Über den Werderaner Kinder- und Jugendbeirat hat im Mai 2025 schon einmal das ZDF berichtet. Dabei reichen seine Anfänge samt Vorgesprächen gerade einmal bis ins Jahr 2023 zurück.
Bernd Reiher, 12.01.2026, 07:47 Uhr
Im April 2024 wurden die Mitglieder des ersten Gremiums von den Stadtverordneten berufen. Jetzt jedoch ist die Amtszeit des ersten KJB Geschichte und aus dem Rathaus kommt der Ruf nach neuen Leuten für Werders Jung-Parlament. Lesen Sie mehr in einer Medieninfo der Stadtverwaltung vom 5. Januar 2026.
Jetzt für den Kinder- und Jugendbeirat 2026/27 bewerben!
Mit Ablauf der Amtszeit des aktuellen Kinder- und Jugendbeirates bereitet die Stadt Werder (Havel) die Neubenennung des Gremiums im Frühjahr 2026 vor. Interessierte Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen, sich ab sofort für die Mitarbeit im Beirat zu bewerben! Die Frist für die Bewerbung endet am 4. Februar 2026.
Gesucht werden junge Menschen, die ihre Ideen für Werder (Havel) einbringen und die Interessen der Kinder und Jugendlichen gegenüber der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik vertreten möchten. Der Kinder- und Jugendbeirat wurde erstmals im April 2024 durch die Stadtverordnetenversammlung benannt.
Welche Voraussetzungen gibt es?
Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat kann sein, wer zum Zeitpunkt der Benennung mindestens die 6. Klasse einer Schule in Werder besucht, oder seinen Wohnsitz in Werder hat, und das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Beiratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.
Wie kann man sich bewerben?
Auf der Homepage der Stadt stehen unter www.werder-havel.de/jugendbeirat das Bewerbungsformular sowie alle weiteren Informationen zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 4. Februar 2026.
Was macht der Kinder- und Jugendbeirat?
Der Kinder- und Jugendbeirat kann Ideen und Perspektiven von jungen Menschen in kommunale Entscheidungen einbringen, eigene Projekte umsetzen und Beteiligungsverfahren beratend begleiten.
Kaffeekontor Insel, Filterhaus, Café Jacob, El bandito, Pizza in piazza: Fünf Lokale in Werder, die in den letzten Jahren verschwunden sind oder ihr Tagesgeschäft eingestellt haben. Fünf Betriebe, die in Blütenstadt damit auch beispielgebend für den Wandel in der Gastro sind.
Bernd Reiher, 11.01.2026, 07:58 Uhr
Gastrokrise oder Kneipensterben: Egal wie man den Trend nennt, zu beobachten ist die wenig prickelnde Situation im Gastgewerbe landesweit. Dass auch die Aussichten nicht rosig sind und woran das liegen könnte, steht in einer Medieninfo der Industrie- und Handelskammer Potsdam vom 4. Dezember 2025.
Im Bild: Das ehemalige und heute einen Schickimicki-Laden beherbergende Café Jacob sowie das derzeit leerstehende Ladengeschäft der einstigen Pizza in piazza.
Schlechte Stimmung in der Tourismuswirtschaft
IHK-Konjunkturumfrage: Unsicherheiten in der Zukunft überschatten die gesamte Branche
Die Tourismusbranche im Land Brandenburg kann in diesem Jahr kein positives Fazit für die Sommersaison ziehen. „Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage deutlich eingetrübt“, erklärt Ina Hänsel, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Potsdam, für die Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger IHKs.
„Wir beobachten, dass die Saison immer weniger planbar wird. Buchungen erfolgen zunehmend kurzfristig und die Nachfrage schwankt. Besonders die Gastronomie steht deutlich stärker unter Druck als das Beherbergungsgewerbe.“ Ina Hänsel
Dies sind die Ergebnisse der IHK-Herbstumfrage zur Konjunktur, bei der 5.151 Unternehmen aus der Brandenburger Tourismuswirtschaft befragt wurden; darunter Betriebe aus der Gastronomie, Beherbergung, Freizeit- und Veranstaltungswirtschaft sowie dem Wassertourismus.
Insgesamt 83 Prozent der Unternehmen der gesamten Tourismuswirtschaft beurteilen ihre Lage als gut oder befriedigend. Die Unternehmen berichten zwar von einer hohen Nachfrage in den Sommermonaten. Die Rückmeldungen zu guten Geschäftslagen gehen dennoch stark zurück. Der Anteil derjenigen, die ihre Lage als schlecht einschätzen, hat sich sogar verdoppelt. Während fast ein Viertel der befragten gastronomischen Betriebe im Jahr 2024 ihre derzeitige Lage noch als gut einschätzten, sind es nach dem Sommer 2025 nur 15 Prozent. Bei den Beherbergungsunternehmen wird die Zurückhaltung noch deutlicher: 35 Prozent der befragten Betriebe bewerten ihre derzeitige Geschäftslage als gut. Vor einem Jahr waren es noch 55 Prozent. Die anhaltend hohen Kosten für Personal, Energie und Lebensmitteleinkauf machen den Betrieben zu schaffen. Auch der Fachkräftemangel bleibt ein drängendes Problem.
