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Mit drei Promille zum Uhuru: Pressesch(l)au Werder KW 05/26

Pressesch(l)au Werder, donnerstägliche Wochenrevue der aktuellen Netzmeldungen zum Thema Blütenstadt. Ausgabe 159 (KW 05/26) unter anderem mit: Eis, Holocaust-Gedenken, dem Thermen-Gewinn, der Hochschule für Gartenbau und dem Klodeckel einer Polarlichterfotoflutgenervten.

Bernd Reiher, 29.01.2026, 01:20 Uhr

Im Bild: Bis vor Wochen waren die Glascontainer das Alibi, hier gleichmal anderen Müll mit zu entsorgen. Mittlerweile sind die Altglassammler am Getränke Hoffmann weg, eventuell aus reiner Gewohnheit wird der Ort jedoch weiter mit Abfallnachschub versorgt.

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Pressesch(l)au Werder KW 05/26

Kraftvoll, faszinierend, orientalische Magie: Eine Feuershow mit Feral Flame gibt es im Rahmen der Marakesh Moments am 13. Februar in der Haveltherme.

„Bei dieser Gelegenheit ein herzliches Dankeschön an alle Gäste, Unterstützerinnen und Helfer – ohne Sie gäbe es den Scala Kulturpalast nicht seit nunmehr zehn Jahren“: Schreibt Kino-Chef Oelstrom am 22. Januar im Newsletter aus dem Scala.

„Gewinne aus dem Betrieb fallen beim privaten Betreiber an; die Stadt selbst erzielt daraus keine unmittelbaren Überschüsse“: Fazit zum Kapitel „Haveltherme“ in der am 27. Januar veröffentlichten Stellungnahme zum Jahresabschluss der Stadt Werder 2023 der Stadtmitgestalter.

Radfahrerin stürzt in Moosfennstraße: „Am Montagabend gegen 22.45 Uhr stürzte eine Radfahrerin nahe der Berliner Straße. Die Beamten eilten zum Unfallort. Nach dem ersten Verdacht auf mögliche Alkoholisierung und dem daraufhin durchgeführten Atemalkoholtest, konnte ein Wert von nahezu 3,00 Promille festgestellt werden. Die 58-jährige Frau verletzte sich bei dem Sturz und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Hier erfolgte auch die notwendige Blutentnahme. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.“ Ereigniszeit: Montag, 26. Januar, 22.45 Uhr. Meldung vom 27. Januar der Polizei.

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Praxis-Seminar Winter-Rebschnitt: Veranstaltet am 7. März der Weinverein, berichtet Weinbau Dr. Lindicke.

„In dem Insolvenzverfahren über das Vermögen der Werderaner Yachthandel GmbH, Otto-Lilienthal-Straße, wurde die Prüfung der nachträglich angemeldeten Forderungen im schriftlichen Verfahren angeordnet“: Meldung vom 21. Januar im bundesweiten Portal insolvenzbekanntmachungen.de. Direkter Link (Glückslink).

„Unsere Sportstätten verzeichnen eine sehr hohe Auslastung. Insbesondere die Turnhallen weisen im Zeitraum von 7.30 bis 22 Uhr eine nahezu durchgehende Belegung auf, wodurch sich eine vollständige Auslastung von 100 Prozent ergibt. Diese Entwicklung spiegelt die unverzichtbare Rolle unserer Einrichtungen als zentrale Anlaufstelle für Training, Wettkampf und gemeinschaftliche Freizeitgestaltung wider“: Aus der Antwort der Bürgermeisterin vom 22. Januar auf die SPD-Anfrage „Nutzung von kommunalen Sportstätten und Fördermittelprogrammen“ vom 18. November, nachzulesen im Ratsinformatinssystem Allris.

Tor 11, Freshdina, Papa Joe, Jordanka, Screamz, Buddy Butcher: Waren letztes Jahr da, am 7. März ist in Werder wieder Kneipenfest.

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„Aufgrund der Witterung sind viele Spenden abgeholt worden“: Über eine leergefegte Kleiderkammer der Tee- und Wärmestube berichtet samt Aufruf, sie wieder zu füllen, SPD-Fraktionschefin Anika Lorentz seit 24. Januar in ihrem Insta-Format 1 Minute Politik aus Werder.

„1990 bis 1992 wurde gemeinsam mit berufsständischen Organisationen des Gartenbaues versucht, die langjährige Bildungseinrichtung für das Land Brandenburg so zu profilieren, dass der Fortbestand gesichert werden kann. Leider wurde entschieden, dass die Ingenieurschule mit Wirkung vom 30. Juni 1992 geschlossen wird. Am Niveau der Ausbildung kann es nicht gelegen haben“: Aus der interessanten Chronik der über ihre Abwicklung ganz und gar nicht glücklichen, ehemals in Werder am Plessower See beheimateten Ingenieurschule für Gartenbau Peter Joseph Lenné, zu finden beim Kooperativen Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg.

Modern, aktuell frisch: Beitrag über die Kreisvolkshochschule PM mit der Werderaner Regionalleiterin Elisa Schwis seit 24. Januar im Blickpunkt.

„Hirschzungenfarn, Storchschnabel, Natternkopf? Was machen wir gegen Schnecken? Wie düngt man richtig? Und wann ist eigentlich der ideale Zeitpunkt für den Gehölzschnitt?“: Nächster Gartenrundgang mit Chefgärtner Jan Dirks am 6. Februar im Schlossgarten Petzow.

