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„Wir distanzieren uns von der Politisierung unserer Regeln“: Pressesch(l)au Werder KW04/26

Pressesch(l)au Werder, Wochenreport aktueller Netzmeldungen zum Thema Blütenstadt. Ausgabe 158 (04/26) unter anderem mit: Faust aus Puppen, ersten Vorboten Baumblütenfest, manch Neuigkeit aus dem Bahnhof und noch einmal ganz viel Haveltherme.

Bernd Reiher, 22.01.2026, 01:25 Uhr

Im Bild: Mit neuem Betreiber kehrt wohl ab Februar wieder Leben in das seit Wochen geschlossene Bistro am Bahnhof. Laut regiobus könnte am Montag mit Infos zur Wiedereröffnung des Gleis 1 zu rechnen sein.

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Pressesch(l)au KW 04/26

Was hinter der Aufregung um Geschlechterquoten in der Havel-Therme steckt„: Die Therme in Werder habe vor rund einem Jahr Einlassregeln eingeführt, weil es Vorfälle mit „Männergruppen“ gegeben habe. Der Fall habe jetzt Wellen geschlagen, auch weil Rechte ihn instrumentalisiert hätten, schreiben Birte Bredow und Katherine Rydlink am 15. Januar auf spiegel.de.

„Wir distanzieren uns von der Politisierung unserer Regeln“: Aus der eigenen Stellungnahme zu den Medienvorgängen rund um ihre Einlassregelung, „… die nun in der Presse für Aufruhr sorgte und von manchen Personen emotional aufgebauscht und instrumentalisiert wurde“ vom 16. Januar der Havel-Therme.

Gruppen müssen sich vorher anmelden – Einlassregeln in der Havel-Therme führen zu weniger Gewalt: Schon seit rund einem Jahr müssten sich Gruppen vor dem Besuch der Havel-Therme anmelden. „Nun zieht das Bad eine positive Bilanz: Es gibt weniger aggressive Vorfälle in der Freizeitanlage“, notiert seit 13. Januar Frau Kobel-Höller bei Tagesspiegel/PNN.

Einlassregeln Haveltherme: Waren nach dem rechtsgedrehten Medienbohei der Vorwoche am 16. Januar auch Thema der Nachrichten ses Abendmagazins brandenburg aktuell.

„Liebe Gartenfreunde, liebe Marktfreunde, den nächsten Schnittkurs für Obstgehölze führen die Obstanbauprofis des Werderschen Obst- und Gartenbauvereines am Sonntag, den 1. März 2026 wieder im Pomonagarten um 10 Uhr (Dauer: gut zwei Stunden) durch“: Informiert seit 19. Dezember der Werderaner Obstbauverein.

„Das Füttern von Wildtieren auf Verkehrsflächen und Anlagen ist verboten. Unter Fütterung ist auch das Auslegen von Futter zu verstehen. Das Verbot des Fütterns erstreckt sich bei der Inselbrücke auch auf den Uferbereich von Unter den Linden bis zum Wasserwanderrastplatz und am Uferpark ‚An der Föhse'“: Einer von 27 Paragraphen der scheinbar neu beschlossenen „Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Stadt Werder“, die am 21. Januar veröffentlicht wurde als Amtliche Bekanntmachung.

„Magie der Freundschaft“: Über neue Geschichten des Werderaner Kinderbuch-Duos „Moppel & Mücke“ berichtet seit 15. Januar wirsindwerder.de.

Tiefbauarbeiten „Radabstellanlagen am Bahnhof Werder (Havel)“: Sind seit 14. Januar öffentlich ausgeschrieben via Auftragsbekanntmachung der Stadt Werder.

„Ab dem Frühjahr neues gastronomisches Angebot“: Kündigt an im Instavideo seit 15. Januar die Marina Zernsee.

Für mehr Geigen, Trompeten und fröhlichen Krach in unserer Stadt: „Einfach Pfand bei Edeka abgeben und den Bon in unsere Spendenbox werfen. Der Erlös kommt dem gesamten Bildungscampus zugute – und ganz konkret dem neuen Schulorchester der Grundschule“, notiert angesichts seiner neuen Spendenaktion der Förderverein des Bildungscampus der Evangelischen Gesamtschule auf Insta.

„Neue Mietpreisbegrenzungsverordnung und Kappungsgrenzenverordnung gelten auch in Werder“: Auf die seit Seit dem 1. Januar 2026 im Land Brandenburg geltenden zwei landesrechtlichen Verordnungen zur Begrenzung von Mietsteigerungen erinnert seit 17. Januar freundlich auf ihrer Website die Stadtverwaltung.

„Beim Neujahrskonzert auf der Bismarckhöhe wurden 936 Euro für die Tee- und Wärmestube gespendet“: Über einen erwärmenden Nebenaspekt des wunderbaren Musiknachmittages mit dem Polizeiorchester am 11. Januar berichtet seit 15. Januar das Rathaus.

„Die von der Kreismusikschule betreuten Musiker präsentieren ihr Können in öffentlichen Auftritten. Dabei garantiert ein professionelles Beschallungssystem ein gutes Zuhörer-Erlebnis auch bei größerem Auditorium. Der Werderaner Zweig der Musikschule besitzt nun ein solches System mit Mikrofon, Mischpult und mehreren Lautsprechern“: Von seiner Spende an die Musikschule erzählt seit 7. Januar der Rotary Club Werder.

Täter wird bei Einbruch in Einfamilienhaus gestört: „Am späten Mittwochnachmittag kam der Bewohner eines Einfamilienhauses nach Hause und schloss die Tür auf. In diesem Moment konnte er eine männliche, ihm unbekannte Person erkennen, welche fluchtartig das Haus über ein Fenster verließ. Der Einbrecher hatte sich offenbar zuvor über die Terrassentür Zutritt zum Haus verschafft und die Räume durchsucht. Ob etwas fehlte, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme nicht bekannt. Eine sofort eingeleitete Absuche des Nahbereichs durch die Polizei, auch unter Einsatz eines Fährtenhundes, führte nicht zur Feststellung eines möglichen Tatverdächtigen. Kriminaltechniker führten die Tatortarbeit durch und sicherten Spuren. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen.“: Mittwoch, 14. Januar, 17.40 Uhr. Meldung vom 15. Januar der Polizei.

