Pressesch(l)au Werder, digitales Wochenblatt aktueller Netzmeldungen zum Thema Blütenstadt. Ausgabe 195 (KW 42/26) unter anderem mit: einem Havelmaler, Fußballsorgen, einer Busumleitung, etlich Saisonabschluss und Werders kometenhaftem Aufstieg in einem Städteranking.

15.10.2026, 03:27 Uhr
Bernd Reiher
Im Bild: Nichts bleibt scheinbar in Werder unversucht, der Kreativität im Umgang mit so genannten „Fußwegen“ freien Lauf zu lassen. Zur großen Freude der Anwohner (und der Rollator-/ RollstuhlnutzerInnen aus der Riva-Seniorenresidenz) steht mitten auf dem Fußweg an der Straße zur Therme derzeit ein schmucker Wasseranschlusskasten.
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Pressesch(l)au Werder KW 42/26
„Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn mehrfach in die ausverkaufte Philharmonie Berlin, wo er gemeinsam mit dem Sinfonie Orchester Berlin Klavierkonzerte von Liszt, Beethoven und Saint-Saëns aufführte“: Der aus Genthin stammende Pianist Ronny Kaufhold spielt am 18. Oktober Werke von Beethoven („Appassionata“) Mussorgskij („Bilder einer Ausstellung“), Chopin, Liszt und Prokofjew in der Schinkel-, Kultur- und Dorfkirche Petzow.
„Die Marina Zernsee sollte einer von Brandenburgs modernsten Yachthäfen werden. Dann klagte der Nabu wegen eines Seerosenfeldes. Nun ist der Betreiber insolvent, alle Mitarbeiter wurden entlassen“: Mäßig gelungener Versuch, die Ereignisse rund um den Niedergang der Marina Zernsee (mit den Protagonisten Marina, Gerichtsbarkeit, Landratsamt und NaBu) halbwegs ausgeglichen zusammen zu fassen seit 12. Oktober von Herrn Wangemann in der MAZ.
„Endlich ist es geschafft. Ab 2024 bieten wir in unserer Marina zirka 250 Liegeplätze an. Die neu entstandene Stegerweiterung hat fast 100 Liegeplätze für Motor und Segelboote sowie Hausboote“: Einen Eindruck, welche Dimensionen der Hafen an der Autobahnbrücke mit der neuen Steganlage angenommen hätte, zeigt eine Facebook-Meldung vom 22. November 2024 der Marina Zernsee.

„Wahnsinn, was hier abgeht!!!! Unglaublich, wie ein Unternehmen in den Ruin getrieben wird“: Große Worte vom 12. Oktober zum Fall Marina Zernsee des zumindest mir in dieser Sache bislang wenig in vorderster Unterstützerfront aufgefallenen Stadtvizebürgermeisters Christian Große.
Saisonfinale: Feiert mit Hüpfburg, Nachbarn, Grill und Disko am 24. Oktober das Strandbad Glindow.
„Bis 2019 betrieb Heidi Garbe in der Brandenburger Straße ihr Heimatmuseum mit ‚juter Stube‘, Wohnküche und historischem Inventar aus drei Generationen. Sie verwöhnte ihre Gäste mit Gerichten aus Omas Küche. Die Gäste ließen es sich schmecken und lauschten den Geschichten aus der alten Zeit“: Nun gebe Frau Garbe den Besuchern des Werderaner Gespräches am 20. Oktober im Schützenhaus noch einmal „eine Verehrung“ und führe sie in Wort und Bild mit dem Vortrag „Geschichten aus der Muckerstube“ zurück in das Jahr 1910, meldet der städtische Veranstaltungskalender auf werder-havel.de.

„Am Sonntag, den 18. Oktober hat unsere Weintiene auf dem Werderaner Wachtelberg für dieses Jahr zum letzten Mal geöffnet“: Saisonabschluss mit Karsten Perenz am Notenschlüssel feiert am dritten Oktobersonntag auf dem Weinberg der Weinbau Lindicke.
Jüdische Schicksale in Werder 1933 bis 1945: Die Werderaner Wanderausstellung ist vom 15. Oktober bis zum 4. Dezember zu sehen im Kunsthof Glindow.
„Der Wasseranschluss für den Zirkus blockiert den Gehweg und das unmittelbar beim betreuten Wohnen. Viele ältere Menschen sind hier mit Rollator oder Rollstuhl unterwegs. Da muss der Weg dauerhaft frei bleiben. Bitte schnellstmöglich dort entfernen“: Zum diesewöchigen Beitragsbild aus der Straße Zum Großen Zernsee passender Eintrag seit 5. Oktober im Maerker Werder.