„Besteigen Sie mit uns den höchsten Berg Afrikas, den Uhuru Peak. Lauschen Sie seinem interessanten Vortrag über eine eindrucksvolle, fantastische Reise voller unvergesslicher Erlebnisse und Strapazen“: Um einen Töplitzer auf dem Kilimandscharo geht es am 6. Februar im Inselzentrum Töplitz.

9.000 qm Acker-/Grünland in Werder, Eichholzweg: Sollen „zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft“ gemäß ZVG zwangsversteigert werden, meldet zwangsversteigerungen.de.

„Soviele Bilder. Hab schon Angst, den Klodeckel hochzuklappen“: Tippte angesichts der dieswöchigen Polarlichtnachtfotoschwemme Nutzerin D. in die Facebookgruppe Werder Havel.

„Hans und Max Jacob, Johanna Aron, Werner und Margarethe Fleck, Frieda Braun, Edla Charlotte Rosenthal, Emilie Asch und Ella Anna Leonhard – Menschen aus der Stadt, aus der Nachbarschaft“: An mehr als einhundert Menschen aus Werder, die in der NS-Zeit zur Emigration gezwungen, deportiert oder ermordet wurden, erinnerte anlässlich des Holocaust-Gedenktages, 27. Januar die Werderaner SPD.

„Am 27. Januar 1945 haben Soldaten der Roten Armee das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz befreit“: Anlässlich des Jahrestages sei am Denkmal „Den Opfern von Krieg und Gewalt“ auf dem Alten Friedhof ein Blumengebinde niedergelegt worden, meldet anlässlich des Auschwitz-Gedenktages das Rathaus.

„Wir gedenken der Millionen Menschen, denen im faschistischen  Deutschland Würde, Freiheit und das Leben genommen wurden. Wir erinnern an Jüdinnen und Juden, die systematisch verfolgt und ermordet wurden. Wir erinnern an Sinti und Roma, an Menschen mit Behinderungen, an queere Menschen, an politisch Verfolgte, an Zeuginnen und Zeugen Jehovas, an Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter, an Kriegsgefangene, an Widerständlerinnen und Widerständler und an all jene, die entrechtet, erniedrigt, vertrieben und ermordet wurden“: Am Sowjetischen Ehrenmal und am Gedenkstein Opfer des Faschismus haben am 27. Januar an die Auschwitz-Befreiung erinnert Mitglieder des Werderaner Ortsverbandes Die Linke.

„Der zwanzigjährige Joachim wird unerwartet an der Schauspielschule in München angenommen und zieht in die großbürgerliche Villa seiner Großeltern ein. Von da an versucht er, seine Identität als junger Mann zwischen der Welt des Theaters und dem Alltag seiner exzentrischen Großeltern zu finden“: Der Film „Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ mit Devid Striesow, Laura Tonke und Senta Berger läuft am Sonnabend, um 14 und 20.30 Uhr im Scala.

Zeitreise: Auf das mittlerweile 35-jährige Bestehen des Märkischen Golfclub in Kemnitz/Phöben verweist Nutzer Patrick S. in einem Facebook-Video.

Inselstadt, ausgenommen Ende der Fischerstraße, Tienenplatz sowie der Bereich dazwischen. Vorstadt (zwischen Inselbrücke, Potsdamer Straße, Unter den Linden, Hartplatz, Bernhard-Kellermann-Straße, Am Gutshof sowie Scheunhornweg zwischen Unter den Linden und Am Gutshof). Hafenpromenade entlang Straße „Zum Großen Zernsee“. Uferstreifen am Glindower See, Bereiche „Jahnufer“ und „Alpenstraße“. Badestelle Phöbener Seestraße. Phöben, Festwiese: Gebiete, in denen Hunde an der Leine zu führen sind, finden sich jetzt gelistet in Paragraph 20 (Leinenpflicht für Hunde) der „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Werder, welche letzte Woche veröffentlicht wurde via Amtliche Bekanntmachung.

Winterland Brandenburg – Ein frostiger Tag auf der Havel: Das Leben auf dem Eis vor Werder mit Schnatti, Eissegeln und Surfbrettern auf Kufen hat sich angeschaut für einen Videobeitrag vom 26. Januar ein Videoteam des rbb-Vorabend-Formates Der Tag.

Unter Druck: Warum die Linden-Apotheke in Werder ihre Standorte zusammenlegt, hat aufgeschrieben Frau Jensen für einen Beitrag vom 26. Januar in der MAZ.

Elsdeer: Macht Indie-Folk, ist hier zu sehen bei Fritz und am 20. Februar im Duval.

Betreiberwechsel im Bahnhofsbistro: Ab 1. Februar übernehme Ky Quoc Pham das Bistro „Gleis 1“, nachdem rund ein Jahr die Familie Haupt das kleine Geschäft betrieben und schließlich „aus privaten Gründen“ abgegeben habe, notiert ebenfalls Frau Jensen am 26. Januar in der MAZ.

„Hintergrund ist, dass das Denkmal dringend einer Sanierung bedarf. Der Ortsbeirat hat dazu in seiner Sitzung am 25. Juni 2025 ein Budget von 10.000 Euro beschlossen, um erste Arbeiten zur Sicherung ausführen zu können“: Ein kurzes Update in Sachen „Bogen der Einheit“ hat hinterlegt schon am 23. Dezember der Ortsvorsteher auf glindow.de.

