Gelegenheit, zu den Vorreitern beim Modularen Fahrradparken zu werden und die Vorteile des Pilotprojektes zu nutzen.“
Guido Beermann, Verkehrsminister Brandenburg
Das Land Brandenburg finanziert im Rahmen des Pilotprojektes kommunale Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen und an wichtigen Quellen/Zielen des ÖPNV. Voraussetzung ist, dass die neuen Radabstellanlagen entsprechend des Gestaltungs- und Planungskonzeptes des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) entwickelt werden. Dieses beinhaltet ein modulares Bauprogramm für Anlagen unterschiedlicher Größe und unterschiedlicher Funktionen. Der modulare Bau führt dazu, dass Fahrradabstellplätze schneller und unkomplizierter errichtet werden können. Zielsetzung ist, durch die modulare Bauweise nicht nur die Planungs- und Herstellungskosten zu senken, sondern auch den Städten und Gemeinden die Umsetzung zu erleichtern. Durch die bevorzugte Holzbauweise wird darüber hinaus die Nachhaltigkeit unterstützt. Die innovativen Fahrradparkhäuser bieten individuelle Komplettlösungen durch Module, die an die Gegebenheiten vor Ort angepasst werden können und auch aktuelle Trends wie Pedelecs aufgreifen. Denn mit dem Wert der Fahrräder steigt auch der Bedarf an abschließbaren und sicheren Stellplätzen.
Im Rahmen des Pilotprojekts werden seitens des Landes sämtliche Kosten für Planungsleistungen bis zur Vergabe der Bauleistung übernommen. Diese Planungsleistungen werden durch den VBB erbracht und den Kommunen zur Verfügung gestellt. Außerdem übernimmt das Land die zuwendungsfähigen Kosten für den Bau und die Erschließung der Anlage, den Grunderwerb sowie für Gründächer und Solaranlagen bis zu einer Höhe von 90 Prozent. Die Fördermittel werden über die Richtlinie des MIL zur Förderung von Investitionen für den Öffentlichen Personennahverkehr im Land Brandenburg (RiLi ÖPNV-Invest) bereitgestellt.
Bewilligungsbehörde ist das Landesamt für Bauen und Verkehr. Die Ausschreibung der Bauleistungen für den Tiefbauanteil erfolgt durch die jeweilige Kommune. Für die Ausschreibung der Bauleistungen für den Hochbauanteil ist geplant, mit den teilnehmenden Kommunen eine gebündelte Ausschreibung mit fachlicher Unterstützung des VBB durchzuführen. Eine Typengenehmigung für das modulare Fahrradparken ist angestrebt und Bestandteil des Pilotprojekts.
Pilotprojekt Eichwalde
Mit der Gemeinde Eichwalde konnte eine erste Kommune gewonnen werden, die die Konzeptstudie des VBB für ein modulares Fahrradparkhaus als Pilotprojekt in die Praxis umzusetzen. Die Vorplanung für die Fahrradstellplätze in Eichwalde ist bereits abgeschlossen und umfasst die Grundelemente des Konzeptes – von der Holzbauweise bis hin zu PV-Anlagen, Dachbegrünung und gesichertes Abstellen.
Mit circa 350 neuen Stellplätzen wird hier eine der größten zusammenhängenden Fahrradabstellanlagen in Brandenburg entstehen. Die bauliche Realisierung in Eichwalde soll bis zum Sommer 2024 erfolgen. Begleitet wird das Projekt in Eichwalde durch das NUDAFA-Reallabor für interkommunale Radverkehrsförderung.
Neben Eichwalde sollen in Brandenburg weitere interessierte Kommunen für die Umsetzung der modularen Fahrradabstellanlagen gewonnen werden. Aufgrund des pilothaften Charakters sollten hier auch Ausstattungsmerkmale gefördert werden, die bisher nicht explizit zuwendungsfähig im Sinne der Richtlinie ÖPNV-Invest sind (z.B. höhere Kosten pro Stellplatz, Photovoltaikanlagen).
Die Vernetzungsstelle B+R des VBB übernimmt dabei die Betreuung des Projektes. Alle Städte und Gemeinden im Land Brandenburg sind nun in einem Teilnahmewettbewerb aufgerufen, Vorschläge für Radabstellanlagen zu benennen, die mit dem Planungs- und Gestaltungskonzept des VBB umgesetzt werden könnten.
Stichtag für die Einreichung der Bewerbungen ist der 30. Juni 2023. Aus den eingegangenen Projektanträgen wird im Rahmen eines wettbewerblichen Verfahrens eine Auswahl vorgenommen. Der Förderaufruf „Modulares Fahrradparken“ mit weiteren Details ist auf der Homepage des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung eingestellt:
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