Pessimistische Erwartungen für die Zukunft
Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate sind überwiegend pessimistisch. 27 Prozent der Beherbergungs- und fast die Hälfte (45 Prozent) der Gastronomiebetriebe rechnen mit schlechteren Geschäftsentwicklungen. Weiter steigende Kosten, eine etwaige Erhöhung bzw. Einführung der Bettensteuer sowie der zunehmende Fachkräftemangel, der auch mit dem Mangel an Wohnraum für das Personal einhergeht, sorgen die Unternehmen. Hoffnung verspricht einzig die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie.
Umsätze und Nachfrage: Zurückhaltende Prognosen
Nur rund ein Fünftel der Unternehmen geht von steigenden Umsätzen in den kommenden Monaten aus, mehr als ein Drittel rechnet mit Rückgängen. Die Unsicherheit bleibt damit hoch, die Nachfrageentwicklung schwer planbar. Insbesondere im Gastgewerbe wird mit einer Anhebung der Übernachtungs- und Verzehrpreise gerechnet.
Leichte Zunahme bei geplanten Investitionen Die Investitionsneigung bewegt sich im Drei-Jahres-Durchschnitt, bleibt jedoch unter dem Niveau von 2024. Zwar planen etwas mehr Unternehmen Investitionen als noch im Vorjahr, doch insgesamt ist die Dynamik verhalten. Knapp 24 Prozent planen für das Jahr 2026 steigende Investitionen, zwei Prozent mehr als im Jahr 2024. Hauptmotive sind Ersatzbedarfe, Kapazitätserweiterungen und Rationalisierungsmaßnahmen. An finanziellen Mitteln für größere Investitionsvorhaben und Innovationen fehlt es vielen Betrieben jedoch.
Belastungen: Kostendruck und steigender Arbeits- und Fachkräftemangel
Das Risikoradar führen steigende Kosten für Personal (2025: 85 %, 2024: 71%) sowie Energie und Lebensmittel (2025: 80%, 2024: 68 %) an. Aber auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (2025: 64%, 2024: 66 %) sowie der Fachkräftemangel (2025: 52 %, 2024: 61 %) werden als hohe Risiken benannt.
Vor allem im Gastgewerbe wirken höhere Arbeitskosten und Einkaufpreise doppelt belastend. Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung durch Saisonkräfte, die in den Sommermonaten leichter zu finden sind, nimmt auch das Risiko des Fachkräftemangels wieder deutlich zu. 62 Prozent der Tourismusbetriebe benötigen Arbeitskräfte, die eine duale Berufsausbildung absolviert haben. Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat jedoch Schwierigkeiten offene Stellen qualifiziert zu besetzen. Im Gastgewerbe bleiben vor allem Ausbildungsplätze unbesetzt und sogar Stellen ohne erforderlichen Berufsabschluss, was die Lage der Unternehmen weiter erschwert.
Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ist eine Kooperation der drei Industrie- und Handelskammern im Land Brandenburg. Sie vertritt die Interessen von etwa 160.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen.
Mit Hinweis auf die weiterhin bestehenden Überwachungszonen im Raum Päwesin und Ketzin lesen Sie nachfolgend eine Medieninfo der Landkreisverwaltung zum Ende der allgemeinen Stallpflicht vom 9. Januar 2026.
Bernd Reiher, 10.01.2026, 09:37 Uhr
Geflügelpest: Allgemeine Stallpflicht aufgehoben
Aufstallpflicht gilt weiterhin in bestehenden Überwachungszonen
Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hebt die bislang geltende allgemeine Aufstallpflicht für Geflügel mit Wirkung zum 10. Januar 2026 auf. Grundlage hierfür ist eine aktuelle Risikobewertung des Fachdienstes Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, die einen deutlichen Rückgang der Nachweise der Geflügelpest bei Wildvögeln im Kreisgebiet zeigt.
In den vergangenen Wochen wurden nur noch vereinzelt positive Befunde in der Wildvogelpopulation festgestellt. Insgesamt ist ein klarer Rückgang des Infektionsgeschehens zu verzeichnen. Vor diesem Hintergrund konnte die bisher landkreisweit angeordnete Aufstallpflicht für Geflügel aufgehoben werden. Auch Geflügelausstellungen und vergleichbare Veranstaltungen sind außerhalb von Restriktionszonen wieder zulässig.
Wichtig für Geflügelhalter
Die Aufhebung der allgemeinen Aufstallpflicht gilt nicht für alle Bereiche des Landkreises. In einzelnen Regionen bestehen weiterhin tierseuchenrechtliche Restriktionszonen, in denen die Aufstallpflicht und weitere Schutzmaßnahmen unverändert einzuhalten sind.