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Stücke von Bach, Vivaldi und aus Lateinamerika: Spielt solo (!!!) am 1. Februar in der Kirche Phöben der E-Bassist Maurice Nader.

Kohlroulade, Seelachs, Käsespätzle mit Röstzwiebeln: Stehen unter anderem in der ersten Februarwoche auf dem Speiseplan der Kantine am Gutshof.

„Seit zwei Jahren ist der Familienvater Rentner. Seit einem Vorfall hat er eine zweite Sportart für sich entdeckt: Das Sportschießen, das er bei der Schützengilde Werder betreibt“: Bericht über den aus dem Amt scheidenden Noch-Vorsitzenden des Fußballkreises Havelland, Hartmut Lenski seit 27. Januar beim Meetingpoint Brandenburg.

Wetter

„Seit Jahrzehnten zieht es Schlittschuhläufer auf die zugefrorene Föse, wie die Havel auf diesem Abschnitt genannt wird“: Für die Prognose vom Mittwoch auf dem Eis zwischen Insel und Hartplatz unterwegs war ein Videoteam des rbb-Abendmagazins Brandenburg aktuell.

Abspann

„Die Berliner Haushalte nutzten in fertiggestellten Wohngebäuden überwiegend Umweltthermie (Luft/Wasser). Ihr Anteil lag bei 32,0 %. In Brandenburg zeigte sich in den Landkreisen ein einheitliches Bild. Die Umweltthermie (Luft/Wasser) stellte meist die wichtigste Heizenergiequelle dar. Ein Vergleich mit früheren Jahren zeigt den Wandel: 2018 dominierte Gas fast flächendeckend in Berlin und Brandenburg noch als wichtigste Heizenergiequelle“: Ohne Ölimporte, kaum Wartung, mit Ökostrom möglich, deutlich günstiger im Betrieb – den selbst in Werder zu sehenden Trend zur Wärmepumpe bestätigt seit 16. Januar auch für ganz BRB das Statistikamt Berlin-Brandenburg.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende, noch.

Gleis 1: Wieder da ab 1. Februar, mit gleichem Namen aber neuer Küche

Herr Pham ist der neue Betreiber des Bistros im Bahnhof Werder, ließ die Vermieterin regiobus PM am Montag in einer Medieninfo wissen. Die Wiederöffnung sei am 1. Februar 2026, um 14 Uhr geplant. Generelle Öffnungszeiten seien dann Montag, 6 bis 9 Uhr, Dienstag bis Freitag, 6 bis 21 Uhr und Sonnabend/Sonntag, 6 bis 21 Uhr.

Bernd Reiher, 26.01.2026, 15:42 Uhr

regiobus: „Herr Pham bietet von 6 bis 9 Uhr ein spezielles Frühstücksangebot, mit unter anderem Filterkaffee, belegten Brötchen, Bockwurst aber auch Suppe an. In der Mittagszeit, 11.30 bis 15 Uhr, gibt es schnelle Mittagsangebote neben der regulären Karte.“

Das Bistro habe asiatische Küche inklusive Bowls und Sushi im Angebot, wobei Wert auf eine schnelle und frische Zubereitung gelegt werde. Ab März solle noch ein abendlicher Lieferservice hinzu kommen.

„Mit Herrn Pham konnten wir einen ebenfalls mit der Region vertrauten, erfahrenen Gastronomen für das Bistro gewinnen, sodass nun zeitnah die Wiedereröffnung erfolgen kann.“
Martin Grießner, Geschäftsführer regiobus

Die bisherige, zur Gebäudegeschichte passende, Einrichtung des Bistros sei übernommen worden, ebenso bleibe der Name Gleis 1. regiobus: „Mit der Neueröffnung sind dann auch wieder die öffentlichen Toiletten zu den Öffnungszeitendes Bistros nutzbar.“

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Polizeimeldung: Stillgelegt, ohne Nummernschild und Versicherung durch Derwitz

Meldung der Polizeidirektion West vom 25. Januar 2026. Quelle: Dienstbereitschaft.

werderanderhavel.de, 26.01.2026, 06:57 Uhr

Mit gestohlenen Kennzeichen unterwegs

Ort: Werder (Havel), OT Derwitz, Derwitzer Chaussee Zeit: Freitag, 23.01.2026, 20 Uhr

Am Freitagabend unterzogen Polizeibeamte in Derwitz einen Kleinwagen einer Verkehrskontrolle. Hierbei stellte sich heraus, dass das Fahrzeug bereits vor einigen Wochen außer Betrieb gesetzt wurde und somit kein Versicherungsschutz vorlag.

Am Fahrzeug waren zudem gestohlen gemeldete Kennzeichen angebracht. Als Fahrzeugführer konnte ein 29-Jähriger aus Brandenburg (Havel) festgestellt werden. Dieser muss sich nun wegen des Verdachtes der Urkundenfälschung sowie Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz verantworten.

Die Kennzeichentafeln wurden durch die Polizei sichergestellt. Inwiefern hier ein Zusammenhang zum Diebstahl besteht, wird Bestandteil weiterer Ermittlungen. Die Weiterfahrt wurde untersagt.

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Landratsamt: Stallpflicht ab 24. Januar aufgehoben

Geflügelhalter im gesamten Landkreis dürfen ihre Tiere wieder ohne tierseuchenrechtliche Einschränkungen im Freien halten. Amtstierärztin bittet trotzdem um Vorsicht. Lesen Sie mehr in einer Medieninfo des Landratsamtes vom 23. Januar 2026.

