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Rathaus: Neubaufassade am Gymnasium sichtbar geworden

Werder (Havel), 10.12.2024 – „Neben der Turnhalle, die vor einigen Jahren neu gebaut wurde, ist das jetzt mit elf Millionen eines unserer teuersten Bildungsprojekte, die wir je in unserer Stadt hatten. Wir haben KfW-Förderung bekommen, knapp 800.000 Euro“, sagte Werders Stadtvize Christian Große zum derzeit entstehenden Erweiterungsbau des EHG am 9. Dezember in den Regionalnachrichten von Antenne Brandenburg.

Vom 6. Dezember hingegen ist die Pressemitteilung der Stadtverwaltung zu den neuesten Fortschritten am Gymnasium, die Sie hier lesen können.

Neubaufassade am Gymnasium ist sichtbar geworden

An der Großbaustelle für den Erweiterungsbau des Ernst-Haeckel-Gymnasiums in Werder (Havel) sind in dieser Woche die Gerüste gefallen. Die Arbeiten an Dach und Fassade sind abgeschlossen. Im Inneren schreiten mittlerweile die Installationsarbeiten voran. Die bevorstehenden Estrich- und Putzarbeiten sind beauftragt.

Der Schussspurt steht bevor: Allein im November und Dezember werden oder wurden abschließende Schlosserarbeiten, die Malerarbeiten, der Verkehrswegebau, die Akustikwandverkleidung und die Innentüren ausgeschrieben. Insgesamt wurden Planung und  Bau in 30 Lose aufgeteilt. Die letzten Lose werden im Januar ausgeschrieben.

Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich im zweiten Quartal 2025 nach rund 30 Monaten abgeschlossen werden. Nach den behördlichen Abnahmen, der Ausstattung, der Nutzungsfreigabe und einem Technikcheck kann der Erweiterungsbau mit Aula und acht Unterrichtsräumen voraussichtlich zum Schuljahresbeginn 2025/2026 übergeben werden.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau unterstützt den klimafreundlichen Neubau mit 743.590 Euro. Er wird als Energieeffizienzhaus 55 gebaut. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 11 Millionen Euro.

https://www.werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/wirtschaft-stadtentwicklung/4555-neubaufassade-am-gymnasium-ist-sichtbar-geworden.html

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Nicht Wunsch, sondern Pflicht: Anika Lorentz zur Grundsteinlegung am Gymnasium

Werder (Havel), 04.02.2023 – Am 26. Januar wurde der Grundstein für den Erweiterungsbau des Gymnasiums in Werder gelegt. Bürgermeisterin Saß sah dabei in dem Vorhaben alle Wünsche, die es gab, erfüllt

Ob alle Wünsche auch für sie erfüllt sind, wollten wir von Anika Lorentz wissen. Als Stadtverordnete hat sie schon lange mit dem Projekt zu tun. Zuerst als Stadtmitgestalterin, jetzt als Mitglied der SPD-Fraktion. Zum Thema „Erweiterungsbau Gymnasium – alle Wünsche erfüllt“ sagte sie gegenüber werderanderhavel.de:

Bei dem Erweiterungsbau geht es nicht darum, Wünsche zu erfüllen. Das Gymnasium ist in kommunaler Trägerschaft, also in der Verantwortung der Stadtverwaltung Werder (Havel).

Daseinsvorsorge zu betreiben ist eine kommunale Pflichtaufgabe, der die Stadtverwaltung in den letzten zwanzig Jahren nicht ausreichend nachgekommen ist.

Dass es nun endlich zur Grundsteinlegung gekommen ist, haben wir engagierten Eltern, Schüler*innen, dem ehemaligen Schulleiter J. Ritter und einem Beschluss der Stadtverordneten 2016 zu verdanken. 

Diese Erweiterung des städtischen Gymnasiums mit vier Klassenräumen, vier Fachräumen und einer Aula erfüllt den Anspruch eines vierzügigen Gymnasiums. 

Ein weiterer Grund, mäßig mit den Feierlichkeiten umzugehen ist die Tatsache, dass sich die Kosten des Baus verdoppelt haben und dies die Stadtkasse mit knapp zehn Millionen Euro belasten wird. Eine unnötige Kostenexplosion durch einen sechsjährigen Planungszeitraum.

Für Schülerschaft und Lehrkräfte wird es an der Zeit, moderne Lern- und Arbeitsbedingungen zu schaffen. Dies gilt auch für den Bestandsbau.

Insbesondere die Fachräume der Naturwissenschaften müssen funktionstüchtig sein und modernisiert werden. 