„Ihr seid an den Wochenenden von Januar bis März herzlich eingeladen, die Entstehung live zu erleben“: Für ein Großbildprojekt von Peter Weymann gibt es scheinbar derzeit ein besuchbares Atelier zu erleben im Lendelhaus.

„Die Stadt präsentiert sich in der Brandenburghalle mit ihren Genüssen und mit dem Werdertag am 18. Januar“: Auf den „Tag für Werder“ auf der Grünen Woche 2026 verwies im Vorfeld am 16. Januar die Stadtverwaltung.

Werder zeigt Flagge auf der Grünen Woche: In der Brandenburghalle habe die Stadt mit eigenem Bühnenprogramm, regionalen Produkten und Akteuren aus Wirtschaft und Vereinen im Mittelpunkt hestanden, steht seit 19. Januar wiederum im Nachbericht von der Grünen Woche auf der Rathausseite werder-havel.de.

„Es präsentieren sich Werderaner Vereine, Schulen und Institutionen beim großen Festumzug und zeigen, was das Leben in Werder ausmacht. Die festlich und mit viel Liebe gestalteten Festwägen bringen ordentlich Farbe in die Stadt und reichen von dekorierten Traktoren über hübsch geschmückte Autos bis hin zu Laufgruppen mit bunten Schildern und glitzernden Kostümen“: Erste Informationen zum Baumblütenfestumzug am 2. Mai hat die Verwaltung eingepflegt in den Veranstaltungskalender auf werder-havel.de.

werder havel presseschau 04/26 foto berndreiher werderanderhavel.de

„Wer im Mittelalter Wein trinken wollte, musste ihn selbst produzieren“: Von der Rückkehr des Architekten Joachim Swillus zu Winzerwurzeln in Werder und einen Auftritt auf der Grünen Woche erzählt seit 16. Januar Herr Badelt ohne Paywall im Tagesspiegel.

Gedanken: Einen „kalligrafischen Spaziergang zu Karl Friedrich Schinkel“ bietet die Potsdamerin Katja Röfke mit ihren Schriftbildern scheinbar ab Ende Januar in einer Ausstellung in der Kulturkirche Petzow, notiert der städtische Veranstaltungskalender auf werder-havel.de.

werder havel Werderaner Fußball Club Viktoria 1920 Bild: Bernd Reiher, werderanderhavel.de

Fußball: Zum Ostercamp der Altersklassen 5 bis 14 bittet vom 7. bis zum 10. April auf die Werderwiesen des Arno-Franz-Sportplatzes der FC Viktoria.

Die Linke Werder-Groß-Kreutz lädt ein zu einer Gedenkstunde zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz und der Opfer des Nationoalsozialismus: Termin ist 27. Januar, 11 Uhr. Information aus dem am 17. Januar rumgeschickten Newsletter der Initiative Weltoffenes Werder.

„Schüler/innen der Kreismusikschule laden zu einem besonderen Konzert. Im Rahmen eines internationalen Austauschprojekts werden sie nach Málaga reisen, um dort gemeinsam mit jungen Musiker/innen ein Kammermusikprojekt zu verwirklichen und neue kulturelle Erfahrungen zu sammeln“: Vorher musizieren sie, auch für die Reisekasse, am 28. Februar auf der Insel in der Kirche Maria Meeresstern.

Fahren ohne Fahrerlaubnis in der Glindower Havelobstallee: „Am Montagmittag wurde durch Beamte der Werderaner Revierpolizei ein Pkw Mercedes angehalten und kontrolliert. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 23-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnte. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.“ Ereigniszeit: Montag, 19. Januar, 11.40 Uhr. Meldung vom 20. Januar der Polizei.

Faust – nach Johann Wolfgang von Goethe: Als Gastspiel des Hermannshoftheaters („Großes Welttheater en miniature mit Puppen, Menschen & Dingen für Jugendliche“) am 7. Februar in der Comédie soleil.

„Gerade Unternehmen, Organisationen und Institutionen aus Potsdam, Werder und dem Umland profitieren von einer Location, die gut erreichbar ist und zugleich bewusst Abstand von klassischen Konferenzhotels schafft“: Seine ehemalige Güterhalle im Werderaner Bahnhof vermietet jetzt auch als Eventlocation das als Digitalwerk bekannt gewordene Institut für Innovations- und Informationsmanagement ifii.eu.

Die Deportationen aus Berlin, Glindow und Werder: Kapitel aus dem Buch „Jüdische Schicksale – Gedenkbuch für die Stadt Werder und Ortsteile“, das mir jetzt auch begegnet ist bei Google books.

„Mit dem Erhalt dieses Gütesiegels erfüllt der Verein wichtige Standards zum Schutz von Kindern und Jugendlichen im Sport. Dazu zählen unter anderem ein Kinderschutzkonzept, die Sensibilisierung und Qualifizierung Trainerinnen und Trainer sowie die Benennung einer Kinderschutzbeauftragten“: Zur Verleihung des „Gütesiegel Kinderschutz“ gratuliert dem Schützengilde zu Werder 1704 e. V. seit 14. Januar der Kreissportbund PM.

„Wenn ja, dann nein, ansonsten nicht“: Michael Ranz (auch bekannt vom Potsdamer Kabarett-Duo „Ranz und May„) kommt am 24. Januar ins Scala.

Abspann

„Tradition ist eine Laterne. Der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg“: Zitat George Bernard Shaw, in Erinnerung gebracht vom Insta-Kanal 3sat.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende, noch.

werder havel havelauenhalle katastrophenschutz leuchtturm foto bernd reiher werderanderhavel.de

Landratsamt: Blackout auch in Werder vorbeugen – Lehrgang für Feuerwehren in PM

Seit die Havelauenhalle in der Potsdamer Straße ertüchtigt wurde, im Notfall auch als Katastrophenschutz-Leuchtturm zur Verfügung zu stehen, ist zahlreich Technik hinzugekommen.