Bernd Reiher, 25.01.2026, 07:36 Uhr

Landkreis Potsdam-Mittelmark ab 24. Januar 2026 vollständig frei von Stallpflicht für Geflügel

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hebt ab dem 24. Januar 2026 die letzten noch bestehenden Aufstallpflichten für Geflügel auf. Damit ist das gesamte Kreisgebiet nicht mehr von tierseuchenrechtlichen Stallpflichten betroffen.

Schon zum 10. Januar 2026 wurde die landkreisweit geltende allgemeine Aufstallpflicht auf Grundlage einer aktuellen Risikobewertung aufgehoben. Zu diesem Zeitpunkt bestanden jedoch noch zwei Überwachungszonen im Zusammenhang mit Ausbrüchen der Geflügelpest in Päwesin sowie im benachbarten Landkreis Havelland im Bereich Ketzin. Innerhalb dieser Zonen galt die Aufstallpflicht weiterhin.

Geflügel darf wieder frei laufen

Die Überwachungszone im Raum Päwesin konnte am vergangenen Wochenende, am 17. Januar 2026, aufgehoben werden. Mit dem nun anstehenden Wegfall der letzten Überwachungszone im Bereich Ketzin zum 24. Januar 2026 entfällt auch die dort noch geltende Aufstallpflicht.

Damit dürfen Geflügelhalter im gesamten Landkreis Potsdam-Mittelmark ihre Tiere wieder ohne tierseuchenrechtliche Einschränkungen im Freien halten. Auch Veranstaltungen mit Geflügel sind kreisweit wieder zulässig, sofern keine neuen Restriktionsmaßnahmen angeordnet werden.

Keine neuen Fälle von Vogelgrippe

Die Entscheidung beruht auf der aktuellen seuchenepidemiologischen Lage und dem anhaltenden Rückgang der Nachweise der Geflügelpest in der Wildvogelpopulation.

Unabhängig von der Aufhebung der Stallpflicht empfiehlt der Landkreis weiterhin die konsequente Einhaltung grundlegender Biosicherheitsmaßnahmen. Dazu zählen insbesondere der Schutz der Tiere vor Kontakt mit Wildvögeln, hygienische Maßnahmen beim Betreten der Tierhaltungen sowie die sichere Lagerung von Futter und Einstreu.

Amtstierärztin bittet trotzdem um Vorsicht

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark wird die Entwicklung weiterhin eng begleiten und bei einer erneuten Verschärfung der Lage unverzüglich reagieren.

Der Beigeordnete des Landkreises Potsdam – Mittelmark, Dr. Christoph Löwer, dankt allen Beteiligten für das entschlossene und abgestimmte Vorgehen. Sein Dank gilt insbesondere seinen Mitarbeitenden im Fachdienst Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung für ihren engagierten Einsatz und die professionelle Arbeit in den vergangenen Wochen und Monaten. „Ich danke auch dem Landkreis Havelland und der Stadt Brandenburg a.d.H. für die gute und konstruktive Zusammenarbeit“, betont Löwer.

Weitere Informationen und die amtliche Bekanntmachung sind auf der Internetseite des Landkreises Potsdam-Mittelmark abrufbar.

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Rathaus: Kartenverkauf für den Baumblütenball beginnt

„Jetzt Tickets für den festlichen Auftakt zum 147. Baumblütenfest sichern“, notiert nachfolgend die Stadtverwaltung in einer Medieninfo vom 6. Januar 2026.

Bernd Reiher, 24. Januar 2026, 07:31 Uhr

Kartenverkauf für den Baumblütenball beginnt

Der traditionelle Baumblütenball findet am Freitag, 24. April 2026, ab 17.30 Uhr im Ballsaal der Bismarckhöhe statt. Die Baumblütenkönigin der vergangenen Saison, Saskia Schwadtke, wird bei diesem Anlass verabschiedet, und die neue Königin erstmals in ihrem Kleid vorgestellt.

Auf der Bühne steht die international erfahrene Band „The Live Society“. Musik gibt es außerdem von DJ „Tosto“ (Torsten Vorwerk). Durch das Abendprogramm führen die Moderatoren Christofer Hameister und Marie Günther, bekannt aus Funk und Fernsehen.

Die Tickets beinhalten das aus den Vorjahren bekannte All-Inclusive-Paket für die Gäste: Im Preis der Eintrittskarte von 149 Euro sind Sitzplatz, Garderobe, Programm, Buffet und Getränke inbegriffen – ausgenommen Spirituosen und entsprechende Mixgetränke. Einlass für den Baumblütenball ist am 24. April um 17.30 Uhr.

Eine Ticketreservierung ist ab jetzt per E-Mail unter baumbluetenball@werder-havel.de möglich. In der Anmeldung sollen der vollständige Name, eine Rechnungsadresse, eine Telefonnummer und die Anzahl der gewünschten Karten angegeben werden. Die Gesamtzahl der Tickets für den Baumblütenball ist begrenzt.

Die Besteller werden zu gegebener Zeit telefonisch über den Übergabetermin der Tickets informiert. Der Dresscode der Veranstaltung lautet „festliche Abendgarderobe“. Direkt an der Bismarckhöhe werden keine Parkplätze zur Verfügung stehen. 