Vor diesem Hintergrund ist die Grundsteinlegung ein guter Schritt und es bleibt zu hoffen, dass zukünftige Bauprojekte (zum Beispiel Grundschule Glindow) zügiger realisiert werden.

Anika Lorentz, Stadtverordnete Werder (Havel)

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Stadtverwaltung: Grundstein Erweiterungsbau Gymnasium

Werder (Havel), 28.01.2023 – Grundsteinlegungen sind ein altes und ganz besonderes Ritual: Bauherren, Handwerker und Gäste kommen zusammen, um gemeinsam die Entstehung von etwas Neuem zu feiern. Am Donnerstag war es auch in der Blütenstadt wieder einmal soweit. Lesen Sie mehr in der städtischen Pressemitteilung vom 27. Januar 2023.

„Alle Wünsche erfüllt“ – Grundstein für Erweiterungsbau des Gymnasiums gelegt

Am Gymnasium war Grundsteinlegung für den modernen Erweiterungsbau mit Klassenräumen und Aula. Bürgermeisterin Saß spricht von einer Bismarckhöhe 2.1.

Für Bürgermeisterin Manuela Saß ist es aktuell „das  größte, wichtigste und in meinen Augen schönste Projekt unserer Stadt“. Am Donnerstagnachmittag wurde die Grundsteinlegung für den Erweiterungsbau des Ernst-Haeckel-Gymnasiums gefeiert.

Vor rund 100 Gästen – Schülervertretern, Lehrern, Vertretern der Stadtpolitik, der Verwaltung und des Schulamtes –  boten die Gymnasiasten ein beeindruckendes Programm im Foyer des Schulhauses.

Daran beteiligt waren der Kurs Darstellendes Spiel der Jahrgangsstufe 10, die Schülerband der Klasse 5, der Chor ImPuls und Solisten auf der Trompete und am Klavier.

Die Zeitkapsel für den Grundstein wurde unter anderem mit aktuellen Ausgaben der Werderaner Zeitschriften, dem jüngsten Amtsblatt von Werder (Havel) und Wünschen gefüllt, die Schüler alle Klassenstufen auf kleine Zettelchen geschrieben hatten. Die Bauarbeiten hatten im Oktober vergangenen Jahres begonnen.

Bürgermeisterin Saß erinnerte daran, dass das Projekt angesichts steigender Kosten und wegbrechender Fördermittel auch ein Symbol der aktuellen Krise hätte werden können. „Aber wir machen daraus einen Erfolg.“

Um eine Finanzierungslücke von 6,5 Millionen Euro zu schließen, hatte die Stadt einen Nachtragshaushalt aufgestellt und einige andere Projekte verschoben. Mit einer Kreditaufnahme von 14 Millionen Euro wurde auch der geplante Erweiterungsbau der Karl-Hagemeister-Schule gesichert.

Die Bürgermeisterin betonte, dass sich die Stadt bei dem Erweiterungsbau für das Gymnasium, der knapp neun Millionen Euro kosten wird, nicht auf zwingende Aufgaben der Daseinsfürsorge und Mindeststandards beschränke. „Nein, wir haben tatsächlich alle Wünsche, die es gab, erfüllt.“

Der Neubau werde acht neue Klassenräume und eine Aula für mehr als 700 Gäste haben, dem dann modernsten Veranstaltungssaal der Stadt. Manuela Saß sprach von einer „Bismarckhöhe 2.1“.

Das Gebäude wird als Energieeffizienzhaus 55 gebaut. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach wird dabei helfen, bis zu 50 Prozent der Energie einzusparen. Mit dem modernen Lüftungssystem mit CO2-Sensorik und Wärmerückgewinnung lassen sich die Räume lüften, heizen und auch kühlen.

Schulleiter Martin Erdmann sprach von einem „deutlichen Bekenntnis der Stadt zum Bildungsstandort Ernst-Haeckel-Gymnasium“.

Es ist am Ende nicht nur ein Mehr an räumlichen Kapazitäten, was unsere Schule durch den Erweiterungsbau gewinnen wird. Der Erweiterungsbau soll uns bei der Entwicklung von Unterricht auch inspirieren Neues auszuprobieren, andere Formate von Unterricht zu etablieren und aktuelle Einschränkungen aufzubrechen.

Martin Erdmann, Schulleiter

Die Fertigstellung des Gebäudes ist Ende des kommenden Jahres geplant.

https://werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/jugend-familie/3841-alle-wünsche-erfüllt.html