Bernd Reiher, 20.01.2026, 07:34 Uhr

Der richtige Umgang damit ist im Ernstfall von höchster Priorität. Ihn zu trainieren, dazu hatte der Landkreis Ende 2025 geladen. Mit dabei waren auch Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sowie Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes aus Werder. Lesen Sie mehr in einer Presseinfo des Landratsamtes vom 15. Januar. Foto unten:  Landkreis Potsdam-Mittelmark, FD 92, Mielenz.

Blackout vorbeugen: Lehrgang für Feuerwehren in Potsdam-Mittelmark vom THW

Wie schnell es gehen kann, zeigten die jüngsten Ereignisse in Berlin: Ob die Ursache widriges Wetter, technisches Versagen oder sogar kriminelles Handeln für einen langanhaltenden und flächendeckenden Stromausfall ist – gravierende Einschränkungen für das öffentliche und private Leben können die Folge sein.

Damit bei einer solchen Lage die Energieversorgung zumindest teilweise abgesichert werden kann, sollen die im vergangenen Jahr in Potsdam-Mittelmark eingeführten Katastrophenschutz-Leuchttürme den Bürgerinnen und Bürgern als zentrale Anlaufstellen dienen.

Inzwischen verfügt jede kreisangehörige Stadt oder Gemeinde im Landkreis über eine solche Einrichtung mit entsprechender Ausstattung. Dort gibt es im Krisenfall nicht nur wichtige Informationen, sondern es werden auch Erste Hilfe, Trinkwassernotversorgung, die Möglichkeit, eigene Nahrung aufzuwärmen sowie Hilfsmaßnahmen für bedürftige Personen angeboten.

Die Katastrophenschutz-Leuchttürme können einerseits als Wärmeinseln genutzt werden, aber zugleich auch Lademöglichkeiten für Handys oder Tablet-PCs bieten. Einen Notruf absetzen oder wichtige Daten elektronisch übertragen – auch dies wird hier ermöglicht.

Know How ist entscheidend für die Hilfeleistung

Die notwendige technische Ausrüstung setzt eine sachkundige Bedienung voraus. Das THW Bad Belzig verfügt über diese Technik und hatte vor Weihnachten auf Einladung des Landkreises die Feuerwehren der Region zu Gast.

Im Notfall sollen die Einsatzkräfte mit dem Material vertraut sein. Also trainierten Einsatzkräfte des Landkreises Potsdam-Mittelmark den sicheren Umgang mit Stromerzeugern und laienbedienbaren Einspeisesystemen.

Dieses Wissen ist entscheidend, um im Zivil- und Katastrophenschutzfall die Energieversorgung wichtiger Einrichtungen ebenso zuverlässig sicherzustellen wie auch die Funktion der Leuchttürme. Die unterschiedlichen Aggregate erfordern unterschiedliches Know How. Die größeren Anlagen sind für Krankenhäuser und andere bedeutende Einrichtungen bestimmt, kleinere Modelle dienen direkt für die Leuchttürme.

Das THW Bad Belzig hat diese hoch willkommene Ausbildung im Landkreis Potsdam-Mittelmark ermöglicht. Die Hälfte der Kommunen hatten ihre Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren geschickt. Es ist die erste Ausbildung dieser Art im Landkreis, in diesem Jahr sollen noch vier weitere folgen.

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/aktuelles-veranstaltungen/alle-meldungen/blackout-vorbeugen-lehrgang-fuer-feuerwehren-in-potsdam-mittelmark

polizei werder havel werderanderhavel.de

Polizeimeldung: Mercedesfahrer versucht, sich Verkehrskontrolle zu entziehen

Meldung der Polizeidirektion West vom 18. Januar 2026. Quelle: Dienstbereitschaft.

inlinebild mühle werder havel werderanderhavel.de, 19.01.2026, 09:09 Uhr

Verkehrskontrolle mit Folgen

Ort: Werder, Petzow, Fercher Straße Zeit: Samstag, 17.01.2026

Am Samstagabend entschloss sich die Polizei, einen Mercedes-Benz zu kontrollieren. Der Autofahrer reagierte zunächst auf keines der Anhaltesignale, beschleunigte immer wieder stark und fuhr mit zeitweise mit stark überhöhter Geschwindigkeit, um sich der Kontrolle zu entziehen.

Als das Fahrzeug schließlich doch anhielt, stiegen zwei Personen aus und rannten in verschiedene Richtungen davon. Der 19-jährige Fahrer konnte dennoch von den eingesetzten Beamten gestellt werden.

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 19-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichenschilder zu einem anderen Fahrzeug gehörten und das Fahrzeug durch die zuständige Zulassungsstelle bereits außer Betrieb gesetzt worden war.

Aufgrund dieser Umstände nahm die Polizei unter anderem Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis auf. Das Fahrzeug wurde sichergestellt

Rathaus: Schönste Haus- und Hofgärten in Werder gesucht

Die Stadt Werder (Havel) ruft auch in diesem Jahr zur Teilnahme am beliebten Gartenwettbewerb „Hinterm Gartenzaun“ auf. Lesen Sie mehr in einer Rathausinfo vom 7. Januar 2026.

Bernd Reiher, 18. Januar 2026, 07:48 Uhr

Schönste Haus- und Hofgärten in Werder (Havel) gesucht!

In diesem Jahr stehen die Haus- und Hofgärten im Mittelpunkt. Werderanerinnen und Werderaner, die mit Liebe und Engagement ihren Garten hegen und pflegen, sind herzlich eingeladen, sich ab sofort bewerben!

„Das Gärtnern hat in unserer Stadt eine lange Tradition. Es prägt den Charakter und das Erscheinungsbild der Blütenstadt entscheidend mit. Mit dem Wettbewerb möchten wir das großartige Engagement, das dahintersteckt, würdigen.“
Bürgermeisterin Manuela Saß

Eine fachkundige Jury wird im Sommer die eingereichten Vorschläge besichtigen und bewerten. Kriterien sind unter anderem Gestaltung, Pflanzenvielfalt, Pflegezustand und ökologische Aspekte. Die schönsten Gärten werden zum Ende des Jahres im Rahmen einer Veranstaltung ausgezeichnet.