Das 147. Baumblütenfest findet vom 25. April bis 3. Mai 2026 statt. Es besteht aus drei Bausteinen:

25. April bis 3. Mai: Offene Höfe und Gärten, begleitet durch die Blütenrundfahrten

29. April bis 3. Mai: Rummel auf dem Hartplatz und Kinderbereich auf der Insel

1. bis 3. Mai: Volksfest mit Livemusik, Festmeile und Attraktionen für Klein und Groß   

Weitere Informationen zum Baumblütenball unter: www.baumbluetenfest.de/baumbluetenball

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KI Klub Werder: Gründungsversammlung am 29. Januar im Treffpunkt

Die technische Entwickkung erlebt derzeit einen enormen Schub. Damit Schritt zu halten, ist nicht leicht. Nicht dran zu bleiben bedeutet aber auch, einen immer größeren Teil der Welt nicht mehr zu verstehen.

Bernd Reiher, 23.01.2026, 09:07 Uhr

Künstliche Intelligenz ist das aktuell nächste große Ding. KI sinnvoll zu nutzen oder Interessierte aus/in/für Blütenstadt an einen Tisch zu bringen, dafür hat es in den letzten Monaten einige Veranstaltungen des Werderaner KI Klub gegeben. Ihn in die Rechtsform eines eingetragenen Vereines zu überführen, dafür laden seine Mitglieder am 29. Januar zur Gründungsversammlung in den Treffpunkt.

„Ziel des Abends ist die formale Gründung des KI Klub Werder“, heißt es von den Organisatoren in der Einladung. Weiter auf der Tagesordnung: „Die gemeinsame Abstimmung der Satzung sowie der Gebührenordnung und die Festlegung der nächsten konkreten Schritte für 2026.“

Kommentare, Fragen und Anmerkungen seien auf der Gründungsversammlung am 29. Januar ausdrücklich willkommen. Geplanter Zeitrahmen: 19 bis 21 Uhr.

https://ki-klub-werder.de/veranstaltungen/gruendungsversammlung-ki-klub

„Wir distanzieren uns von der Politisierung unserer Regeln“: Pressesch(l)au Werder KW04/26

Pressesch(l)au Werder, Wochenreport aktueller Netzmeldungen zum Thema Blütenstadt. Ausgabe 158 (04/26) unter anderem mit: Faust aus Puppen, ersten Vorboten Baumblütenfest, manch Neuigkeit aus dem Bahnhof und noch einmal ganz viel Haveltherme.

Bernd Reiher, 22.01.2026, 01:25 Uhr

Im Bild: Mit neuem Betreiber kehrt wohl ab Februar wieder Leben in das seit Wochen geschlossene Bistro am Bahnhof. Laut regiobus könnte am Montag mit Infos zur Wiedereröffnung des Gleis 1 zu rechnen sein.

Hinweis für Insta-Nutzer/innen: Die App pflegt derzeit einen erratischen Umgang mit den Links. Im Browser jedoch haben bei der Korrekturlese alle Verknüpfungen funktioniert.

Hinweis Datenschutz: Diese Linkliste führt teils zu ausländischen Diensten u. a. wie Facebook, youtube, Instagram und Tiktok. Durch Klick auf die Links akzeptieren Sie die AGB/ Datenschutzerklärungen aller verlinkten Quellen sowie unsere Datenschutzerklärung, Streitschlichtungs-Regelung und die Cookie-Richtlinie der EU. Für die verlinkten Inhalte sind die jeweiligen Autor*innen verantwortlich.

Pressesch(l)au KW 04/26

„Was hinter der Aufregung um Geschlechterquoten in der Havel-Therme steckt“: Die Therme in Werder habe vor rund einem Jahr Einlassregeln eingeführt, weil es Vorfälle mit „Männergruppen“ gegeben habe. Der Fall habe jetzt Wellen geschlagen, auch weil Rechte ihn instrumentalisiert hätten, schreiben Birte Bredow und Katherine Rydlink am 15. Januar auf spiegel.de.

„Wir distanzieren uns von der Politisierung unserer Regeln“: Aus der eigenen Stellungnahme zu den Medienvorgängen rund um ihre Einlassregelung, „… die nun in der Presse für Aufruhr sorgte und von manchen Personen emotional aufgebauscht und instrumentalisiert wurde“ vom 16. Januar der Havel-Therme.

Gruppen müssen sich vorher anmelden – Einlassregeln in der Havel-Therme führen zu weniger Gewalt: Schon seit rund einem Jahr müssten sich Gruppen vor dem Besuch der Havel-Therme anmelden. „Nun zieht das Bad eine positive Bilanz: Es gibt weniger aggressive Vorfälle in der Freizeitanlage“, notiert seit 13. Januar Frau Kobel-Höller bei Tagesspiegel/PNN.

Einlassregeln Haveltherme: Waren nach dem rechtsgedrehten Medienbohei der Vorwoche am 16. Januar auch Thema der Nachrichten ses Abendmagazins brandenburg aktuell.

„Liebe Gartenfreunde, liebe Marktfreunde, den nächsten Schnittkurs für Obstgehölze führen die Obstanbauprofis des Werderschen Obst- und Gartenbauvereines am Sonntag, den 1. März 2026 wieder im Pomonagarten um 10 Uhr (Dauer: gut zwei Stunden) durch“: Informiert seit 19. Dezember der Werderaner Obstbauverein.