Derzeit bestehen im Landkreis Potsdam-Mittelmark zwei Überwachungszonen
eine Überwachungszone im Umkreis von 10 Kilometern um den Ausbruchsort Päwesin
eine weitere Überwachungszone infolge eines Geflügelpestausbruchs im benachbarten Landkreis Havelland im Bereich Ketzin/Havel, deren 10-Kilometer-Radius in das Kreisgebiet Potsdam-Mittelmark hineinragt
Diese beiden Überwachungszonen überschneiden sich teilweise. Innerhalb dieser Bereiche gilt weiterhin die Pflicht zur Aufstallung des Geflügels sowie das Verbot von Geflügelausstellungen und ähnlichen Veranstaltungen. Die Aufhebung der allgemeinen Aufstallpflicht findet dort keine Anwendung, da die Maßnahmen unmittelbar aus den jeweils geltenden Restriktionszonen-Anordnungen folgen.
Zur besseren Orientierung veröffentlicht der Landkreis eine Karte, aus der die aktuell betroffenen Überwachungszonen eindeutig hervorgehen. Geflügelhalter werden dringend gebeten, anhand dieser Karte eigenständig zu prüfen, ob sich ihr Standort innerhalb einer Restriktionszone befindet.
Unabhängig von der Aufhebung der allgemeinen Aufstallpflicht wird allen Geflügelhaltern weiterhin empfohlen, konsequente Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Dazu zählen insbesondere der Schutz der Tiere vor Kontakt mit Wildvögeln, hygienische Maßnahmen beim Betreten der Tierhaltungen sowie die sichere Lagerung von Futter und Einstreu.
Der Landkreis Potsdam-Mittelmark wird die seuchenepidemiologische Lage weiterhin eng beobachten und bei einer erneuten Verschärfung der Situation unverzüglich reagieren.
Weitere Informationen sowie die Übersichtskarte zu den bestehenden Überwachungszonen sind auf der Internetseite des Landkreises Potsdam-Mittelmark abrufbar.
Zum Hintergrund
Diese Allgemeinverfügung tritt nach Bekanntmachung in Kraft. Sie wird auf der Internetseite des Landkreises Potsdam-Mittelmark unter Bekanntmachungen veröffentlicht. Seit Oktober 2025 mussten aufgrund von mit Geflügelpest infizierten Tieren bereits Sperrzonen sowie Überwachungszonen im Landkreis Potsdam-Mittelmark durch Allgemeinverfügung angeordnet werden.
Zur anrollenden Wetterlage lesen Sie nachfolgend eine Meldung der Landkreisverwaltung vom 8. Januar 2026, 14:01 Uhr.
Bernd Reiher, 08.01.2026, 15:56 Uhr
Wetterwarnung: Bürgerinnen und Bürger in Potsdam Mittelmark zur Vorsicht aufgerufen
Die Ankündigung des Deutschen Wetterdienstes für den morgigen Freitag (9. Januar 2026) lässt im gesamten Land Brandenburg schwere Schneefälle und Orkanböen erwarten.
Der Landkreis Potsdam-Mittelmark bittet alle Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht bei allen notwendigen Wegen, die nicht vermeidbar sind. Es ist damit zu rechnen, dass Straßen und Wege nur eingeschränkt befahr- und begehbar sein können. Davon ist auch der Öffentliche Personenverkehr in der Region betroffen.
Die Kreisverwaltung hat auch zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger am Freitag die Besuchszeiten aufgehoben, die Standorte bleiben geschlossen. Anliegen können aber wie gewohnt telefonisch unter Tel. 033841 910 oder per Email an kontakt@potsdam-mittelmark.de an den Landkreis Potsdam-Mittelmark gerichtet werden.
Der Kreisstraßenbetrieb Potsdam-Mittelmark ist für das Winterwetter gerüstet. Zwischen 3 und 23 Uhr ist der Winterdienst mit allen verfügbaren Kapazitäten im Einsatz.
Zum Schulbetrieb wird auf die Information des Bildungsministeriums verwiesen. Der Schülerverkehr wird im Landkreis Potsdam-Mittelmark planmäßig angeboten, solange es die Wetterlage erlaubt.
Der Fachdienst Brand- und Katastrophenschutz ist vom Landrat in erhöhte
Bereitschaft versetzt worden. Dort sind die Bereitschaftsdienste entsprechend
verstärkt worden.
Über die aktuelle Lage im Landkreis Potsdam-Mittelmark informiert die
Kreisverwaltung aktuell auf der Homepage als auch über den WhatsApp-Kanal.
Das widrige Wetter kann generell zur Beeinträchtigung der Infrastruktur führen. Damit können gravierende Einschränkungen für das öffentliche und private Leben verbunden sein. Um sich darauf vorzubereiten, hilft das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Checkliste veröffentlicht.
Pressesch(l)au Werder, Wochenrevue aktueller Netzmeldungen zum Thema Blütenstadt. Ausgabe 156 (02/26) unter anderem mit: Musikfest, Sex, Athletik und ganz viel Schnee.