Bis zum 31. Mai 2026 können Bewerbungen bei der Stadt Werder (Havel) eingereicht werden. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind auf der Homepage der Stadt unter www.werder-havel.de/gartenwettbewerb zu finden. Ausgedruckte Formulare liegen in der Tourist-Information im Lindowschen Haus, Plantagenplatz 9, zum Abholen bereit.

Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs erhalten Urkunden und eine Prämie. Unterstützt wird „Hinterm Gartenzaun“ seit mehreren Jahren durch die Gärtnerei Gentz als Sponsor.

comedie soleil werder havel ox und esel bild bernd reiher werderanderhavel.de

MWFK: Fördermittel für Freie Szene auch für Werderaner Theater

Vier Werderaner Theatergruppen haben vom Land Geld für Projekte bekommen. Der Großteil der nach Blütenstadt fließenden Mittel ging an die etablierten Ensembles Comédie soleil und Wandertheater Ton und Kirschen. Neu im Fördertopf scheint der Kulturschalte e. V. mit dem Sudden Starlings Collective und der Kompagnie 101concrete.

Bernd Reiher, 17.01.2026, 07:40 Uhr

Nachfolgend lesen Sie zunächst die Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) zur Fördermittelvergabe an die Freie Szene vom 29. Dezember 2025. Daran anschließend finden Sie Auszüge aus den Förderunterlagen, wie die einzelnen Theaterleute sich selbst und ihre Arbeit in Werder oder von hier aus für ganz Brandenburg sehen und verstehen.

Rund 2,42 Millionen Euro für Freie Darstellende Künste

Das Kulturministerium unterstützt die Freien Darstellenden Künste im Land Brandenburg im kommenden Jahr mit insgesamt rund 2,42 Millionen Euro. Insgesamt 14 Freie Theater erhalten rund 1,514 Millionen Euro als Konzeptionsförderung, weitere 12 Freie Theater 426.000 Euro als Projektförderung. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Fördergrundsätze für die Freien Darstellenden Künste, die Mittel werden auf Empfehlung einer Fachjury vergeben. Darüber hinaus stehen 75.000 Euro für Projekte im Rahmen der Infrastrukturförderung, 100.000 Euro für Gastspiele und Wiederaufnahmen sowie 252.000 Euro für Festivals im Bereich der Darstellenden Künste zur Verfügung. Mit 50.000 Euro wird das Netzwerkprojekt „Explore Dance“ unterstützt. Weitere 25.000 Euro erhält der Landesverband der Freien Darstellenden Künste Brandenburg e.V. für das Projekt „Spielorte“, bei dem Akteure der Freien Szene in leerstehenden Räumen Veranstaltungen anbieten.

„Ob das Theater des Lachens in Frankfurt (Oder), das theater 89 aus der Uckermark oder der Theatersommer Netzeband: Kultur eröffnet Räume für Begegnung, stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt und bereitet Vergnügen. Dabei spielen Brandenburgs Freie Darstellende Künste eine besondere Rolle, denn sie versorgen sowohl die Städte als auch die ländlichen Räume. Daran hat das Projekt ‚Spielorte‘ des Landesverbandes maßgeblichen Anteil, das seit 2021 neue Spielstätten für Tanz, Theater und Performances erschließt. Mit ihren Projekten setzen die Freien Theater spannende kulturelle und gesellschaftliche Akzente und stehen zugleich für die kreative Schaffenskraft in Brandenburg. Als begeisterte Zuschauerin freue ich mich immer über direkte Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern und als Ministerin über ehrlichen Austausch und konstruktive Zusammenarbeit.“
Kulturministerin Dr. Manja Schüle

Nicole Nikutowski, Geschäftsführerin des Landesverbands Freie Darstellende Künste Brandenburg e. V.: „Die Freien Darstellenden Künste stehen für eine selbstverantwortliche, facettenreiche und umtriebige professionelle Theater-, Tanz- und Performancelandschaft. Sie spielen sich mit beeindruckender Vielfalt an mehr als 20 eigenen Spielstätten und mehr als 150 Gastspielorten in die Herzen der Brandenburger und erreichen dabei mindestens ein Drittel des für Brandenburger Theater erfassten Publikums. Die Förderung der Freien Darstellenden Künste durch das Land ist nicht nur ein starkes Zeichen der Wertschätzung, sondern hat auch bedeutsamen Anteil an der Sicherung und Weiterentwicklung ihrer Arbeit. Zuletzt konnte mit der verbindlichen Einhaltung der Honoraruntergrenze ein sozialer Mindeststandard umgesetzt werden. Die 2026 durch das Kulturministerium geförderten Projekte sprechen wieder für hohe Qualität und Innovativität. Die Förderung durch das Land ist ein wichtiger Garant für ihre Realisierung. Aufbauend auf der konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium setzen wir uns weiter gemeinsam für die Verbesserung der Arbeitssituation der freischaffenden darstellenden Künste im Land Brandenburg ein, die trotz hervorragender Leistung und Förderung prekär bleibt.“

Der 1995 gegründete Landesverband Freie Darstellende Künste Brandenburg versteht sich als Interessenvertretung der professionellen Freien Darstellenden Künste, und Dienstleister bei der Gründung, Entwicklung und Beratung der Freien Szene. Der Verband mit seinen momentan 42 Mitgliedern agiert als Berater für freie Tanz- und Theaterschaffende, Freie Bühnen, Förderer, Veranstalter und Sponsoren sowie für Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Öffentlichkeit. Aufführungen der Freien Darstellenden Künste im Land Brandenburg finden jährlich in mehr als 100 Städten und Gemeinden und an mehr als 150 unterschiedlichen Spielorten statt. Weitere Informationen zu den geförderten Projekten gibt es in der Anlage sowie unter www.freie-daku-brandenburg.de.

Stiftung SPI

„Unter dem Motto ‚Menschlich.Mutig.Miteinander‘ thematisiert Comédie Soleil die Notwendigkeit des individuellen und mutigen Engagements für Demokratie und menschliches Miteinander. Dem Team gelingt es, durch seine Stücke historische und zeitrelevante Themen zur Diskussion zu stellen, und sein Publikum in einen kreativen Denkprozess mitzunehmen.“ Fördersumme: 60.000 Euro.