„Das Füttern von Wildtieren auf Verkehrsflächen und Anlagen ist verboten. Unter Fütterung ist auch das Auslegen von Futter zu verstehen. Das Verbot des Fütterns erstreckt sich bei der Inselbrücke auch auf den Uferbereich von Unter den Linden bis zum Wasserwanderrastplatz und am Uferpark ‚An der Föhse'“: Einer von 27 Paragraphen der scheinbar neu beschlossenen „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Werder“, die am 21. Januar veröffentlicht wurde als Amtliche Bekanntmachung.

„Magie der Freundschaft“: Über neue Geschichten des Werderaner Kinderbuch-Duos „Moppel & Mücke“ berichtet seit 15. Januar wirsindwerder.de.

Tiefbauarbeiten „Radabstellanlagen am Bahnhof Werder (Havel)“: Sind seit 14. Januar öffentlich ausgeschrieben via Auftragsbekanntmachung der Stadt Werder.

„Ab dem Frühjahr neues gastronomisches Angebot“: Kündigt an im Instavideo seit 15. Januar die Marina Zernsee.

Für mehr Geigen, Trompeten und fröhlichen Krach in unserer Stadt: „Einfach Pfand bei Edeka abgeben und den Bon in unsere Spendenbox werfen. Der Erlös kommt dem gesamten Bildungscampus zugute – und ganz konkret dem neuen Schulorchester der Grundschule“, notiert angesichts seiner neuen Spendenaktion der Förderverein des Bildungscampus der Evangelischen Gesamtschule auf Insta.

„Neue Mietpreisbegrenzungsverordnung und Kappungsgrenzenverordnung gelten auch in Werder“: Auf die seit 1. Januar 2026 im ganzen Land Brandenburg wirksamen zwei landesrechtlichen Verordnungen zur Begrenzung von Mietsteigerungen erinnert seit 17. Januar freundlich auf ihrer Website die Stadtverwaltung.

„Beim Neujahrskonzert auf der Bismarckhöhe wurden 936 Euro für die Tee- und Wärmestube gespendet“: Über einen erwärmenden Nebenaspekt des wunderbaren Musiknachmittages mit dem Polizeiorchester am 11. Januar berichtet seit 15. Januar das Rathaus.

„Die von der Kreismusikschule betreuten Musiker präsentieren ihr Können in öffentlichen Auftritten. Dabei garantiert ein professionelles Beschallungssystem ein gutes Zuhörer-Erlebnis auch bei größerem Auditorium. Der Werderaner Zweig der Musikschule besitzt nun ein solches System mit Mikrofon, Mischpult und mehreren Lautsprechern“: Von seiner Spende an die Musikschule erzählt seit 7. Januar der Rotary Club Werder.

Täter wird bei Einbruch in Einfamilienhaus gestört: „Am späten Mittwochnachmittag kam der Bewohner eines Einfamilienhauses nach Hause und schloss die Tür auf. In diesem Moment konnte er eine männliche, ihm unbekannte Person erkennen, welche fluchtartig das Haus über ein Fenster verließ. Der Einbrecher hatte sich offenbar zuvor über die Terrassentür Zutritt zum Haus verschafft und die Räume durchsucht. Ob etwas fehlte, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht bekannt. Eine sofort eingeleitete Absuche des Nahbereichs durch die Polizei, auch unter Einsatz eines Fährtenhundes, führte nicht zur Feststellung eines möglichen Tatverdächtigen. Kriminaltechniker führten die Tatortarbeit durch und sicherten Spuren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.“ Ereigniszeit: Mittwoch, 14. Januar, 17.40 Uhr. Meldung vom 15. Januar der Polizei.

„Ihr seid an den Wochenenden von Januar bis März herzlich eingeladen, die Entstehung live zu erleben“: Für ein Großbildprojekt von Peter Weymann gibt es scheinbar derzeit ein besuchbares Atelier zu erleben im Lendelhaus.

„Die Stadt präsentiert sich in der Brandenburghalle mit ihren Genüssen und mit dem Werdertag am 18. Januar“: Auf den „Tag für Werder“ auf der Grünen Woche 2026 verwies im Vorfeld am 16. Januar die Stadtverwaltung.

Werder zeigt Flagge auf der Grünen Woche: In der Brandenburghalle habe die Stadt mit eigenem Bühnenprogramm, regionalen Produkten und Akteuren aus Wirtschaft und Vereinen im Mittelpunkt hestanden, steht seit 19. Januar wiederum im Nachbericht von der Grünen Woche auf der Rathausseite werder-havel.de.

„Es präsentieren sich Werderaner Vereine, Schulen und Institutionen beim großen Festumzug und zeigen, was das Leben in Werder ausmacht. Die festlich und mit viel Liebe gestalteten Festwägen bringen ordentlich Farbe in die Stadt und reichen von dekorierten Traktoren über hübsch geschmückte Autos bis hin zu Laufgruppen mit bunten Schildern und glitzernden Kostümen“: Erste Informationen zum Baumblütenfestumzug am 2. Mai hat die Verwaltung eingepflegt in den Veranstaltungskalender auf werder-havel.de.

werder havel presseschau 04/26 foto berndreiher werderanderhavel.de

„Wer im Mittelalter Wein trinken wollte, musste ihn selbst produzieren“: Von der Rückkehr des Architekten Joachim Swillus zu Winzerwurzeln in Werder und einen Auftritt auf der Grünen Woche erzählt seit 16. Januar Herr Badelt ohne Paywall im Tagesspiegel.