Bernd Reiher, 08.01.2026, 08:27 Uhr
Im Bild: Kein Zettel, keine Info aber viele Gerüchte gibt es derzeit angesichts der seit Wochen andauernden Schließung von Werders schönem Bahnhofs-Bistro Gleis 1.
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Pressesch(l)au Werder KW 02/26
Mülltonnenbrand, Gebäudebrand, First Responder Einsatz zur medizinischen Erstversorgung: „Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat“ meldet mit Einsatzbildern am Neujahrstag die Freiwillige Feuerwehr Werder.
„Für die Straßen außerhalb der Ortschaften ist der Landesbetrieb zuständig ebenso für die Landesstraßen innerhalb der Ortschaften“: Betont angesichts einer regen, teilweisen Klugscheißer-Diskussion in der Facebookgruppe „Blütenstadt“, ob und wo nach den Schneefällen vom Samstag der Winterdienst richtig gearbeitet wurde, Werders Vize-Stadtchef Christian Große.
Ausschreibung zur Beteiligung an der vom 15. Februar bis 12. April geplanten Ausstellung „5. Bestandsaufnahme für Malerei/ Grafik/ Plastik“: Läuft bis 15. Februar und ist jetzt zu finden auf der Website der Stadtgalerie Kunstgeschoss.
Teamevent, Workshops, Empfänge, Tagungen: „Location mieten“ ist laut am 2. Januar gesichteten Aushang jetzt scheinbar ein weiteres Motto im Digitalwerk.
Klangschalenmeditationen mit Kathrin Anschütz in der See-Lounge: Sind zu erleben beim Themenabend „Wüstenwind und Oasenruhe“ am 9. Januar in der Haveltherme.
„2025 war für uns ein besonderes Jahr. Trotz Einschränkungen durch den Dachschaden durften wir erneut über 14.000 zahlende Besucherinnen und Besucher im Kino sowie bei unseren zahlreichen Veranstaltungen begrüßen. Das zeigt uns, wie wichtig das Scala für Werder ist – und wie sehr Sie diesen Ort schätzen“: Schreibt Kinochef Gösta Oelstrom am 2. Januar in seinem Neujahrs-Newsletter aus dem Scala.
„Achtzig kostbare Friedensjahre“: Lesung mit Martin Ahrends am 23. Januar im Kunsthof Glindow.
„Mit der kleinen Tochter in Berlin festsitzen, mit hunderten anderen am Bahnhof Werder auf einen Platz im Bus hoffen – und das bei eisiger Kälte“: Über das Zugchaos nach einem mutmaßlich politisch motivierten Brand-Anschlag auf ein Stellwerk in Wannsee berichtet am 4. Januar Frau Kirf in der MAZ.
„Der Tannenhof hat den Feldweg neben deren Parkplatz ‚Am Tannenhof‘ mit selbst laminieren A4-Straßenschildern als Einbahnstraße ausgewiesen. Was bilden die sich ein! Der komplette Weg ist mit den gebastelten Schildern vollgestellt. Die Autos fahren wie die Schweine. Bitte klären und entfernen“: Meldung vom 14. Dezember im Maerker Werder.
„Meinst du, die Russen wollen Krieg?“: Gastspiel des Playbacktheaters „blickzurücknachvorn“ (waren schonmal da am 3. Oktober 2024) am 31. Januar in der Comedie soleil.
Ganztagsbetreuung ohne Garantie auf Busse: Die Anbindung des Bildungscampus Glindow bleibe problematisch, berichtet am 5. Januar Frau Jensen in der MAZ.
„Der von uns allen gepflanzte Tiny Forest in Bliesendorf hat sich in den letzten zwei Jahren sehr gut entwickelt. Manche Bäumchen sind schon über zwei Meter groß gewachsen. Wir haben auch 2025 weitere Bäume gesetzt“: Meldung mit Bild vom 2022 angelegten Mini-Wald mit 350 Bäumen und kurzer Projektinfo „Darum lieben wir unseren Tiny Forest“ hat die Nabu Ortsgruppe Werder (Havel).
„Ein spannendes, aber auch von vielen Herausforderungen gezeichnetes, Jahr geht vorüber. Durch die Aufnahme vieler neuer Mitglieder konnten wir uns stabilisieren, auch wenn wir im Brandenburger Landtag nicht mehr vertreten sind“: Aus den Neujahrsgrüßen des Werderaner Ortsverbandes von Die Linke.
Sprühen erlaubt: Über die neue Graffitiwand am Bolzplatz Havelauen berichtet seit 3. Januar auch der Blickpunkt.
„Nicht nur eine kleine Kostprobe auf das Programm, sondern auch die Möglichkeit die besten Plätze zu ergattern“: Zum Kartenvorverkauf für die Faschingszeit bittet am 17. Januar ins Colonial Café der Werderaner Karnevalsclub.
„Nach einem Jahresrückblick in der Neujahrsansprache des Ortsvorstehers möchten wir den Jahresveranstaltungskalender vorstellen. Zudem haben die Vereine die Möglichkeit, über ihre aktuelle Arbeit und geplante Projekte zu berichten. Anschließend finden Ehrungen und Auszeichnungen“: Zum Neujahrsempfang bittet am 10. Januar der Ortsbeirat Töplitz.