Ton und Kirschen Wandertheater

„Ton und Kirschen ist Brandenburgs bekannteste Wandertheatergruppe. Die Gruppe bringt ihre Open-Air-Inszenierungen auch in entlegenen Winkeln Brandenburgs auf die Bühne. Sie verbindet Elemente des Slapsticks und des Volkstheaters mit gesellschaftsbezogener Reflexion.“ Fördersumme: 160.000 Euro.

Kulturschalte e. V.

Die Gruppen Sudden Starlings Collective und Kompagnie 101concrete sind Experten für Begegnungen in der unmittelbaren Umgebung außerhalb von Proberäumen oder Innenräumen – sie agieren im Freien, im Außenraum und inszenieren dort Performances. In dem Stück „Zwischen_Raum_Nutzung“ geht es um die Sichtbarkeit des Alltags sowie um Formate der Begegnung angesichts des gesellschaftlichen Auseinanderdriftens und der Verhärtung zahlreicher Debatten.“ Fördersumme: 28.000 Euro

https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/service/pressemitteilungen/ansicht/~29-12-2025-foerderung-freie-darstellende-kuenste#

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Polizeimeldung: Jugendlicher in Glindow angegriffen und Geld geraubt

Meldung der Polizeidirektion West vom 15. Januar 2026. Quelle: polizei.brandenburg.de.

Jugendlicher angegriffen und Geld geraubt

Ort: Werder (Havel), Glindow, Friedensplatz Zeit: Mittwoch, 14. Januar 2026, 17.40 Uhr

Ein Jugendlicher rief am späten Mittwochnachmittag den polizeilichen Notruf und gab an, dass er gerade ausgeraubt worden sei. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll er von einem anderen Jugendlichen im Bereich eines Spielplatzes zunächst körperlich angegriffen worden sein. Anschließend habe der Angreifer Geld aus der Jackentasche des Geschädigten genommen.

Der Geschädigte erlitt Schmerzen, lehnte den Einsatz eines Rettungsdienstes jedoch ab. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung durch die Polizei konnten die Beamten dann den Tatverdächtigen feststellen. Der 16-Jährige hatte Betäubungsmittel sowie eine Anscheinswaffe dabei. Beides stellten die Polizeibeamten sicher.

Ein Drogenschnelltest reagierte bei dem Jugendlichen ebenfalls positiv. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Polizeiinspektion gebracht. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er auf Verfügung der Staatsanwaltschaft wieder entlassen und an eine Erziehungsberechtigte übergeben. Die Polizei hat entsprechende Strafanzeigen aufgenommen. Die weitere Bearbeitung erfolgt durch die Kriminalpolizei.

werder havel bismarckhöhe 11 januar 2026 foto berndreiher werderanderhavel.de

Marina und die melancholischen Männergruppen: Pressesch(l)au Werder KW03/26

Pressesch(l)au Werder, die wöchentliche Nachrichtenbörse der aktuellen Netzmeldungen zum Thema Blütenstadt. Ausgabe 157 (03/26) unter anderem mit: Apothekenumzug, Winterwetterkapriolen, dem Digitalwerk, frischem Wind in der Werderaner Bestatterzunft und ganz viel Havel-Therme.

Bernd Reiher, 15.01.2026, 07:26 Uhr

Im Bild: Die winterliche Bismarckhöhe nach dem Neujahrskonzert am 11. Januar.

Hinweis für Insta-Nutzer/innen: Die App pflegt derzeit einen erratischen Umgang mit den Links. Im Browser jedoch haben bei der Korrekturlese alle Verknüpfungen funktioniert.

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Pressesch(l)au Werder KW 03/26

„Neue Wohnprojekte sollen in den kommenden Jahren dazu beitragen, den Wohnungsmarkt in Werder zu entlasten. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Havelauen. Mit dem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan im Umfeld der Havel-Therme haben die Stadtverordneten am 11. Dezember die Grundlage für zusätzliche Wohnbaufächen geschaffen“: Für den Wohnungsmarkt „neue Impulse“ verspricht die Stadt durch die allerdings auch nicht unumstrittene Bebauung („Wallbildung“, „kein städtebauliches Konzept“, „Wohnbebauung bis an die Therme“, „Werder braucht Wohnraum, aber bezahlbar“) der letzten freien Flächen im Thermenumfeld seit 12. Januar auf ihrer Website werder-havel.de.

Werderaner FC: Eine Abgangswelle beschäftige derzeit den sportlichen Leiter Klaus Bartsch, lässt wissen seit 7. Januar Herr Krone in der MAZ.

werder havel glascontainer havelauen zum großen zernsee foto berndreiher werderanderhavel.de

Standort am Getränkeshop in den Havelauen musste geräumt werden: Der Glascontainerplatz sei zum „Müllabladeplatz“ geworden. Neuer Ausweichstandort sei in der Mielestraße, meldet am 12. Januar die Stadt.

„Bringe ja gerne mein Altglas weg, aber das ist jetzt schon eher ein Tagesausflug bis zur Mielestraße. Ist einfach zu weit weg. Mein Glas möchte entsorgt werden, nicht auswandern“: Kommentar zur Glascontainerdiskussion in Nordblütenstadt in der Facebookgruppe Werder/Havel.

„Diese Glas-Container haben noch nie zu Getränke Hoffmann gehört, die standen nur dort! Zum Glück sind die jetzt weg und diese ‚Drecksecke‘ ist wie aus Zauberei verschwunden“: Beitrag zu selber Sache von Mitte Dezember ebenfalls in Facebookgruppe Werder/Havel.

werder havel telekom foto berndreiher werderanderhavel.de

Glasfaser für Werder – Telekom legt los, Deutsche Glasfaser prüft noch: Update zum gefühlten derzeitigen Gerangel der beiden Anbieter von Frau Jensen seit 12. Januar in der MAZ.

