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Landratsamt: Betreuer*in werden

Werder (Havel), 10.02.2024 – Die Landkreisverwaltung Potsdam-Mittelmark sucht wieder ehren- und hauptamtliche Betreuer*innen. Zur Info: Derzeit gibt es 60 Betreuer bei 2300 unterstützten Menschen in PM.

Die Behörde über Sinn, Notwendigkeit und das Einsatzgebiet von Betreuer*innen: „Wenn Menschen ihre Angelegenheiten nicht mehr alleine regeln können, kommen rechtliche Betreuerinnen und Betreuer zum Einsatz. Sie setzen sich für volljährige Menschen ein, die nicht (mehr) allein zurechtkommen und Schutz sowie Unterstützung in vielen Bereichen des Lebens bedürfen.“

Zu den mitzubringenden Erfahrungen schreibt das Amt: „Rechtskenntnisse, insbesondere sozial- und betreuungsrechtliche, sind neben betriebswirtschaftlichen Kenntnissen sowie beruflichen Erfahrungen in der Arbeit mit psychisch kranken, geistig und seelisch behinderten Menschen Voraussetzungen für die Tätigkeit als Berufsbetreuer.“

Vor Aufnahme der Tätigkeit sei eine Registrierung durch die örtliche Betreuungsbehörde des Landkreises erforderlich, schreibt das Landratsamt in einer Meldung vom 6. Februar weiter. Voraussetzungen dafür wären die persönliche Eignung und Zuverlässigkeit, ein Berufshaftpflichtversicherungsschutz und eine ausreichende Sachkunde. 

Ausgenommen von der Sachkundeprüfung sind Sozialpädagogen, Sozialarbeiter*innen oder wer die Befähigung zum Richteramt besitzt, da dort bereits durch das Studium erworben.

Weitere Infos zu Kontakten oder dem Bewerbungsprozess auf der Landratsamtsseite potsdam-mittelmark.de.

„Staatsfeinde, die den Umsturz planen“: Potsdams OBM zum rechten Netzwerktreffen

Werder (Havel), 15.01.2024 – Das vergangene Woche aufgedeckte rechte Netzwerktreffen in der Nachbarstadt sorgt für Furore. Darüber zu berichten ist ein zweischneidiges Schwert, weil jeder dazu geschriebene oder gesprochene Beitrag auch die Botschaft der Absender weiter transportiert und verstärkt.

Da sich damit aber der oberste Potsdamer Bürgervertreter zur Sache äußert, hier eine Stellungnahme von OBM Mike Schubert. Untet dem Beitrag finden sie Links zur Tagesspiegel-Recherche „Geheimtreffen in Potsdamer Villa“ sowie zum Bericht „Geheimplan gegen Deutschland“ von diesem Treffen auf correctiv.org. Foto: Karoline Wolf, Quelle: Stadt Potsdam.

Statement des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt zur Berichterstattung über rechtsradikale Netzwerktreffen in Potsdam

„Die aktuelle Berichtserstattung in verschiedenen Medien legt nahe, dass im Potsdamer Norden ein Gästehaus mit renommiertem Namen zu einem bundesweiten Treffpunkt rechtradikaler, verfassungsfeindlicher Ideologen, Politiker und Unternehmer geworden ist. Aus diesem Grund habe ich mit dem Verfassungsschutz telefoniert und diesen in die kommende Hauptausschuss-Sitzung eingeladen, um die Situation einzuordnen. Treffen und Konferenzen mit dem Ziel ‚ethnischer Säuberungen‘ gab es schon einmal – nicht weit entfernt. Solche Pläne müssen geächtet und, wenn sie sich bestätigen, strafrechtlich verfolgt werden. Darum sage ich ganz klar: In Potsdam ist kein Raum für Netzwerktreffen, in denen antidemokratische Ideen ausgebrütet werden. Potsdam darf und wird nicht in Verbindung stehen mit menschenverachtenden Gewaltfantasien. Wir müssen die Gefahr von rechts ernst nehmen. Die Brandmauer muss stehen. Gerade für den anstehenden Wahlkampf bedeutet das, dass wir verantwortungsvoll mit unserer Demokratie umgehen, dass sich die Politiker demokratischer Parteien nicht rechtsextremer Vorurteile, Argumente und Formulierungen bedienen, sondern sich klar abgrenzen. Denn sollten die Vorwürfe zutreffen, heißt das: Wir haben es hier mit Staatsfeinden zu tun, die in unserer Stadt den Umsturz unseres Landes planen wollen. Dem stellen wir uns als Stadtgesellschaft entgegen.“