Einbrüche auf Baustellen: „Aus der Ortslage Werder wurde am Montagvormittag der Einbruch in einen Baucontainer gemeldet. Unbekannte Täter verschafften sich im Zeitraum zwischen dem 22. Dezember und der Meldezeit gewaltsam Zugang und stahlen hier gelagertes Werkzeug. Der Schaden liegt bei geschätzt etwa 3.000 Euro. Eine Anzeige wurde durch Polizeibeamte aufgenommen. Am Nachmittag wurde ein weiterer Diebstahl von einer anderen Baustelle angezeigt. Auch hier verschafften sich unbekannte Täter Zugang zur Baustelle und stahlen Werkzeug. Diese Tat ereignete sich zwischen 18. Dezember und Meldezeit. Der Schaden liegt bei rund 1500 Euro. Auch in diesem Fall hat die Polizei eine entsprechende Strafanzeige aufgenommen.“ Meldezeiten: Montag, 5. Januar 2026, 11 und 13.30 Uhr. Meldung vom 6. Januar der Polizei.
„Der Glasfaserausbau im Telekom-Tarif für rund 5300 Haushalte in der Kernstadt soll im Frühjahr 2026 starten“: Über den neuen Vorstoß des rosa Riesen berichtet seit 5. Januar auch die Stadtverwaltung.
Grün-Weiß Werder ist seit 365 Tagen ungeschlagen: Über 29 Regionalliga-Siege in Folge freut sich seit 5. Januar Herr Sittig in der MAZ.
Petzow, Töplitz, Phöben, Bliesendorf, Kemnitz, Glindow, Plötzin, Derwitz: Laden alle vom 19. bis zum 22. Januar zu ihren Ortsbeiratssitzungen.
„Lachen und Sex sind die besten Voraussetzungen für eine anhaltende Gesundheit und ein langes Leben“: Lilo Wanders kommt am 7. Februar ins Scala.
„Persönliche Gespräche, Einblicke in den Unterricht und Informationen zu Bildungswegen stehen im Mittelpunkt„: Einen Tag der offenen Tür macht ebenfalls, aber am 16. Januar, die Carl-von-Ossietzky-Schule CvO.
„Mit einer ausgewogenen Mischung aus Kraft, Ausdauer, Koordination und Schnelligkeit trainierst du deinen Körper vielseitig und funktionell“: Zum Schnupperkurs Athletik bittet ab 9. Februar in die Turnhalle Am Plessower See die Kreisvolkshochschule.
„Sie hatten gestern Abend sogar einen kurzen Auftritt im rbb“: Ein Bild von den Werderaner Fernseh-Schneemännern gibt seit 6. Januar auch auf Facebook.
4Steps, Jive Sharks, Besen Street Boys: Erste Eckdaten des vom 13. bis 15. März wieder zu feiernden Musikfestes Werder klingt.
Winterliche Foto-Grüße: Vom vereisten Weinberg hat auf seiner Website Weinbau Dr. Lindicke.
„Gemeinsam mit den Schüler*innen wurden zentrale Themen wie Netiquette, das Recht am eigenen Bild sowie Selbstwirksamkeit im Internet altersgerecht und praxisnah erarbeitet“: Nachbericht vom digitalen Workshop „Online ist nicht egal“ der Siebtklässler am 15. Dezember auf den Seiten der Evangelischen Gesamtschule.
Abspann
„Viele Unternehmen ducken sich weg. Das ist nicht nur feige, sondern wirtschaftlich schädlich“: Sagt angesichts einer weiter erstarkenden AfD seit 2. Januar DIW-Präsident Marcel Fratzscher im Interview mit dem Podcastradio detektor.fm. Er sei überzeugt, dass die wirtschaftliche Realität heute deutlich besser sei, als die Stimmung. Das große Problem unserer Gesellschaft sei eine „unglaublich moralische Depression“. Zum ganzen Interview im brand eins Podcast geht es hier.
Meldung der Polizeidirektion West vom 6. Januar 2026.
Bernd Reiher, 06.01.2026, 12:04 Uhr
Wasserschutzpolizei warnt vor Betreten von Eisflächen
Leiter der Wasserschutzpolizei betont: „Oftmals trügt der Schein!“
Das derzeitige Wetter könnte winterlicher nicht sein: Es herrschen kalte Temperaturen und immer wieder fallen weiße Flocken vom Himmel und verlocken zu Schlittenfahrten und Schneeballschlachten.
Eine Sache sollte trotz perfekter Kulisse jedoch auf keinen Fall in die Tat umgesetzt werden: Schlittschuhlaufen auf Seen und Flüssen. Der Leiter der Wasserschutzpolizei in der Polizeidirektion West, Erster Polizeihauptkommissar Heiko Schmidt, warnt dringend vor dem Betreten von deren Eisflächen.