Gedanken: Einen „kalligrafischen Spaziergang zu Karl Friedrich Schinkel“ bietet die Potsdamerin Katja Röfke mit ihren Schriftbildern scheinbar ab Ende Januar in einer Ausstellung in der Kulturkirche Petzow, notiert der städtische Veranstaltungskalender auf werder-havel.de.

werder havel Werderaner Fußball Club Viktoria 1920 Bild: Bernd Reiher, werderanderhavel.de

Fußball: Zum Ostercamp der Altersklassen 5 bis 14 bittet vom 7. bis zum 10. April auf die Werderwiesen des Arno-Franz-Sportplatzes der FC Viktoria.

Die Linke Werder-Groß-Kreutz lädt ein zu einer Gedenkstunde zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und der Opfer des Nationoalsozialismus: Termin ist 27. Januar, 11 Uhr. Information aus dem am 17. Januar rumgeschickten Newsletter der Initiative Weltoffenes Werder. Jetzt auch zu finden auf dielinke-werder.de.

„Schüler/innen der Kreismusikschule laden zu einem besonderen Konzert. Im Rahmen eines internationalen Austauschprojekts werden sie nach Málaga reisen, um dort gemeinsam mit jungen Musiker/innen ein Kammermusikprojekt zu verwirklichen und neue kulturelle Erfahrungen zu sammeln“: Vorher musizieren sie, auch für die Reisekasse, am 28. Februar auf der Insel in der Kirche Maria Meeresstern.

Fahren ohne Fahrerlaubnis in der Glindower Havelobstallee: „Am Montagmittag wurde durch Beamte der Werderaner Revierpolizei ein Pkw Mercedes angehalten und kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 23-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.“ Ereigniszeit: Montag, 19. Januar, 11.40 Uhr. Meldung vom 20. Januar der Polizei.

Faust – nach Johann Wolfgang von Goethe: Als Gastspiel des Hermannshoftheaters („Großes Welttheater en miniature mit Puppen, Menschen & Dingen für Jugendliche“) am 7. Februar in der Comédie soleil.

„Gerade Unternehmen, Organisationen und Institutionen aus Potsdam, Werder und dem Umland profitieren von einer Location, die gut erreichbar ist und zugleich bewusst Abstand von klassischen Konferenzhotels schafft“: Seine ehemalige Güterhalle im Werderaner Bahnhof vermietet jetzt auch als Eventlocation das als Digitalwerk bekannt gewordene Institut für Innovations- und Informationsmanagement ifii.eu.

Die Deportationen aus Berlin, Glindow und Werder: Kapitel aus dem Buch „Jüdische Schicksale – Gedenkbuch für die Stadt Werder und Ortsteile“, das mir jetzt auch begegnet ist bei Google books.

„Mit dem Erhalt dieses Gütesiegels erfüllt der Verein wichtige Standards zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Sport. Dazu zählen unter anderem ein Kinderschutzkonzept, die Sensibilisierung und Qualifizierung Trainerinnen und Trainer sowie die Benennung einer Kinderschutzbeauftragten“: Zur Verleihung des „Gütesiegel Kinderschutz“ gratuliert dem Schützengilde zu Werder 1704 e. V. seit 14. Januar der Kreissportbund PM.

„Wenn ja, dann nein, ansonsten nicht“: Michael Ranz (auch bekannt vom Potsdamer Kabarett-Duo „Ranz und May„) kommt am 24. Januar ins Scala.

Abspann

„Tradition ist eine Laterne. Der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg“: Zitat George Bernard Shaw, in Erinnerung gebracht vom Insta-Kanal 3sat.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende, noch.

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Landratsamt: Blackout auch in Werder vorbeugen – Lehrgang für Feuerwehren in PM

Seit die Havelauenhalle in der Potsdamer Straße ertüchtigt wurde, im Notfall auch als Katastrophenschutz-Leuchtturm zur Verfügung zu stehen, ist zahlreich Technik hinzugekommen.

Bernd Reiher, 20.01.2026, 07:34 Uhr

Der richtige Umgang damit ist im Ernstfall von höchster Priorität. Ihn zu trainieren, dazu hatte der Landkreis Ende 2025 geladen. Mit dabei waren auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes aus Werder. Lesen Sie mehr in einer Presseinfo des Landratsamtes vom 15. Januar. Foto unten:  Landkreis Potsdam-Mittelmark, FD 92, Mielenz.

Blackout vorbeugen: Lehrgang für Feuerwehren in Potsdam-Mittelmark vom THW

Wie schnell es gehen kann, zeigten die jüngsten Ereignisse in Berlin: Ob die Ursache widriges Wetter, technisches Versagen oder sogar kriminelles Handeln für einen langanhaltenden und flächendeckenden Stromausfall ist – gravierende Einschränkungen für das öffentliche und private Leben können die Folge sein.

Damit bei einer solchen Lage die Energieversorgung zumindest teilweise abgesichert werden kann, sollen die im vergangenen Jahr in Potsdam-Mittelmark eingeführten Katastrophenschutz-Leuchttürme den Bürgerinnen und Bürgern als zentrale Anlaufstellen dienen.