Mike Schubert, OBM Potsdam

Link zum Statement bei potsdam.de

Tagesspiegel: Geheimtreffen in Potsdamer Villa

Link zur Originalgeschichte bei correctiv.org

Im Bild: Handwerkskammer Potsdam. Bildquelle: Handwerkskammer Potsdam

Handwerkskammer Potsdam zu mehr Regionalität im rbb

Werder (Havel), 10.01.2024 – Der rbb teilte am 1. Dezember 2023 mit, dass er per 1. Januar seine Berichterstattung aus West-Brandenburg und Potsdam-Mittelmark deutlich ausbauen will.

Viel zu sehen und zu hören ist davon noch nicht. Grundsätzlich aber ein Schritt, den die Handwerkskammer Potsdam begrüßt. Gleichzeitig aber ruft sie auch nach mehr Sichtbarkeit ihrer Gewerke in den Medien. Die guten Gründe dafür lesen Sie in einer Stellungnahme des Kammerpräsidenten vom 15. Dezember 2023

Statement zur verstärkten Berichterstattung des rbb aus Westbrandenburg

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) hat am 1. Dezember 2023 mitgeteilt, dass er ab Januar 2024 die Berichterstattung aus dem Westen Brandenburgs deutlich ausbauen wird.

„Das Handwerk muss in der Medienwelt sichtbarer werden. Es wird höchste Zeit, dass mehr Themen aus dem Handwerk in den Informationsformaten und Programmen vorkommen. Deshalb muss die Entscheidung des rbb zu mehr regionaler Berichterstattung genutzt werden, um auch über das Handwerk in Westbrandenburg noch breiter zu berichten. In Westbrandenburg schreiben täglich mehr als 17.400 Handwerksbetriebe in über 150 Gewerken Geschichten aus dem Leben. Das umfasst sowohl traditionelle Handwerksberufe als auch moderne Entwicklungen und Innovationen in technischen Handwerksbranchen. Wir freuen uns deshalb für Westbrandenburg im rbb auf mehr Geschichten von Gründern und Gründerinnen, vom Handwerker von nebenan, von Auszubildenden, von Unternehmergeist und Vielfalt im Handwerk.“

Robert Wüst, Präsident der Handwerkskammer Potsdam

https://www.pressebox.de/pressemitteilung/handwerkskammer-potsdam-zentrum-fuer-gewerbefoerderung-goetz/statement-zur-verstaerkten-berichterstattung-des-rbb-aus-westbrandenburg/boxid/1184619

Kühnert, Peschel, Dresen, Schüle, Stürmer. Bild: Manfred Thomas, Quelle: Ministerium WissnschftForschngKulturBRB

Noch bis 30. Dezember im Filmmuseum: Ausstellung über Andreas Dresen und Team

Werder (Havel), 24.12.2023 – Noch bis kurz vor Jahresende ist im Filmmuseum eine Ausstellung zum Filmwerk von Andreas Dresen zu sehen. Lesen Sie hier die Pressemitteilung des Kultur- und Wissenschaftsministeriums uur Eröffnung vom 6. Oktober 2023.

Im Bild: Steffi Kühnert, Milan Peschel, Andreas Dresen, Manja Schüle und Susanne Stürmer. Bild: Manfred Thomas, Quelle: MinisteriumnWissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg.

Filmmuseum Potsdam feiert Andreas Dresen und Team

Kultur- und Wissenschaftsministerin Manja Schüle hat heute Abend im Filmmuseum Potsdam die Sonderausstellung ‘Voll das Leben! Andreas Dresen und Team‘ mit einem Grußwort eröffnet.