„Trotz der zurückliegenden Frostnächte sollte sich niemand in Sicherheit wähnen! Oftmals trügt der Schein, insbesondere dann, wenn auch noch Schnee auf dem Eis liegt.“ Heiko Schmidt
Auch eine vermeintlich geschlossene Eisdecke und starker Frost geben keine Garantie für ein sicheres Betreten! Die Stärke des Eises wird durch viele Faktoren, wie zum Beispiel der Fließgeschwindigkeit des Wassers, einfließende Abwässer, die Schifffahrt oder auch schon durch den Schnee allein beeinflusst. Weiterhin können Strudel vom Gewässergrund wärmeres Wasser nach oben transportieren und halten dadurch das Eis dünn, wobei verdeckte Gefahren entstehen, da diese Stellen nicht zu erkennen sind.
Deshalb rät die Wassersschutzpolizei grundsätzlich vom Betreten zugefrorener Seen, Flüsse und Kanäle ab:„Wer zugefrorene Seen, Flüsse und Kanäle betritt, gefährdet sich und andere!“, sagt Wasserschutzpolizist Heiko Schmidt.
Alternativen sind unterhaltene, künstliche Eisflächen sowie sehr flache, überschwemmte Wiesen. Aber auch bei Letzteren sollte man niemals allein oder im Dunkeln aufs Eis! Kinder sollten von ihren Eltern frühzeitig über die Gefahren aufgeklärt werden, die beim Betreten von Eisflächen drohen.
Das Grundbildungszentrum und die Kreisvolkshochschule bieten kostenfreie Lernräume und Kurse für Erwachsene auch in Blütenstadt an. Inhalte sind: besser lesen, schreiben und rechnen lernen sowie digitale und politische Grundbildung.
Bernd Reiher, 05.01.2026, 07:13 Uhr
Um diese Form der Erwachsenenbildung weiterhin anbieten zu können, ist die Förderung des Landes für die Lehreinrichtung jetzt bis 2028 verlängert worden. Lesen Sie mehr in einer Medieninfo des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport vom 11. Dezember 2025.
Land Brandenburg fördert Grundbildungszentrum im Landkreis Potsdam Mittelmark mit 817.673,34 Euro
Jeder achte Erwachsene kann nicht richtig lesen und schreiben. Hier setzen Alphabetisierung und Grundbildung an. Das Land Brandenburg fördert Grundbildungszentrum und Alphabetisierungs- und Grundbildungskurse der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark (kvhs PM) mit 817.673,34 Euro im Zeitraum 2026 bis 2028.
Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Landes Brandenburg und der Europäischen Union. Bildungsminister Steffen Freiberg übergab in Kleinmachnow die neuen Zuwendungsbescheide an die Vorsitzende des Kreistags und Aufsichtsratsvorsitzende der Kreismusikschule und Kreisvolkshochschule GmbH, Kathrin Heilmann.
Bildungsminister Steffen Freiberg: „Das Recht auf Bildung darf keine Frage des Alters sein. Alle Erwachsenen im Land Brandenburg, denen das Lesen und das Schreiben schwerfällt, sollen die Chance haben, ihre Schriftsprachkompetenz zu verbessern. Alphabetisierung und Grundbildung sind wichtige Bausteine für Chancengleichheit und Teilhabe und leisten einen wichtigen Beitrag zur sozialen Gerechtigkeit. Die Brandenburger Grundbildungszentren arbeiten höchst erfolgreich. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, ihre wichtige Arbeit zu fördern – wie hier an der Kreisvolkshochschule Potsdam-Mittelmark. Mein großer Respekt gilt den Erwachsenen, die den zweiten Anlauf unternehmen, um lesen und schreiben zu erlernen, als auch den hoch engagierten Lehrkräften, die dies ermöglichen.“
Kreistags- und Aufsichtsratsvorsitzende Kathrin Heilmann: „Grundbildung eröffnet Wege: Wer lesen und schreiben kann, findet Zugang zu Wissen, zu Menschen und zu neuen Chancen. Sie stärkt die gesellschaftliche Teilhabe und macht berufliche Bildung möglich. Wir freuen uns darüber, dass mit der erweiterten Förderung noch mehr Menschen im Landkreis erreicht werden können.“
„Die Grundbildung ist einer unserer wichtigen Bausteine in der Erwachsenenbildung. Mit der neuen Zuwendung kann die Volkshochschule ihre erfolgreiche Arbeit ausbauen. Für weitere drei Jahre können wir an sechs Standorten im Landkreis unsere Angebote für Lesen, Schreiben und Rechnen erweitern. Wir ermutigen Erwachsene, in unsere offenen Lernräume und in die Kurse zu kommen – es ist nie zu spät.“ kvhs-Leiterin Anja Schmalfuß
Offene Lernräume und Kurse in Bad Belzig, Beelitz, Kleinmachnow, Seddiner See, Teltow und Werder – digitale und politische Grundbildung
Das Grundbildungszentrum und die Kreisvolkshochschule bieten kostenfreie Lernräume und Kurse für Erwachsene, die besser lesen, schreiben und rechnen wollen, an. Außerdem gibt es Angebote zur digitalen Grundbildung und zur politischen Grundbildung. Die Lernerinnen und Lerner haben Gelegenheit in Ausflügen oder speziellen Workshops mehr über Demokratie und ihre Institutionen zu erfahren. Weitere Themen sind Gesundheit und finanzielle Grundbildung. Das Grundbildungszentrum kooperiert mit den regionalen Jobcentern des Landkreises. Alle Informationen zu den Angeboten in Potsdam-Mittelmark hier.