Inzwischen verfügt jede kreisangehörige Stadt oder Gemeinde im Landkreis über eine solche Einrichtung mit entsprechender Ausstattung. Dort gibt es im Krisenfall nicht nur wichtige Informationen, sondern es werden auch Erste Hilfe, Trinkwassernotversorgung, die Möglichkeit, eigene Nahrung aufzuwärmen sowie Hilfsmaßnahmen für bedürftige Personen angeboten.

Die Katastrophenschutz-Leuchttürme können einerseits als Wärmeinseln genutzt werden, aber zugleich auch Lademöglichkeiten für Handys oder Tablet-PCs bieten. Einen Notruf absetzen oder wichtige Daten elektronisch übertragen – auch dies wird hier ermöglicht.

Know How ist entscheidend für die Hilfeleistung

Die notwendige technische Ausrüstung setzt eine sachkundige Bedienung voraus. Das THW Bad Belzig verfügt über diese Technik und hatte vor Weihnachten auf Einladung des Landkreises die Feuerwehren der Region zu Gast.

Im Notfall sollen die Einsatzkräfte mit dem Material vertraut sein. Also trainierten Einsatzkräfte des Landkreises Potsdam-Mittelmark den sicheren Umgang mit Stromerzeugern und laienbedienbaren Einspeisesystemen.

Dieses Wissen ist entscheidend, um im Zivil- und Katastrophenschutzfall die Energieversorgung wichtiger Einrichtungen ebenso zuverlässig sicherzustellen wie auch die Funktion der Leuchttürme. Die unterschiedlichen Aggregate erfordern unterschiedliches Know How. Die größeren Anlagen sind für Krankenhäuser und andere bedeutende Einrichtungen bestimmt, kleinere Modelle dienen direkt für die Leuchttürme.

Das THW Bad Belzig hat diese hoch willkommene Ausbildung im Landkreis Potsdam-Mittelmark ermöglicht. Die Hälfte der Kommunen hatten ihre Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren geschickt. Es ist die erste Ausbildung dieser Art im Landkreis, in diesem Jahr sollen noch vier weitere folgen.

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/aktuelles-veranstaltungen/alle-meldungen/blackout-vorbeugen-lehrgang-fuer-feuerwehren-in-potsdam-mittelmark

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Polizeimeldung: Mercedesfahrer versucht, sich Verkehrskontrolle zu entziehen

Meldung der Polizeidirektion West vom 18. Januar 2026. Quelle: Dienstbereitschaft.

inlinebild mühle werder havel werderanderhavel.de, 19.01.2026, 09:09 Uhr

Verkehrskontrolle mit Folgen

Ort: Werder, Petzow, Fercher Straße Zeit: Samstag, 17.01.2026

Am Samstagabend entschloss sich die Polizei, einen Mercedes-Benz zu kontrollieren. Der Autofahrer reagierte zunächst auf keines der Anhaltesignale, beschleunigte immer wieder stark und fuhr mit zeitweise mit stark überhöhter Geschwindigkeit, um sich der Kontrolle zu entziehen.

Als das Fahrzeug schließlich doch anhielt, stiegen zwei Personen aus und rannten in verschiedene Richtungen davon. Der 19-jährige Fahrer konnte dennoch von den eingesetzten Beamten gestellt werden.

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 19-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichenschilder zu einem anderen Fahrzeug gehörten und das Fahrzeug durch die zuständige Zulassungsstelle bereits außer Betrieb gesetzt worden war.

Aufgrund dieser Umstände nahm die Polizei unter anderem Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis auf. Das Fahrzeug wurde sichergestellt

Rathaus: Schönste Haus- und Hofgärten in Werder gesucht

Die Stadt Werder (Havel) ruft auch in diesem Jahr zur Teilnahme am beliebten Gartenwettbewerb „Hinterm Gartenzaun“ auf. Lesen Sie mehr in einer Rathausinfo vom 7. Januar 2026.

Bernd Reiher, 18. Januar 2026, 07:48 Uhr

Schönste Haus- und Hofgärten in Werder (Havel) gesucht!

In diesem Jahr stehen die Haus- und Hofgärten im Mittelpunkt. Werderanerinnen und Werderaner, die mit Liebe und Engagement ihren Garten hegen und pflegen, sind herzlich eingeladen, sich ab sofort bewerben!

„Das Gärtnern hat in unserer Stadt eine lange Tradition. Es prägt den Charakter und das Erscheinungsbild der Blütenstadt entscheidend mit. Mit dem Wettbewerb möchten wir das großartige Engagement, das dahintersteckt, würdigen.“
Bürgermeisterin Manuela Saß

Eine fachkundige Jury wird im Sommer die eingereichten Vorschläge besichtigen und bewerten. Kriterien sind unter anderem Gestaltung, Pflanzenvielfalt, Pflegezustand und ökologische Aspekte. Die schönsten Gärten werden zum Ende des Jahres im Rahmen einer Veranstaltung ausgezeichnet.

Bis zum 31. Mai 2026 können Bewerbungen bei der Stadt Werder (Havel) eingereicht werden. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind auf der Homepage der Stadt unter www.werder-havel.de/gartenwettbewerb zu finden. Ausgedruckte Formulare liegen in der Tourist-Information im Lindowschen Haus, Plantagenplatz 9, zum Abholen bereit.

Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs erhalten Urkunden und eine Prämie. Unterstützt wird „Hinterm Gartenzaun“ seit mehreren Jahren durch die Gärtnerei Gentz als Sponsor.