„Was bewegt unsere Stadt? Welche Ideen, Wünsche oder Anregungen habt ihr? Wo drückt der Schuh? Wir möchten zuhören, diskutieren und gemeinsam über die Zukunft unserer schönen Stadt sprechen. Politik lebt vom Austausch – offen, ehrlich und auf Augenhöhe!“: Tatsächlich ein Auszug aus der Einladung zum Stammtisch am 21. Oktober um 19 Uhr im Colonial Café der Werderaner CDU.
„Das Brauchwasser wird am 21. Oktober abgestellt. Wir möchten Sie bitten, die Wasseruhren nach der Ablesung auszubauen und frostfrei zu lagern“: Aus der Kundeninformation zur saisonalen Abschaltung der Brauchwasserbewässerung, die am 30. September veröffentlicht wurde vom Rathaus via Amtliche Bekanntmachung.
„Bürgermeisterin Manuela Saß gratuliert zur Fertigstellung des Bildungscampus in Glindow und würdigt die Investitionen in die Bildung sowie die neuen Möglichkeiten für den Werderaner Vereinssport“: Einen Bericht vom großen Fest in Glindow hat unter dem Titel „Ein Gewinn für Werder“ seit 9. Oktober auch das Rathaus.

„Ein großer Tag für Glindow und Werder. Der Hoffbauer Bildungscampus ist feierlich eröffnet. Kita, Grundschule und Gesamtschule, ein Ort für rund 1.000 Menschen, die hier gemeinsam lernen, wachsen und Zukunft gestalten“: Schreibt am 8. Oktober der erste Beigeordnete Christian Große; im Video gratulieren er, Landrat Marko Köhler, der Superintendent, der Handball-Präsi, der Inselpfarrer und der Bauleiter auf Insta.
Tische können angemietet werden. Großes Catering vorhanden. Aufbau ab 7 Uhr, Beginn 9 Uhr, Abbau ab 16 Uhr: Am 24. Oktober ist wieder Antikmarkt auf der Bismarckhöhe.
Fragen, Ideen und gemeinsame Aktionen. Kochen, konzipieren und gestalten: Einen Rückblick auf die Kinder- und Jugendsprechstunden der Bürgermeisterin in 2026 hat zusammengestellt am 8. Oktober das Rathaus.

„Bringt gerne Pflanzen zum Tauschen mit oder kommt einfach für Kaffee und Kuchen vorbei. Der Pflanzplaner Herr Zimmerling informiert über klima- und standortangepasste Pflanzungen im eigenen Garten“: Zur Pflanzentauschbörse mit Vortrag lädt am 17. Oktober in den Treffpunkt die Ortsgruppe des Nabu.
„Entsprechend seiner Nutzung ist das Petzower Waschhaus unmittelbar am Haussee gelegen. Neben diesen nützlichen Aspekt ist hier auch ein Gestaltungsmittel der Gartenkunst berücksichtigt: Die Spiegelung des Baues im Haussee“: Ebenfalls mit dabei beim Museumsfest „Feuer und Flamme“ am 24. Oktober ist mit dem Waschhaus Petzow der Heimatverein.
„Zum gegenwärtigen Zeitpunkt befindet sich die Maßnahme weiter im Planfeststellungverfahren. Erst mit Vorliegen des Beschlusses, der noch in diesem Jahr erwartet wird, können konkrete Angaben zu Bauzeiten, möglichen Einschränkungen und zur Verkehrsführung getätigt werden. Darüber hinaus muss die Gemeinde noch die erforderliche Kreuzungsvereinbarung unterzeichnen“: Aus der Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage „Aktueller Sachstand zur Bahnunterführung an der L 90 in Werder“ der CDU-Landtagsabgeordneten Nicole Walter-Mundt vom 17. Juli 2026, nachzulesen in der Parlamentsdokumentation des Brandenburger Landtags.
Unfall mit Reh, Phöben, Schmergower Straße: „Am Montagabend kam es auf der Schmergower Straße bei Phöben zum Zusammenstoß eines PKW VW und einem Reh. Die Autofahrerin konnte den Zusammenstoß mit dem plötzlich auf die Straße laufenden Tier nicht vermeiden. Die Schadenshöhe am PKW ist nicht bekannt, Personen kamen nicht zu Schaden. Das Reh musste jedoch vor Ort durch einen Jagdpächter erschossen werden, welcher das Tier anschließend barg.“ Ereigniszeit: Montag, 12. Oktober, 18 Uhr. Meldung vom 13. Oktober der Polizei.
„Digitale Selbstverteidigung auf dem Handy. Was Sie sofort tun können, um Ihr Handy sicherer zu machen“: Vortrag mit Matthias Ristow am 20. Oktober im Rahmen der Töplitz Akademie im Inselzentrum.
Um 1030 Plätze gestiegen auf jetzt Rang 2644: Ist Werder im Städteranking des Instituts Die Deutsche Wirtschaft (DDW).
„Aufgrund von Bauarbeiten wird von Montag, 19. Oktober bis Freitag, 30. Oktober die Anschlussstelle Leest voll gesperrt. Der Streckenabschnitt zwischen Werder, Seerosenweg und Neu Töplitz, Wendeplatz entfällt“: Die Haltestellen Seerosenweg, Kolonie Zern sowie Leester Straße, Kirschweg, Dorfplatz, Feuerwehr, Sportplatz, Zur alten Fähre, Weinbergstraße, Wendeplatz in Töplitz würden von der Linie 634 nicht bedient, informiert seit 23. September die regiobus PM GmbH.
„Der Werderaner FC hat beim bis dahin punktlosen SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen ein 0:7-Debakel erlebt und ist nun selbst Tabellenletzter der Brandenburgliga“: Der Trainer stelle seine eigene Zukunft infrage, notiert im Spielbericht über das „Debakel“ Herr Ramlow am 11. Oktober im Sportteil der MAZ.

„Rettet das Scala“: Die neue Spendenaktion des Freundeskreises (diesmal für die jetzt spruchreif werdende Sanierung des Kinodaches) war am 10. Oktober der Aufmacher der Wochenendzteitung Blickpunkt.
„‚Ton und Kirschen‘ überrascht jedes Jahr mit einer ungewöhnlichen Bühnenarbeit. Diesmal setzen sich die vitale Margarete Biereye (81) und ihr Mann David Johnston (79) bildreich mit der Pulcinella-Figur auseinander“: Vom neuen Stück des Wandertheaters aus Glindow scheinbar nicht unbegeistert zeigt sich Herr Saab seit 9. Oktober in der MAZ.
„Kongenial mit Geräuschen untermalt“: Das Wandertheater Ton und Kirschen aus Werder erzähle in „Pulcinella!“ mit poetischen und auch „recht derben“ Mitteln die Geschichte des gleichnamigen Disziplinverweigerers, meint über das neue Stück der Glindower Theaterleute am 11. Oktober Herr Mustroph in der taz.

„Wir hatten großen Spaß. Die wunderschönen Gärtenwelten sind im Herbst so beeindruckend“: Einen Rückblick auf den Ausflug in die Gärten der Welt (Seilbahn inklusive) hat auf Insta das DRK Plaudercafé.
Anusara Yoga, Tai Chi mit Inge, Stressmanagement mit Alexandertechnik, Meno Wohl mit Sylvia, Acro Yoga, Tanzimprovisation, Vernissage. Kostenlose Probekurse, Austausch, Snacks und Tanz: Zum Tag der offenen Tür lädt am 7. November in seine Räume in der Eisenbahnstraße das Tanzwerk.
„Stimmungsvolle Landschaften, idyllische Ufer, blühende Obstgärten und historische Ortsansichten lassen das Havelland der Jahre 1926 bis 1948 lebendig werden“: Einen Kalender mit tollen Heimat-Bildern von Gerhard Graf (1883 bis 1958) hat für 2027 am Start die scheinbar herausgebende Werderaner Helios Media.
Abspann
6.258: Zahl der in dieser Woche abgerufenen Beiträge auf werderanderhavel.de.
In diesem Sinne: Schönes Wochenende, noch.