Der heimische Mobilitätsversorger regiobus pm ist in Sachen Digitalisierung einen Schritt weiter: Abos, wie Schülerkarten, Ausbildungs- oder Job-Tickets, können jetzt online geordert werden. Lesen Sie mehr in einer Medieninfo vom 11. Dezember 2025. Bild und Bildquelle: regiobus pm.
Bernd Reiher, 04.01.2026, 07:42 Uhr
Abos bei regiobus online buchbar
Als ersten Schritt zur Digitalisierung des Ticketangebotes bei regiobus Potsdam Mittelmark ist nun der Abo-Online-Service auf der Website des Unternehmens regiobus.pm freigeschaltet worden.
Er bietet die Möglichkeit, Abonnements für VBB-Tickets sowie für das Deutschlandticket bequem 24/7 online abzuschließen und zu verwalten. Neben einem einfachen Buchungsvorgang ermöglicht das Portal Änderungen wie Adressdaten und Bankverbindung ganz einfach.
„Wir freuen uns unseren Kundinnen und Kunden endlich einen digitalen Service zur Angebotsbuchung und -verwaltung bieten zu können. Es ist der erste Schritt auf dem Weg des weiteren Aufbaus eines modernen Kundenservice bei regiobus.“ Martin Grießner, Geschäftsführer regiobus pm
Nach der digitalen Bestellung des Abonnements wird eine VBB-fahrCard mit Datenchip zugesandt.
Am 9. Februar vor 100 Jahren hat der norwegische Ingenieur Erik Rotheim die Sprühdose erfunden. Ob der Tüftler damit gerechnet hat, dass seine Idee einmal zum Zankapfel werden könnte, weil man sie auch nehmen kann, um Häuser, Stromkästen oder Wände zu beschmieren?
Bernd Reiher, 03.01.2026, 07:40 Uhr
Sprayern jeden Alters eine Möglichkeit zu geben, ihrem Drang nach gesprühten Bildern auch ganz legal nachzugehen, dafür wurde kurz vor Weihnachten in den Havelauen eine neue Graffitiwand freigegeben. Lesen Sie mehr in einer Rathausinfo vom 22. Dezember 2025.
Sechs Projekte aus dem Zukunftshaushalt in Werder (Havel) umgesetzt
Sprühen erlaubt! Am Montag ist die neue Graffitiwand am Bolzplatz in den Havelauen gemeinsam mit Jugendlichen feierlich eingeweiht worden. Damit sind nun sechs von insgesamt neun Projekten aus dem Werderaner Zukunftshaushalt 2024/25 final umgesetzt. Die Graffitiwand ist eine Projektidee von Jugendlichen. Bei der Wahl zum Zukunftshaushalt im Februar haben 897 Schülerinnen und Schüler für das Projekt gestimmt und es auf den zweiten Platz der Wunschliste gewählt.
„Es freut mich sehr, dass wir binnen weniger Monate einen Großteil der Projekte umsetzen konnten und hier zum Jahresabschluss ein oft gewünschtes Angebot an die Jugendlichen übergeben können. Ich bedanke mich herzlich bei allen, die daran mitgewirkt haben! Durch diese zweite Graffitiwand in unserer Stadt schaffen wir ein Angebot, mit dem sich kreative Köpfe künstlerisch entfalten können.“ Bürgermeisterin Manuela Saß
Ebenfalls im Dezember wurde die Tischtennisplatte am Ufer der Regattastrecke aufgestellt. Zwei weitere Projekte werden voraussichtlich im Januar fertig: Auf dem Bolzplatz Werderwiesen auf der Insel sind bereits ein Volleyballnetz aufgestellt und die Basketballkörbe sowie ein Metalltor ersetzt worden. Im Frühjahr folgt die Erneuerung der Markierung auf dem Feld. Die Projektideen für den Bolzplatz hatte der Kinder- und Jugendbeirat der Stadt eingereicht.
Außerdem in den letzten Zügen befindet sich das Projekt „Fotospots in Werder (Havel)“. Der Trinkwasserbrunnen wird im Rahmen der Errichtung der neuen öffentlichen WC-Anlage am Plantagenplatz umgesetzt. Mit dieser Maßnahme kann voraussichtlich im kommenden Jahr begonnen werden.