„Zum 1. Februar führen wir unsere Apothekenstandorte zusammen und ziehen mit der Linden-Apotheke in das Ärztehaus in der Kellermannstraße“: Der neue Standort werde Montag bis Freitag 8 bis 18.30 sowie samstags 8 bis 12 Uhr geöffnet sein und biete viele Kundenparkplätze, einen diskreten Beratungsraum sowie einen Abholautomaten vor Ort, postet am 8. Januar Linden-Apotheker Gordon Rosch auf Facebook und linden-apotheke-werder.de.

„Frauen begrapscht, Messerstechereien auf Parkplatz – Spaßbad sperrt Männergruppen aus“: Die Havel-Therme wolle mit strengeren Einlassregeln für mehr Sicherheit und weniger Belästigungen sorgen. Geschäftsführer Andreas Schauer spreche von schwerwiegenden Vorfällen, notiert am 13. Januar Herr Gladow hinter die Paywall von Bild.

Nach Belästigungen in der Havel-Therme: Das Haus verschärfe seine Einlasspolitik drastisch und stoße damit „durchaus auf Verständnis bei Besuchern“, hat am 13. Januar zu selbem Thema aber ohne Paywall gemeldet die Berliner Morgenpost.

Therme in Werder beschränkt seit 2024 Zugang von Männergruppen – und zieht positive Bilanz: Schreibt mit Hintergründen zum eigentlich alten Thema, auf das sich seit Dienstag gefühlt alle (bis hin zu Welt, RTL, Focus, Spiegel und Stuttgarter Zeitung) gestürzt haben, am 13. Januar Herr Wangemann in der MAZ.

Piano, Violine, melancholischen Elektrobeats: In der Reihe Luz y música ist am 5. Februar das Duo Klama mal wieder zu Gast in der Haveltherme.

„Auf einem Firmengelände kam es heute zu einem Brandereignis. Gemeinsam mit der Ortswehr Plessow konnten wir den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Mit der Löschlanze verhinderten wir eine Ausbreitung“: Einsatzvideo vom 10. Januar der Feuerwehr Glindow.

Ausbau des Rad- und Gehwegs am Jahnufer: Im Februar werde mit dem zweiten Bauabschnitt des Projektes begonnen, notiert am 8 das Rathaus.

„Das Scala in Werder war ein würdiger und passender Ort für ein gelungenes Konzert der vorwiegend elektrifizierten Bands und jungen Musikerinnen und Musikern“: Einen kurzen Rückblick auf den am 21. November gemeinsam mit dem EHG auf die Kinobühne gebrachten „Music Mix“ hat aufgeschrieben und bebildert die Kreismusikschule.

Versuchter Einbruch in Glindow: „Im Zeitraum zwischen Dienstagmorgen und Mittwochnachmittag versuchten unbekannte Täter eine Tür aufzubrechen, welche den Lagerraum eines öffentlichen Gebäudes verschloss. Dabei wurde die Tür erheblich beschädigt. Der Schaden wurde auf 1.000 Euro geschätzt. Der versuchte Einbruch wurde aufgenommen und am Tatort erfolgte eine Spurensuche.“ Tatzeit: Dienstag, 6. Januar, 10 Uhr bis Mittwoch, 7. Januar, 14 Uhr. Meldung vom 8. Januar der Polizei.

Betriebsferien: Macht bis Ende Februar das Lendelhaus.

Unfall bei Glätte in Petzow: „Am frühen Dienstagmorgen kam in der Straße Zum Lindentor ein PKW Mercedes Benz in der Kurve vor der Einmündung Fercher Straße von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrszeichen. Es entstand Sachschaden von rund 10.000 Euro, aber der Fahrer blieb unverletzt. Der Mann hatte offenbar seine Geschwindigkeit nicht den örtlichen Fahrbahnverhältnissen angepasst. Außerdem war er noch mit Sommerreifen unterwegs. Die aufnehmenden Beamten leiteten ein Bußgeldverfahren ein.“ Ereigniszeit: Dienstag, 13. Januar, 6 Uhr. Meldung vom 13. Januar der Polizei.

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Nah bei den Menschen: Rückblick auf die Amtszeit der Baumblütenkönigin Saskia Schwadtke seit 14. Januar auf der Rathausseite werder-havel.de.

„Zum 31. Dezember 2025 endet das Förderprojekt. Das Team hat in sieben Jahren 226 Workshops durchgeführt und 461 Veranstaltungen organisiert. Von Netzwerktreffen über Hackathons bis hin zu den Leuchtturm-Formaten Digitalnavigator und KI-Navigator. Das Förderprojekt endet. Unsere Arbeit nicht. Das ifii bleibt Ihr Ansprechpartner für Innovation und Künstliche Intelligenz in Brandenburg“: Zahlreich Neuigkeiten gibt es derzeit aus dem bis jetzt als Digitalwerk bekannten Institut für Innovations- und Informationsmanagement ifii im Bahnhof.

„Der Film beleuchtet die Auswirkungen der Wende auf sechs Potsdamer*innen, die 1989 Kinder waren. Er fragt, wie Freiheit, Umbrüche und Verluste der Transformationszeit die Wertvorstellungen der heutigen Mitvierziger geprägt haben“: Die Doku „Vor Zurück Zur Seite Ran“ läuft samt anschließendem Gespräch mit der Regisseurin am 18. Januar, 16 Uhr im Scala.

Viele Zuständigkeiten, extreme Wetterlage – Winterdienst in Werder unter Druck: Mit Aufreger-Kommentaren einer Facebook-Diskussion beschäftigte sich Frau Jensen in einem Beitrag vom 8. Januar in der MAZ.

„Hier wird es neben einem Ort für liebevolle Gespräche zum Tod, Vorsorgen und Abschied auch Raum für Begegnungen in Form von Lesungen, Ausstellungen etc. geben“: Ab April haben auch in Werder einen Laden die Leute vom Bestatter und.ewig.

Kassandra: Bringt Soul und Jazz am 24. Januar ins Kaffeekontor im alten Kaufhaus.

An der Havel in der neuen Heimat – Episoden und Anekdoten: Stadtchronist Baldur Martin ist am 20. Januar Gast der nächsten Werderaner Gespräche.