„Familie kann man sich nicht aussuchen – eine Filmfamilie hingegen schon. Und das hat Andreas Dresen seit seiner Studienzeit an der Babelsberger Hochschule für Film und Fernsehen getan: Gleichgesinnte gesucht – und gefunden. Mit Laila Stieler, Andreas Höfer, Jörg Hauschild und anderen hat er von ‘Stilles Land‘ über ‘Halbe Treppe‘ bis ‘Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush‘ Filmkunst geschaffen. Ich schätze Andreas Dresen als klugen politischen Kopf, für seinen Einsatz als Landesverfassungsrichter in Brandenburg und als aufmerksamen, feinsinnigen Erzähler radikaler gesellschaftlicher Umbrüche in Ostdeutschland. Seine Filme kommen ohne DDR-Klamauk, ohne Ost-West-Stereotype, ohne ästhetische Klischees aus – eine Wohltat für Herz, Hirn und Augen! Und das gilt auch für ‘Voll das Leben!‘: Eine wunderbare, lehr- und facettenreiche Ausstellung – und ganz großes Kino! Weit über Brandenburg hinaus ein Muss für Filmfans! Unbedingt hingehen!“ 

Manja Schüle, Kultur- und Wissenschaftsministerin Brandenburg

Andreas Dresen, geboren 1963 in Gera, wird als Regisseur von Spiel- und Dokumentarfilmen sowie für seine Theater- und Operninszenierungen national und international gewürdigt. Zu den bekanntesten Filmen des Absolventen der Hochschule für Film und Fernsehen ‘Konrad Wolf‘ (heute Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF) gehören ‘Nachtgestalten‘ (1999), ‘Halbe Treppe‘ (2002), ‘Sommer vorm Balkon‘ (2005), ‘Wolke 9‘ (2008), ‘Gundermann‘ (2018) und ‘Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush‘ (2022). Neben seiner künstlerischen Arbeit engagiert sich der mehrfach mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete Dresen auch als Verfassungsrichter im Land Brandenburg.

Die Sonderausstellung ‘Voll das Leben! Andreas Dresen und Team‘, kuratiert von Ugla Gräf, ist als begehbare Collage inszeniert – mit zehn Schlüsselfilmen als Ergebnisse kollektiver Kreativität in den Vordergrund. Die Exponate umfassen unter anderem Arbeitsdrehbücher, Kostüme, Requisiten, Szenenbildentwürfe und Modelle. Die Sonderschau ist bis zum 30. Dezember 2024 im Filmmuseum Potsdam zu sehen. Das Filmmuseum ist seit 2011 Institut der Filmuniversität Babelsberg. An der heutigen Vernissage haben neben Regisseur Andreas Dresen auch Drehbuchautorin Laila Stieler, Filmeditor Jörg Hauschild, Kostümbildnerin Sabine Greunig, Szenenbildnerin Susanne Hopf, Kameramann Andreas Höfer sowie die Schauspielerinnen Ursula Werner, Steffi Kühnert und Susanne Bormann teilgenommen.

Weitere Informationen: www.filmmuseum-potsdam.de/voll-das-leben.html

https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/service/pressemitteilungen/ansicht/~06-10-2023-dresen-ausstellung-im-filmmuseum-potsdam#

Im Bild: Handwerkskammer Potsdam. Bildquelle: Handwerkskammer Potsdam

Handwerkskammer: Treff „Handwerk digital“ in Caputh

Werder (Havel), 02.11.2023 – Die Handwerkskammer Potsdam lädt am 9. November interessierte Betriebe zum Gespräch über Digitalisierung im Handwerk nach Caputh. Lesen Sie mehr in einem Auszug aus der Pressemitteilung „Ausgewählte Termine und Veranstaltungen der Handwerkskammer im November“ vom 26. Oktober 2023. Bild und Bildquelle: Handwerkskammer Potsdam.

Zukunftsfrühstück für Handwerksbetriebe

Beim Zukunftsfrühstück für Handwerksbetriebe tauschen sich Handwerkerinnen und Handwerker mit Experten der Handwerkskammer Potsdam und des Zukunftszentrums Brandenburg über die Herausforderungen der Arbeitswelt aus.

Wie verändert der digitale Wandel die Arbeit? Digitale Zeiterfassung, digitale Baudokumentation, E-Rechnung, Social Media zur Fachkräftegewinnung – was ist nützlich und praktikabel? Wie profitieren Betrieb und Mitarbeitende vom digitalen Wandel? Welche Alltagsaufgaben können per digitalen Werkzeugen effektiver gestaltet werden?

Auch Themen und Hilfsangebote für das papierlose Büro, die digitale Bauakte, Zeiterfassung und Montagezettel digital, Online-Marketing für die Mitarbeitergewinnung, IT-Sicherheit, E-Rechnung, das digitale Berichtsheft stehen auf der Agenda.

Termin für den Treff ist Donnerstag, 9. November, von 8.30 bis 11.30 Uhr. Als Veranstaltungsort ist das Märkische Gildehaus (Tagungs- und Congresshotel), Schwielowseestraße 58, 14548 Schwielowsee OT Caputh, angegeben. Voranmeldung ist notwendig.

https://www.hwk-potsdam.de

https://www.pressebox.de/pressemitteilung/handwerkskammer-potsdam-zentrum-fuer-gewerbefoerderung-goetz/ausgewaehlte-presseoeffentliche-termine-und-veranstaltungen-des-handwerks-und-der-handwerkskammer-potsdam-im-november-2023/boxid/1177891

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Landratsamt: Am Mittwoch beschränkt erreichbar

Werder (Havel), 07.09.2023 – Hinweis aus der Kreisverwaltung: Ein Großteil der Mitarbeitenden sei am Mittwoch bei einer internen Veranstaltung. Es müsse daher mit einer eingeschränkten Erreichbarkeit der Behörde gerechnet werden. Nicht betroffen davon sei das Service-Center. Zugehörige Telefonnummer: (033841) 910.

https://www.potsdam-mittelmark.de/startseite

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Landratsamt: Neuer Familienwegweiser

Werder (Havel), 02.09.2023 – Familien erfahren in Deutschland eine ganz ordentliche Unterstützung durch den Staat. Wichtig ist nur, zu wissen, wo und wie. Hilfreich dafür kann sein der Familienwegweiser PM. Er ist gerade in neuer Auflage erschienen. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Landratsamtes vom 31. August 2023.

Neuer Familienwegweiser Potsdam-Mittelmark ist da- Informationsbroschüre erscheint in komplett neuem Format

Das soziale Netz ist in Deutschland weit gespannt. Oft ist es aber eine Frage der Information, ob Hilfen die Bedürftigen oder Berechtigten auch erreichen.

Mit der in Potsdam-Mittelmark breit aufgestellten Beratungslandschaft finden Bürgerinnen und Bürger wohnortnah entsprechende Angebote vor und können diese wahrnehmen. Das ist wichtig, da so allen Menschen eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ermöglicht wird, ganz unabhängig von dörflichem oder urbanem Wohnumfeld.

Die Kreisverwaltung hat jetzt eine neue komplett überarbeitete Ausgabe des beliebten Familienwegweisers herausgegeben. Auf über 200 Seiten sind in 11 Kapiteln alle sozialen Angebote im Landkreis übersichtlich dargestellt.

Die Angebote reichen von der Schwangerschaftsberatung bis zur Seniorenberatungsstelle, von der Werkstatt für Menschen mit Behinderung bis zu den vielen Bibliotheken im Landkreis. Schwerpunkte sind die im Kapitel „Rat und Hilfe“ zusammengefassten vielfältigen Beratungsangebote für Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen und ein Kapitel zu den wirtschaftlichen Hilfen, die unser Sozialstaat bereithält.

Bernd Schade, Fachbereichsleiter Soziales in der Kreisverwaltung, freut sich, dass die Broschüre nun fertig ist: „Der neue Familienwegweiser zeigt eindrücklich, wie vielfältig die sozialen Angebote in unserem Landkreis sind. Das ist eine Errungenschaft, die wir bewahren müssen. Mit dem Wegweiser wollen wir die Bürgerinnen und Bürger unterstützen, jeweils die für ihre Lebenslage passenden Angebote zu finden.“

Der neue Familienwegweiser 2023 ist kostenlos in den Familienzentren und den Amts-, Stadt- bzw. Gemeindeverwaltungen vor Ort erhältlich. Oft ist er auch Bestandteil der kommunalen Babybegrüßungsordner.

Auch die Standorte der Kreisverwaltung in Bad Belzig, Werder (Havel), Teltow und Brandenburg an der Havel sind über die Eingangsbereiche, das Jobcenter MAIA sowie die Fachdienste Kinder, Jugend und Familie, Gesundheit und Soziales und Wohnen mit Wegweisern ausgestattet. Natürlich sind die Angebote auch in digitaler Form auf der Homepage des Landkreises zu finden.

https://www.potsdam-mittelmark.de/aktuelles-termine/neues-aus-dem-landkreis/aktuelles?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1493&cHash=2e00da6f76ee66035c4607361ea15cb8

Landratsamt: Projekt Digitale Mitfahrbank comby

Werder (Havel), 01.09.2023 – Mitfahrbänke sprießen im ganzen Land aus dem Boden. Die Lösung aller Verkehrsprobleme in Stadt und Land werden sie nicht sein, vielleicht aber einer von vielen Bausteinen für die Verkehrswende.

Untersucht wird das Potenzial von Mitfahrbänken auch in PM. Hier werden aber nicht nur Sitzmöbel mit Schildern aufgestellt, sondern gleich auch eine digitale Erweiterung ausprobiert. Ihr Name: „comby“. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Landratsamtes vom 30. August 2023.

Gemeinsame Zukunft der Mobilität: Landkreis Potsdam-Mittelmark entwickelt digitales Tool für Mitfahrbänke im ländlichen Raum

Im Durchschnitt verbringen Menschen in Deutschland jährlich 38 Stunden im Stau. Doch hier kommt die gute Nachricht: Wir können das gemeinsam ändern und diese Zeit viel sinnvoller nutzen!

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) treibt der Landkreis Potsdam-Mittelmark das Forschungsprojekt „Smarte.Land.Regionen“ voran. Das Ziel: Die Nutzung von Mitfahrbänken im ländlichen Raum deutlich zu verbessern.

Mit dem einfachen Konzept wird an rund 200 Standorten deutschlandweit vor allem in ländlichen Gebieten der öffentliche Nahverkehr erweitert. Bislang erfolgt das allerdings meist auf analogem Wege. Man öffnet das
Richtungsschild, wartet, steigt ein und los geht’s.

Die Zukunft der Mobilität: einfach und umweltfreundlich

Die Zukunft gehört uns: Kein vergebliches Warten auf Busse und Bahnen, keine überfüllten Straßen und schlechte Luft mehr – das alles kann der Vergangenheit angehören. Dank comby wird spontanes oder geplantes Mitfahren so simpel wie nie zuvor – und vor allem sicher!

„comby“, die digitale Mitfahrbank, ermöglicht eine mühelose Organisation von Mitfahrgelegenheiten und planbare Fahrtmöglichkeiten. Jetzt liegt es an uns allen: Wenn mehr Menschen ihre Fahrten über die digitale Mitfahrbank teilen, wird die Mobilität für alle einfacher und umweltfreundlicher.

Live-Präsentation des Prototyps

Ein Highlight erwartet Sie beim Brandenburg-Tag am 2. September 2023 in Finsterwalde: Dort wird der erste
klickbare Prototyp von „comby“ vorgestellt. Besucher sind herzlich eingeladen, die Anwendung live zu testen und für die weitere Entwicklung wertvolles Feedback zu geben!

Die Projektmitarbeiterinnen Natalie Schreiber und Verena Feuereisen betonen die Bedeutung der Nutzermeinungen: “Ihre Meinung ist uns wichtig, besuchen Sie uns vor Ort.“

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark kooperiert mit der SmartCity Potsdam beim Brandenburg-Tag, am gemeinsamen Stand wird auch das Thema Sensorik präsentiert.

Hintergrundinformationen

Abgehängt vom ÖPNV auf dem Land oder zu viele Fahrzeuge auf den Straßen im urbanen Raum? Geht das besser? Bundesweit setzen viele Gemeinden deshalb auf ein einfaches Konzept: die Mitfahrbank. Auch in Potsdam-Mittelmark haben sich schon mehrere Gemeinden für Mitfahrbänke entschieden, wie zum Beispiel Michendorf, Stahnsdorf und Wiesenburg/Mark.

In Zusammenarbeit mit einem Entwickler:innen-Team von Fraunhofer IESE geht es darum, das Potenzial der Mitfahrbänke auszuloten: Kann das Konzept der Mitfahrbänke eine Lösung bieten und damit die sogenannte »erste und letzte Meile« effektiv überbrücken? Können digitale Werkzeuge zum Gelingen beitragen und welche Features sind herbei entscheidend?

Das bundesweite Modellvorhaben »Smarte.Land.Regionen« des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) unterstützt sieben ausgewählte Landkreise in der Entwicklung und Umsetzung von digitaler Lösungen für den ländlichen Raum. Diese Lösungen sollen über eine zentrale Plattform, einem »digitalen Ökosystem«, allen Kommunen zur Verfügung gestellt werden. Haben Sie weitere Fragen? Dann kontaktieren Sie uns gern: smarteregion@potsdam-mittelmark.de.

https://pm.landkreise.digital/mobilitaet

Bild: Landkreis Potsdam-Mittelmark, Presse

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Pflegestützpunkt PM: jetzt mit Videoberatung

Werder (Havel), 08.08.2023 – Angehörige zuhause pflegen, das ist eine Herzensangelegenheit, die allerdings auch an Grenzen geht. Einen Ersatzakku, der im Fall des Falles einfach zuzuschalten ist, haben pflegende Angehörige jedoch nicht.

Hilfsangebote gibt es aber, um sie zu entlasten. Eine Beratung darüber bieten die Pflegestützpunkte und das jetzt auch im Zeit und Weg sparenden Videoformat. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung des Landratsamtes vom 1. August 2023.

Pflegestützpunkt Potsdam–Mittelmark: Videoberatung jetzt von zu Hause aus möglich!

Knapp drei Viertel der pflegebedürftigen Personen in Brandenburg werden zu Hause betreut – entweder ausschließlich durch Angehörige oder mit Hilfe eines ambulanten Pflegedienstes. Besonders die pflegenden Angehörigen, die oft an der Grenze ihrer Belastungsfähigkeit sind, brauchen kompetente und unabhängige Beratungs- und Hilfsangebote.

Seit Juli 2023 besteht die Möglichkeit einer Videoberatung bequem von zu Hause aus. Der Ausbau der Pflegeberatung, insbesondere in den „Pflegestützpunkten“, ist ein wichtiger Bestandteil des Paktes für Pflege im Land Brandenburg und wird auch finanziell gefördert.

Ein Termin kann direkt über die Internetseite des Pflegestützpunktes oder auch telefonisch gebucht werden. Nach Auswahl eines Termins erhält man eine Bestätigungs-Email mit einem Link. Über diesen Link gelangt man am Tag des Termins direkt zur ausgewählten Beratung.

„Der Pflegestützpunkt Potsdam-Mittelmark hat sich zu einem zuverlässigen und bürgernahen Kompetenzzentrum für alle Fragen der Gestaltung von Pflege im Alter entwickelt. Die neue Videoberatung ist ein weiterer Schritt die Beratungsstrukturen in einen Flächenkreis wie Potsdam-Mittelmark zu stärken. Die Videoberatung ermöglicht es nun auch Ratsuchenden mit Mobilitätseinschränkungen oder aus weiterer Entfernung das Beratungsangebot des Pflegestützpunktes zu nutzen.“

Bernd Schade, Fachbereichsleiter Soziales der Kreisverwaltung Potsdam- Mittelmark

Die Kooperation des Landkreises Potsdam-Mittelmark umfasst neben der AOK Nordost auch die Arbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte der Ersatzkassen, die gemeinsam im Auftrag der Pflege- und Krankenkassen Brandenburgs handeln.

Chris Behrens, Vorsitzender des Landespflegeausschusses Brandenburg und Leiter AOK Pflegeberatung und Pflegestützpunkte bei der AOK Nordost betont die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Als Partner des Landkreises Potsdam-Mittelmark im Pflegestützpunkt unterstützen die Pflege- und Krankenkassen die Weiterentwicklung des Beratungsangebotes und sorgen für eine Verzahnung mit den Projekten aus dem Pakt für Pflege.“

Eine Terminvereinbarung ist telefonisch unter (03327) 739343 oder direkt über die Internetseite des Pflegestützpunktes (https://pflegestuetzpunkte-brandenburg.de/) möglich, auf der Internetseite ist dort ein QR-Code verfügbar.

Der Pflegestützpunkt Potsdam-Mittelmark wurde von der Kreisverwaltung 2009 in Kooperation mit der AOK Nordost und der BARMER an seinem Hauptstandort in Werder (Havel) eröffnet. Bereits 2013 wurde die Außenstelle des Pflegestützpunktes in Beelitz, dann 2019 in Teltow und schließlich auch 2022 in Bad Belzig eröffnet.

Der Pflegestützpunkt Potsdam-Mittelmark ist neben den Sprechzeiten auch von Montag–Freitag telefonisch unter (03327) 739343 erreichbar. Die Partner sind Landkreis Potsdam-Mittelmark, AOK Nordost, Arbeitsgemeinschaft Pflegestützpunkte der Ersatzkassen. Kontakt: Landkreis Potsdam-Mittelmark, Pflegestützpunkt PM, (03327) 739 343, Mail werder@pflegestuetzpunkte-brandenburg.de.

https://www.potsdam-mittelmark.de/aktuelles-termine/neues-aus-dem-landkreis/aktuelles?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1482&cHash=93c8ea142414cb99947c7d6f4b1f42b0

Auch für Werders Havelseen: Potsdamer Aufruf für mehr Rücksicht am und auf dem Wasser

Werder (Havel), 07.08.2023 – Wummerndes Diskofloß vor Riegelspitze? Nicht rücksichtsvoll. „Hebel auf’n Tisch“ auf der Havel ab Eisenbahnbrücke? Nicht rücksichtsvoll. Schwarzcampen mit WoMo an der schönen Badestelle im Landschaftsschutzgebiet? Auch nicht rücksichtsvoll. Genau, wie jede Motorjacht in der Wublitz.

Rücksicht auf und am Wasser sollte eigentlich ein Grundgebot sein. Die Landeshauptstadt Potsdam ruft trotzdem auch in diesem Jahr dazu auf. Warum sie das tut und wieso dieser Aufruf auch für die Havelgewässer rund um Werder gelten soll, dazu lesen Sie mehr in der Potsdamer Pressemitteilung vom 18. Juli 2023. Grafik: Brandenburger Naturschutzfonds. Quelle: Stadt Potsdam/Presse.

Stadt Potsdam ruft zu rücksichtsvollem Verhalten an Potsdamer Gewässern und in Schutzgebieten auf

Beachtung der Regeln zum Erhalt von Natur und Landschaft ist wichtig

In der Ferien- und Urlaubszeit wird es aufgrund des heißen Sommerwetters wieder viele Potsdamerinnen und Potsdamer sowie Gäste der Stadt hinaus in die Natur locken, um sich insbesondere eine Abkühlung in den zahlreichen Gewässern zu gönnen.

Bild: Stiftung Naturschutzfonds Brandenburg. Quelle: Pressemitteilung potsdam.de

Die Landeshauptstadt Potsdam ruft aus aktuellem Anlass alle Besucherinnen und Besucher der Schutz- und Wassergebiete auf, sich hier gegenüber Tieren und Pflanzen schonend und rücksichtsvoll zu verhalten.

„Es ist verständlich, dass es in den Sommermonaten viele Potsdamerinnen und Potsdamer zu Spaziergängen, zum Baden, zum Wassersport oder zu anderen Freizeitaktivitäten in die Natur und an die Gewässer zieht. Potsdam bietet zahlreiche Möglichkeiten dafür. Viele Landschaftsräume sind jedoch historische Parkanlagen oder geschützte Naturräume. Was vielen Menschen nicht bewusst ist: Potsdam kann auf eine lange und erfolgreiche Tradition des Naturschutzes und der Landschaftspflege zurückblicken. Mehr als die Hälfte des Potsdamer Stadtgebietes ist Teil eines ausgewiesenen Schutzgebietes. Daher sind alle aufgerufen, genau diese besondere Umgebung zu schützen und lebenswert zu erhalten“, sagt Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt.

Die wachsende Landeshauptstadt verfügt auf einer großen Fläche über Schutzgebiete der verschiedensten Kategorien, wie Naturschutzgebiete, Landschaftsschutzgebiete und europarechtlich geschützte Gebiete, sogenannte Natura 2000-Gebiete. In Abhängigkeit von dem jeweiligen Gebiet ergeben sich neben den allgemeinen Verhaltensregeln auch besondere Bestimmungen, die sich aus den entsprechenden Schutzgebietsverordnungen ableiten. Diese sollen helfen, den Zustand der Natur und die Artenvielfalt zu erhalten. 

So befindet sich beispielweise im Potsdamer Nordwesten das Europäische Vogelschutzgebiet „Mittlere Havelniederung“. Es umfasst auf dem Gebiet der Landeshauptstadt Potsdam u.a. den Lauf der Wublitz vom Havelkanal in Paaren bis zum Großen Zernsee bei Golm.

Die Wublitz weist in großen Teilen natürliche Uferabschnitte auf, die neben der Wasserfläche einen Lebensraum zahlreicher Nist-, Rast- und Zugvögel darstellt. Aus diesem Grunde ist das Befahren der sehr flachen Wublitz nördlich des Schlänitzsees sowie des nordöstlichen Ufers mit jeglichen Wasserfahrzeugen unzulässig.

Zudem darf der Wublitzabschnitt vom Schlänitzsee bis zur Mündung in den Großen Zernsee nicht mit Motorbooten befahren werden. Dass das zerstörende Durchfahren von Schilf- und Schwimmblattbereichen generell verboten ist, sollte eigentlich jeder Freizeitkapitän wissen.

Ein Befahrungsverbot mit Motorbooten gilt ebenfalls für den Fahrländer See bei Neu Fahrland. Dieser sehr flache See ist im Landschaftsschutzgebiet „Königswald mit Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft“ gelegen und weist in Teilen einen sehr breiten Schilfgürtel auf. Gemäß der Verordnung über das Landschaftsschutzgebiet soll u.a. auf diese Weise die Eignung des Fahrländer Sees als Brut- und Winterraststätte für zahlreiche Wasservogelarten gesichert werden.

Beispielhaft für Verhaltensregeln in Schutzgebieten soll auch auf das im Norden von Potsdam, zwischen Sacrow und Groß Glienicke, gelegene Naturschutzgebiet „Sacrower See und Königswald“ hingewiesen werden, welches zu allen Jahreszeiten zahlreiche Besucher anzieht. Die Natur ist hier besonders schützenswert, weil der Sacrower See im Vergleich zu anderen Gewässern nur wenig nährstoffreich ist und zudem von weiteren geschützten Lebensräumen, vor allem von vielfältigen, alten Waldbeständen umgeben ist.

Wegen der verhältnismäßig geringen Ausdehnung des Sees ist dieser sehr empfindlich und kann nur eine begrenzte Belastung unbeschadet vertragen. Daher dürfen der Uferweg am Sacrower See nicht verlassen und der See generell nicht mit Wasserfahrzeugen jeglicher Art, wie Kajak, Stand Up Paddling (SUP), Floß etc., befahren werden.

Auch gilt wie überall in einem Naturschutzgebiet, dass Campen, Lärmen und Feuermachen (Rauchen, Grillen, Lagerfeuer usw.) untersagt sind. Auf diese Bestimmungen muss hingewiesen werden, da das Schutzgebiet rund um den Sacrower See in den vergangenen Jahren durch die vermehrten Besucherzahlen bereits starke Schäden zu verzeichnen hat.

Diese Verbote sind vor dem Hintergrund der witterungsbedingt anhaltenden hohen Waldbrandgefahrenstufen von besonderer Bedeutung. Auch aus diesem Grund wird gebeten, sich an die vorgenannten Hinweise und Regeln zu halten und die Ufer nicht abseits der geduldeten Badestellen (Badestelle am Nordufer bei Groß Glienicke und am Ostufer bei Sacrow) zu betreten.

Weitere Informationen zu den Schutzgebieten im Potsdamer Stadtgebiet unter: https://www.potsdam.de/kategorie/schutzgebiete 

Allgemein gilt, dass unabhängig vom Schutzstatus, sorgfältig mit allen Grünflächen, der Natur und der Landschaft im Potsdamer Stadtgebiet umgegangen wird. Vermehrt sammelt sich Müll, der oft einfach achtlos liegengelassen wird oder die Papierkörbe zum Überlaufen bringt.

„Bei schönem Wetter zieht es viele Menschen nach draußen. Das ist nachvollziehbar. Wir appellieren jedoch an die Verantwortung eines jeden Besuchers der Schutzgebiete und Grünbereiche, den Einwegabfall nicht liegen zu lassen oder in eventuell schon überfüllten Papierkörben zu entsorgen. Stattdessen sollte jeder seinen Abfall wieder mitnehmen und im Trennsystem zu Hause entsorgen oder einige Meter bis zum nächsten freien Papierkorb gehen. Denn auch Krähen, Ratten, Spatzen oder Waschbären verteilen die vom Menschen zurückgelassen Abfälle – gerade wenn sie neben Abfallbehälter gestellt, in volle Mülleimer gequetscht oder einfach weggeworfen werden.“

Lars Schmäh, kommissarischer Fachbereichsleiter Klima, Umwelt und Grünflächen, Potsdam

https://www.potsdam.de/de/316-stadt-ruft-zu-ruecksichtsvollem-verhalten-potsdamer-gewaessern-und-schutzgebieten-auf