Aus dem Zukunftshaushalt 2024/25 wurden somit bisher final umgesetzt: Stadtflohmarkt, Air-Hockey-Platte im Jugendclub, Projekt zur Suchtaufklärung an Schulen, Volleyballplatz Insel, Graffitiwand und Tischtennisplatte Insel. Restmittel wurden dafür eingesetzt, das nächstfolgende Projekt – Platz 10 auf der Wunschliste – „Mülltrennung an Schulen“ zu beginnen. So befinden sich auf dem Schulhof der Carl-von-Ossietzky-Schule neue Trennsysteme.
Der Zukunftshaushalt ist das größte Projekt der Kinder- und Jugendbeteiligung in Werder (Havel). Beim dritten Durchgang des Zukunftshaushaltes stand ein Gesamtbudget von 100.000 Euro zur Verfügung. Pro Projekt konnten maximal 15.000 Euro ausgegeben werden. 1850 Kinder und Jugendliche haben sich an der Wahl in den Schulen im Februar beteiligt. Weitere Informationen unter: www.zukunftshaushalt.de
Nicht mehr rentabel, Personalmangel, Konkurrenz durch Versandhandel und Einkaufszentren auf der grünen Wiese: je ländlicher Brandenburg, umso sichtbarer wird das Ladensterben. Abhilfe könnten Automatenläden bringen.
Bernd Reiher, 02.01.2026, 12.40 Uhr
Gute Erfahrungen mit digitalen Kiosken gibt es zum Beispiel im Raum Leipzig im Fleischerhandwerk oder als Späti. In Werder wiederum funktioniert die Idee mit den Eierautomaten ganz gut und Teschendorf macht seit 2024 von sich reden mit dem digitalen Supermarkt „Emmas Kaufhalle“.
Automatenläden bedeuten: einkaufen rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche. Ihnen auch in der Breite mehr Chancen zu geben, dafür sollen jetzt Gesetzestexte angepasst werden. Lesen Sie mehr in einer Medieninfo der Brandenburger SPD-Landtagsfraktion vom 25. September 2025.
Lebensqualität im ländlichen Raum sichern: SPD will Ladenöffnungsgesetz modernisieren
Weil in vielen Dörfern und Kleinstädten Läden geschlossen haben und Wege – besonders für Ältere ohne Auto – länger werden, sollen neue, digitale Versorgungsmodelle (z. B. Smart Stores, begehbare Automaten) rechtssicher und wirtschaftlich tragfähig ermöglicht werden.
Dafür braucht es eine Modernisierung des Brandenburgischen Ladenöffnungsgesetzes – mit klaren Regeln für 24/7-Zugänge, ohne die Sonn- und Feiertagsruhe der Beschäftigten anzutasten.
„Auf dem Land sind die Wege zum nächsten Supermarkt oft lang. Wer keinen Laden mehr im Ort hat, muss häufig viele Kilometer fahren, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Gleichzeitig gibt es Unternehmerinnen und Unternehmer, die moderne Konzepte für die Nahversorgung anbieten möchten. Damit sich diese Ideen rechnen, brauchen sie Rechtssicherheit und die Möglichkeit, ihre Angebote auch an Sonn- und Feiertagen zugänglich zu machen – ohne die Sonn- und Feiertagsruhe für Beschäftigte zu verletzen. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Lebensqualität im ländlichen Raum zu sichern.“ Nadine Graßmel, sozialpolitische Sprecherin SPD
Wolfgang Roick, Sprecher für Demografischen Wandel der SPD-Fraktion, betont: „Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels müssen wir neue Wege gehen, um die Versorgung in der Fläche zu sichern. Digitale Hofläden und Smart Stores sind eine große Chance, die Selbstständigkeit älterer Menschen zu stärken und ländliche Regionen attraktiv zu halten. Mit der Modernisierung des Ladenöffnungsgesetzes schaffen wir Planungssicherheit für Betreiber und stärken regionale Wirtschaftskreisläufe.“
Mit dem gemeinsamen Entschließungsantrag fordern SPD und BSW die Landesregierung auf, bis Ende des ersten Quartals 2026 einen Gesetzentwurf vorzulegen, der folgende Punkte umsetzt:
Klare gesetzliche Definition für innovative, personalunabhängige Selbstbedienungsverkaufsstellen (z. B. Smart Stores, begehbare Automaten, digitale Hofläden).
Bürokratieabbau für Direktvermarkter, damit regionale Produkte unkompliziert vor Ort angeboten werden können
Rechtssicherheit für Betreiber durch die Möglichkeit der Öffnung an allen Tagen der Woche für unbemannte Systeme – unter Wahrung von Sonn- und Feiertagsruhe, Arbeitsschutz und kommunalen Belangen
Flankierend sollen Schutzstandards gesetzlich verankert werden: Jugendschutz und Altersverifikation (z. B. bei Tabak/Alkohol), Barrierefreiheit, Datenschutz, Lärmschutz sowie die Einbindung der Kommunen in Standort- und Sicherheitskonzepte. Zudem ist eine Evaluation nach zwei Jahren vorgesehen, um Wirkungen auf Nahversorgung, regionale Wertschöpfung und Akzeptanz vor Ort zu prüfen.
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