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„Unser Gelände blickt auf eine echte Industriegeschichte zurück. Hier produzierte von 1916 bis 1994 die Vulkan-Fiber-Fabrik, eine der ältesten Fabriken Deutschlands zur Herstellung von vulkanisiertem Faserwerkstoff und ein echtes Industriedenkmal“: Kurzen Erklärbär, welche Wurzeln der eigene Name hat, hat auf Insta die Marina Vulkan Werft.

„Es soll alles etwas luftiger, heller und praktischer werden“: Mit den von vielen Gästen herbeigesehnten neuen Möbeln füllt sich weiter das Petzower KiEZ Inselparadies.

Vielfältige Informationen rund um Werder, gebündelt in einem Heft: Von der aktualisierten Willkommensbroschüre für Neuankömmlinge erzählt seit ebenfalls 8. Januar ein Beitrag auf werder-havel.de.

Julia Alsheimer: Hat Silvester 2024 schon einmal die Kinostuhlreihen zum G-Punkt gebracht und kommt am 6. März zum Frauentagsvorglühen wieder ins Scala.

Wer in Werder (Havel) wo räumen muss: Über die Aufteilung der Winterpflichten zwischen Stadt und Grundstücksbesitzern informiert seit 8. Januar das Rathaus.

„Projekte kommen ins Ziel“: Seit 12. Januar ist wieder unterwegs der Werder Kurier.

„Was bremst den Denkmalschutz in Brandenburg, was muss sich ändern?“: Hat sich am Beispiel Ziegelei Glindow angeschaut Frau Jensen für einen Beitrag vom 13. Januar in der MAZ.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende, noch.

Wunderbar: Neujahrskonzert mit dem Polizeiorchester auf der Bismarckhöhe

Den Saal der Bismarckhöhe dauerhaft mit Leben zu füllen, das ist ein Anliegen, für das die Stadtverordneten Ende 2025 einen Ideenwettbewerb beschlossen haben. Zumindest für einen Abend und zu gut drei Vierteln ist dies der Stadtverwaltung am 11. Januar richtig gut gelungen: beim Neujahrskonzert mit dem Brandenburger Landespolizeiorchester.

Bernd Reiher, 14.01.2026, 08:51 Uhr

Motto des Abends: „Alles tanzt“. Auf dem Programmzettel unter anderem: der „Libertango“ von Astor Piazolla, Ausschnitte aus Bernsteins „On the town“, der Walzer „Wein, Weib und Gesang“, die Fledermaus-Ouvertüre und ein Potpourri der Evergreens aus „Zum weißen Rössl“. Fulminanter Abschluss: Radetzky-Marsch.

Eingeläutet wurde der Konzertabend mit einer kurzen Ansprache der Bürgermeisterin. Sie verband ihre Neujahrsgrüße mit einem Hinweis auf den Benefizcharakter der Veranstaltung: Die Musiker des Polizeiorchesters spielten zugunsten der Werderaner Tee- und Wärmestube. 

Bewegende Worte fand Dirigent Christian Köhler für seine Abschiedsmoderation: „Guckt man nach rechts: ein Irrer, nach links ein Bekloppter, was wir wollen ist Frieden“. 

Ein wunderbarer Abend, der manch Werderaner/in miteinander ins Gespräch brachte und wieder einmal auch die gute Akustik der Bismarckhöhe unter Beweis stellte.

Mein Vorschlag für den von den Stadtverordneten jetzt beschlossenen Ideenwettbewerb: Macht in diesem prächtig wirkenden und klingenden Saal mehr von solchen Konzerten. Danke an das Polizeiorchester für diesen Besuch. Danke an die Verwaltung, ihn zu ermöglichen.

Rathaus: Jetzt für Kinder- und Jugendbeirat 2026/27 bewerben

Über den Werderaner Kinder- und Jugendbeirat hat im Mai 2025 schon einmal das ZDF berichtet. Dabei reichen seine Anfänge samt Vorgesprächen gerade einmal bis ins Jahr 2023 zurück.

Bernd Reiher, 12.01.2026, 07:47 Uhr

Im April 2024 wurden die Mitglieder des ersten Gremiums von den Stadtverordneten berufen. Jetzt jedoch ist die Amtszeit des ersten KJB Geschichte und aus dem Rathaus kommt der Ruf nach neuen Leuten für Werders Jung-Parlament. Lesen Sie mehr in einer Medieninfo der Stadtverwaltung vom 5. Januar 2026.

Jetzt für den Kinder- und Jugendbeirat 2026/27 bewerben!

Mit Ablauf der Amtszeit des aktuellen Kinder- und Jugendbeirates bereitet die Stadt Werder (Havel) die Neubenennung des Gremiums im Frühjahr 2026 vor. Interessierte Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen, sich ab sofort für die Mitarbeit im Beirat zu bewerben! Die Frist für die Bewerbung endet am 4. Februar 2026.

Gesucht werden junge Menschen, die ihre Ideen für Werder (Havel) einbringen und die Interessen der Kinder und Jugendlichen gegenüber der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik vertreten möchten. Der Kinder- und Jugendbeirat wurde erstmals im April 2024 durch die Stadtverordnetenversammlung benannt.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat kann sein, wer zum Zeitpunkt der Benennung mindestens die 6. Klasse einer Schule in Werder besucht, oder seinen Wohnsitz in Werder hat, und das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Beiratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Wie kann man sich bewerben?

Auf der Homepage der Stadt stehen unter www.werder-havel.de/jugendbeirat das Bewerbungsformular sowie alle weiteren Informationen zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 4. Februar 2026.

Was macht der Kinder- und Jugendbeirat?

Der Kinder- und Jugendbeirat kann Ideen und Perspektiven von jungen Menschen in kommunale Entscheidungen einbringen, eigene Projekte umsetzen und Beteiligungsverfahren beratend begleiten.

https://www.werder-havel.de/politik-rathaus/städtische-projekte/jugendgremium.html

https://www.werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/55-politik-rathaus/4945-jetzt-für-den-kinder-und-jugendbeirat-2026-27-bewerben.html

cafe jacob pizza in piazza abschied 2024 foto bernd reiher werderanderhavel.de

IHK: Schlechte Stimmung in Gastgewerbe und Tourismuswirtschaft

Kaffeekontor Insel, Filterhaus, Café Jacob, El bandito, Pizza in piazza: Fünf Lokale in Werder, die in den letzten Jahren verschwunden sind oder ihr Tagesgeschäft eingestellt haben. Fünf Betriebe, die in Blütenstadt damit auch beispielgebend für den Wandel in der Gastro sind.

