Schlagwort-Archive: Stadtmitgestalter

Frühjahrsputz Stadtmitgestalter

Werder (Havel), 16.03.2023 – Die Stadtmitgestalter rufen zum Frühjahrsputz. Termin ist der 1. April. Gewuselt wird von 10 Uhr bis Mittag.

Einsatzorte sind der Bahnhof (Treffpunkt Vorplatz), die Jugendhöhe (Treffpunkt Gluckstraße vor Karl-Hagemeister-Schule), Kemnitz (Treffpunkt Gemeindezentrum) und Glindow (Treffpunkt Festwiese Jahnufer).

Besondere Hinweise: (1) Dies ist kein Aprilscherz. (2) In Kemnitz beginnt der Frühjahrsputz schon um 9.30 Uhr.

stadtmitgestalter.de

SMG/Ingo Krüger: Transparente Kitaplatzvergabe für Werder

Werder (Havel), 24.01.2023 KiTa-Platzvergabe erleichtern und alle kommunalen KiTa-Angebote an einem Ort – das verspricht sich die Fraktion Stadtmitgestalter/Ingo Krüger von der Anschaffung einer entsprechenden Verwaltungssoftware. Sie soll in der nächsten Stadtratssitzung beantragt werden. Lesen Sie hier die Pressemitteilung zu diesem Vorstoß vom 23. Januar 2023.

Transparente Kitaplatzvergabe in Werder

Die Fraktion StadtMitGestalter/Ingo Krüger hat zur nächsten Stadtverordnetenversammlung die Beschaffung einer Verwaltungssoftware für die Kita- und Hortplatzvergabe in Werder (Havel) beantragt.

Eine solche Software bewirkt nicht nur eine massive Reduzierung des Verwaltungsaufwandes. Den Eltern erleichtert es die Suche nach einem Platz für ihre Kinder in Kitas und Horten der Stadt und gestaltet das Bewerbungsverfahren viel transparenter.

Bislang bleibt der Elternschaft nichts anderes übrig, als sich mehrfach bei verschiedenen Trägern – städtisch oder frei – um einen Betreuungsplatz zu bewerben. Mit einer Betreuungssoftware werden sämtliche Angebote der Träger und Tagesmütter oder Tagesväter gebündelt und stehen online zur Verfügung. 

Die Bewerbung auf einen  Betreuungsplatz erfolgt ebenso online. Sowohl die kommunale Verwaltung als auch die Verwaltung der Träger können  die Software für ihre Organisation einsetzen. Für die Eltern steht das Programm als Informationsquelle, Anmelde- und Kommunikationsplattform zur Verfügung.

Durch die Einbindung einer entsprechenden App kann dann beispielsweise ein sicherer Informationsaustausch mit Eltern und Teams erfolgen. Die Übermittlung von dringenden Informationen an alle Eltern wie “Läuse” oder “Windpocken” muss nicht mehr über viele  verschiedene Kanäle, sondern könnte ausschließlich zentral geschehen.

“Wir haben uns vor der Einbringung auch mit anderen Kommunen, die diese Software bereits nutzen, ausgetauscht. Das Feedback war durchweg positiv. “

Fraktionsvorsitzender Elmar Schlenke

Die StadtMitGestalter setzen sich seit ihrem Einzug in die Stadtverordnetenversammlung gemeinsam mit Ingo Krüger für die Erleichterung von Verwaltungsaufgaben und mehr Transparenz für die EinwohnerInnen durch mehr Digitalisierung ein.

So sind die Anträge der Fraktion zum Beitritt in den Zweckverband „digitale Kommunen Brandenburg“ und zur Anschaffung von Technik für die audiovisuelle Übertragung der Stadtverordnetenversammlungen bereits in der Umsetzung.

“Der Einsatz einer solchen Betreuungssoftware wäre ein weiterer großer Schritt in Richtung Einwohnerbeteiligung und Transparenz, ein weiterer Schritt zu einer modernen Kommune und ein Segen für die betroffenen Eltern“, so Schlenke.

stadtmitgestalter.de

Stadt Werder plant Jugendgremium – Stadtmitgestalter sehen eigenen Antrag „gekapert“

Werder (Havel), 12.01.2023 – Die Stadt Werder will ein Jugendgremium einrichten. Der Startschuss dafür fällt am 21. Januar im Jugendclub. Seit der städtischen Pressemitteilung sorgt das Thema für einige Diskussionen.

Die Stadtverwaltung in ihrer Verlautbarung vom 6. Januar 2023 über den Vorstoß für ein Kinder- und Jugendgremium: „Ideen einbringen, mitreden, Interessen vertreten: Kinder und Jugendliche sollen künftig die Möglichkeit haben, sich direkter in das politische und städtische Geschehen in Werder (Havel) einzubringen.“

Bürgermeisterin Manuela Saß: „Es ist uns wichtig, dass wir den Kindern und Jugendlichen dabei nicht ein Format überhelfen, das uns Erwachsenen gut passt, sondern dass wir ihnen ein Format geben, das gut in ihre Lebenswelt passt.“

Das Auftakttreffen am 21. Januar gehe laut Rathaus von 10 bis 14 Uhr im Jugendclub in der Adolf-Damaschke-Straße 35-37 über die Bühne. In der Pause soll es Pizza geben.

Partner des Projektes ist laut Stadt das Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg. Anmeldung bis 18. Januar unter l.froehlich@werder-havel.de.

Die städtische Pressemitteilung sorgt im politischen Werder nicht nur für Applaus. Nicht wegen des Vorhabens an sich, sondern wegen seiner Umsetzung: Kurzfristig angesetzt, mangelhafte Werbung, Pizza als Belohnung für’s Mitmachen.

Zu Wort gemeldet hat sich auch die Fraktion Stadtmitgestalter/Ingo Krüger. Sie habe bereits im März 2022 einen Antrag für ein Kinder- und Jugendparlament eingereicht und wittert nun Ideenklau.

„Dieser Antrag wurde im Ausschuss diskutiert. Durch die Aussage der Stadtverwaltung, hierzu noch Hausaufgaben zu erledigen, wurde der Antrag zurückgestellt und auf Grundlage der fehlenden städtischen Hausaufgaben von uns bisher nicht wieder eingebracht. Wieder einmal scheinen Bürgermeisterin und CDU einen sinnvollen Antrag unserer Fraktion kapern und in Hinblick auf den kommenden Wahlkampf für sich beanspruchen zu wollen.“

Fraktion Stadtmitgestalter/Ingo Krüger

Dies wäre, so SMG/Ingo Krüger, im Sinne der Sache durchaus legitim, wenn „das Verfahren, wie geplant in den Gremien besprochen und abgestimmt gewesen wäre.“

werderanderhavel.de meint: „Ein Kinder- und Jugendgremium für Werder wäre eine gute Sache. Junge Menschen müssen gehört werden. In solch einem Forum können Sie lernen, sich einzubringen und Argumente zu formulieren. Fraktion SMG/Ingo Krüger hat die Idee laut ratsinfo-online.de tatsächlich schon im März 2022 eingereicht. Die Stadt wiederum hat ihre Mittel genutzt, ein solches Vorhaben auf den Weg zu bringen. Wichtig ist jetzt, für den Starttermin 21. Januar genügend Interessierte zu finden.“

Links

Jugendgremium Flyer PDF

Jugendgremium Werder (Havel)

Pressemitteilung Werder (Havel) Jugendgremium Start

SMG-Antrag vom März 2022 bei ratsinfo-online.de:

https://ratsinfo-online.de/werder-havel-bi/to020.asp?TOLFDNR=33406

Stadtmitgestalter zum Wechsel von Anika Lorentz

Werder (Havel), 06.01.2023 – Der Wechsel von Anika Lorentz zur SPD-Fraktion sorgt im politischen Werder für einigen Wirbel. Jetzt haben sich auch die Stadtmitgestalter selbst zu dieser Sache geäußert. Lesen Sie mehr in der Pressemitteilung vom 3. Januar 2023.

Stadtmitgestalter zum Wechsel von Anika Lorentz

Zum Jahresende 2022 hat Frau Anika Lorentz ihre Mitarbeit bei der Wählervereinigung „StadtMitGestalter“ beendet. Diese Wählervereinigung war im Jahr 2019 zum ersten Mal zur Wahl der Stadtverordnetenversammlung angetreten.

Frau Lorentz hatte von Anfang an der dreiköpfigen Fraktionsgemeinschaft StadtMitGestalter/Ingo Krüger angehört und war seit Sommer 2022 deren Fraktionsvorsitzende.

Bei der Bürgermeisterwahl im Sommer 2022 war sie unter anderem mit Unterstützung der StadtMitGestalter als parteilose Kandidatin angetreten und hat ein sehr respektables Wahlergebnis erzielt, auch wenn sie letztlich der Amtsinhaberin unterlegen ist.

Frau Lorentz hat sich mit großem Engagement für einen Politikwechsel in Werder, für Transparenz und Bürgernähe eingesetzt. Dem Gegenwind, der den StadtMitGestaltern für eine solche Politik der informierten und kritischen Teilnahme entgegengeschlagen ist, war sie in ihrer exponierten Stellung besonders ausgesetzt.

Wir bedauern ihren Rückzug außerordentlich. Politik auf der Basis offengelegter Informationen, mit Blick auf das Gemeinwohl und auf nachvollziehbare Prioritäten des öffentlichen Haushalts sollte ein Anliegen aller Parteien sein.

Sie einzufordern hat bisher zu oft auf den Schultern der kleinen Fraktion StadtMitGestalter/Ingo Krüger geruht. Für die Mitarbeit daran werden wir weiter werben, und zwar bei Bürgerinnen und Bürgern wie auch anderen demokratischen Akteuren in Werder.

Dafür dürfen wir uns nicht gegenseitig schwach machen. Die StadtMitGestalter können und vor allem wollen nicht verhehlen, dass weite Teile der Mitgliedschaft die Mandatsmitnahme von Anika Lorentz als Enttäuschung empfinden.

Unserem eigenen Anspruch sind wir eine wohlsortierte Abwägung der weiteren Schritte innerhalb des Vereins schuldig. Die StadtMitGestalter verkennen nicht, dass sie Anika Lorentz viel zu verdanken haben.

stadtmitgestalter.de

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Anika Lorentz: Stadtmitgestalterin in der SPD

Werder (Havel), 04.01.2023 – Bei den Stadtmitgestaltern dürfte es dezeit gestaltende Gespräche geben. Anika Lorentz, die auffällig erfolgreiche Gegenkandidatin bei der letzten Bürgermeisterwahl, wird Werders Stadtpolitik zukünftig von der SPD-Bank aus mitgestalten.

Ein kluger Zug, meint dazu werderanderhavel.de. Denn: Wenn der Pulverdampf über dieser Knallernachricht erst einmal abgezogen, könnte dieser Schritt beitragen, jene Gräben in der städtischen Opposition zu schließen, die der regierenden CDU bislang an der Wahlurne in die Karten spielten.

Mehr zum Wechsel der Lokalpolitikerin und den dahinterliegenden Gründen lesen Sie in der Pressemitteilung vom 1. Januar 2023.

Stadtverordnete Anika Lorentz wechselt zur SPD Werder (Havel)

Die Werderaner Stadtverordnete Anika Lorentz wechselt zum neuen Jahr in die SPD-Fraktion der Stadtverordnetenversammlung.

Bereits in den vergangenen Wochen hatte Anika Lorentz diesen Schritt in persönlichen Gesprächen und einem Brief an den Vorstand der Wählergruppe und den Fraktionsmitgliedern der Stadtmitgestalter/Ingo Krüger erläutert.

Die Gründe des Wechsels seien vielfältig, so Lorentz. Sie habe im Bürgermeisterwahlkampf viel Rückhalt und Unterstützung erfahren. Ihr sei noch klarer geworden: „Diese Stadt will aufbrechen. Und ich will das auch. Also habe ich viel nachgedacht, für was stehe ich und wie will ich arbeiten? Dabei wurde mir klar: Für Werder ist es am besten, wenn wir unsere Kräfte bündeln, wenn die Parteien, Vereine und Initiativen, die Werder in eine bessere Zukunft führen wollen, zusammenstehen und sich gegenseitig stark machen.“

Zum Ende des Jahres habe sie sich daher entschieden, der SPD beizutreten und auch ihr Mandat in der Stadtverordnetenversammlung von Januar 2023 an als Mitglied der SPD- Fraktion wahrzunehmen.

Die Entscheidung sei ihr nicht leichtgefallen. In der Zusammenarbeit mit dem Verein Stadtmitgestalter und der Fraktion sei man nicht immer einer Meinung gewesen, aber dennoch immer offen und respektvoll miteinander umgegangen.

Der Abschied sei schwergefallen, aber letztlich gelinge erfolgreiche Politik am besten im Zusammenspiel in einem engagierten Team und auf der Basis gemeinsamer Werte.

„Den Zielen und Positionen der Sozialdemokratie fühle ich mich schon lange verbunden, das hat ja auch mein Wahlprogramm gezeigt“, sagte Lorentz.

Sie werde sich als Abgeordnete auch weiterhin für eine transparent arbeitende Verwaltung, die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern bei wichtigen Entscheidungen, sozialen Ausgleich sowie aktiven Umwelt- und Klimaschutz einsetzen.

Der Vorstand der SPD Werder begrüßt den Neuzugang in den eigenen Reihen.

„Wir schätzen Anika Lorentz für Ihren klaren Blick auf die politischen Probleme in unserer Stadt und Ihr großes Engagement für die konkreten Anliegen der Werderanerinnen und Werderaner – das sich auch nach dem Ende des Bürgermeisterwahlkampfes fortsetzt. Anika Lorentz ist eine wichtige Stimme in der Werderaner Politik und das soll auch so bleiben.“

Nadine Lilienthal, Vorsitzende SPD Ortsverband Werder

Der Co-Vorsitzende Adam Wasiak ergänzt: „Dass Anika Lorentz sich für diesen Schritt entschieden hat, freut uns außerordentlich. Für uns als Ortsverein und auch für die Fraktion ist sie eine Bereicherung und wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit, denn wir haben gemeinsam viel vor“.