Bernd Reiher, 11.01.2026, 07:58 Uhr

Gastrokrise oder Kneipensterben: Egal wie man den Trend nennt, zu beobachten ist die wenig prickelnde Situation im Gastgewerbe landesweit. Dass auch die Aussichten nicht rosig sind und woran das liegen könnte, steht in einer Medieninfo der Industrie- und Handelskammer Potsdam vom 4. Dezember 2025.

Im Bild: Das ehemalige und heute einen Schickimicki-Laden beherbergende Café Jacob sowie das derzeit leerstehende Ladengeschäft der einstigen Pizza in piazza.

Schlechte Stimmung in der Tourismuswirtschaft

IHK-Konjunkturumfrage: Unsicherheiten in der Zukunft überschatten die gesamte Branche

Die Tourismusbranche im Land Brandenburg kann in diesem Jahr kein positives Fazit für die Sommersaison ziehen. „Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage deutlich eingetrübt“, erklärt Ina Hänsel, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Potsdam, für die Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger IHKs.

„Wir beobachten, dass die Saison immer weniger planbar wird. Buchungen erfolgen zunehmend kurzfristig und die Nachfrage schwankt. Besonders die Gastronomie steht deutlich stärker unter Druck als das Beherbergungsgewerbe.“
Ina Hänsel

Dies sind die Ergebnisse der IHK-Herbstumfrage zur Konjunktur, bei der 5.151 Unternehmen aus der Brandenburger Tourismuswirtschaft befragt wurden; darunter Betriebe aus der Gastronomie, Beherbergung, Freizeit- und Veranstaltungswirtschaft sowie dem Wassertourismus.

Aktuelle Geschäftslage: Befriedigende Stimmung überwiegt

Insgesamt 83 Prozent der Unternehmen der gesamten Tourismuswirtschaft beurteilen ihre Lage als gut oder befriedigend. Die Unternehmen berichten zwar von einer hohen Nachfrage in den Sommermonaten. Die Rückmeldungen zu guten Geschäftslagen gehen dennoch stark zurück. Der Anteil derjenigen, die ihre Lage als schlecht einschätzen, hat sich sogar verdoppelt. Während fast ein Viertel der befragten gastronomischen Betriebe im Jahr 2024 ihre derzeitige Lage noch als gut einschätzten, sind es nach dem Sommer 2025 nur 15 Prozent. Bei den Beherbergungsunternehmen wird die Zurückhaltung noch deutlicher: 35 Prozent der befragten Betriebe bewerten ihre derzeitige Geschäftslage als gut. Vor einem Jahr waren es noch 55 Prozent. Die anhaltend hohen Kosten für Personal, Energie und Lebensmitteleinkauf machen den Betrieben zu schaffen. Auch der Fachkräftemangel bleibt ein drängendes Problem.

Pessimistische Erwartungen für die Zukunft

Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate sind überwiegend pessimistisch. 27 Prozent der Beherbergungs- und fast die Hälfte (45 Prozent) der Gastronomiebetriebe rechnen mit schlechteren Geschäftsentwicklungen. Weiter steigende Kosten, eine etwaige Erhöhung bzw. Einführung der Bettensteuer sowie der zunehmende Fachkräftemangel, der auch mit dem Mangel an Wohnraum für das Personal einhergeht, sorgen die Unternehmen. Hoffnung verspricht einzig die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie.

Umsätze und Nachfrage: Zurückhaltende Prognosen

Nur rund ein Fünftel der Unternehmen geht von steigenden Umsätzen in den kommenden Monaten aus, mehr als ein Drittel rechnet mit Rückgängen. Die Unsicherheit bleibt damit hoch, die Nachfrageentwicklung schwer planbar. Insbesondere im Gastgewerbe wird mit einer Anhebung der Übernachtungs- und Verzehrpreise gerechnet.

Leichte Zunahme bei geplanten Investitionen
Die Investitionsneigung bewegt sich im Drei-Jahres-Durchschnitt, bleibt jedoch unter dem Niveau von 2024. Zwar planen etwas mehr Unternehmen Investitionen als noch im Vorjahr, doch insgesamt ist die Dynamik verhalten. Knapp 24 Prozent planen für das Jahr 2026 steigende Investitionen, zwei Prozent mehr als im Jahr 2024. Hauptmotive sind Ersatzbedarfe, Kapazitätserweiterungen und Rationalisierungsmaßnahmen. An finanziellen Mitteln für größere Investitionsvorhaben und Innovationen fehlt es vielen Betrieben jedoch.

Belastungen: Kostendruck und steigender Arbeits- und Fachkräftemangel

Das Risikoradar führen steigende Kosten für Personal (2025: 85 %, 2024: 71%) sowie Energie und Lebensmittel (2025: 80%, 2024: 68 %) an. Aber auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (2025: 64%, 2024: 66 %) sowie der Fachkräftemangel (2025: 52 %, 2024: 61 %) werden als hohe Risiken benannt.

Vor allem im Gastgewerbe wirken höhere Arbeitskosten und Einkaufpreise doppelt belastend.  Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung durch Saisonkräfte, die in den Sommermonaten leichter zu finden sind, nimmt auch das Risiko des Fachkräftemangels wieder deutlich zu.
62 Prozent der Tourismusbetriebe benötigen Arbeitskräfte, die eine duale Berufsausbildung absolviert haben. Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat jedoch Schwierigkeiten offene Stellen qualifiziert zu besetzen. Im Gastgewerbe bleiben vor allem Ausbildungsplätze unbesetzt und sogar Stellen ohne erforderlichen Berufsabschluss, was die Lage der Unternehmen weiter erschwert.

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ist eine Kooperation der drei Industrie- und Handelskammern im Land Brandenburg. Sie vertritt die Interessen von etwa 160.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen.