polizei werder havel werderanderhavel.de

Polizeimeldung: Mercedesfahrer versucht, sich Verkehrskontrolle zu entziehen

Meldung der Polizeidirektion West vom 18. Januar 2026. Quelle: Dienstbereitschaft.

inlinebild mühle werder havel werderanderhavel.de, 19.01.2026, 09:09 Uhr

Verkehrskontrolle mit Folgen

Ort: Werder, Petzow, Fercher Straße Zeit: Samstag, 17.01.2026

Am Samstagabend entschloss sich die Polizei, einen Mercedes-Benz zu kontrollieren. Der Autofahrer reagierte zunächst auf keines der Anhaltesignale, beschleunigte immer wieder stark und fuhr mit zeitweise mit stark überhöhter Geschwindigkeit, um sich der Kontrolle zu entziehen.

Als das Fahrzeug schließlich doch anhielt, stiegen zwei Personen aus und rannten in verschiedene Richtungen davon. Der 19-jährige Fahrer konnte dennoch von den eingesetzten Beamten gestellt werden.

Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 19-Jährige nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis war, die am Fahrzeug angebrachten Kennzeichenschilder zu einem anderen Fahrzeug gehörten und das Fahrzeug durch die zuständige Zulassungsstelle bereits außer Betrieb gesetzt worden war.

Aufgrund dieser Umstände nahm die Polizei unter anderem Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis auf. Das Fahrzeug wurde sichergestellt

Rathaus: Schönste Haus- und Hofgärten in Werder gesucht

Die Stadt Werder (Havel) ruft auch in diesem Jahr zur Teilnahme am beliebten Gartenwettbewerb „Hinterm Gartenzaun“ auf. Lesen Sie mehr in einer Rathausinfo vom 7. Januar 2026.

Bernd Reiher, 18. Januar 2026, 07:48 Uhr

Schönste Haus- und Hofgärten in Werder (Havel) gesucht!

In diesem Jahr stehen die Haus- und Hofgärten im Mittelpunkt. Werderanerinnen und Werderaner, die mit Liebe und Engagement ihren Garten hegen und pflegen, sind herzlich eingeladen, sich ab sofort bewerben!

„Das Gärtnern hat in unserer Stadt eine lange Tradition. Es prägt den Charakter und das Erscheinungsbild der Blütenstadt entscheidend mit. Mit dem Wettbewerb möchten wir das großartige Engagement, das dahintersteckt, würdigen.“
Bürgermeisterin Manuela Saß

Eine fachkundige Jury wird im Sommer die eingereichten Vorschläge besichtigen und bewerten. Kriterien sind unter anderem Gestaltung, Pflanzenvielfalt, Pflegezustand und ökologische Aspekte. Die schönsten Gärten werden zum Ende des Jahres im Rahmen einer Veranstaltung ausgezeichnet.

Bis zum 31. Mai 2026 können Bewerbungen bei der Stadt Werder (Havel) eingereicht werden. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen sind auf der Homepage der Stadt unter www.werder-havel.de/gartenwettbewerb zu finden. Ausgedruckte Formulare liegen in der Tourist-Information im Lindowschen Haus, Plantagenplatz 9, zum Abholen bereit.

Die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs erhalten Urkunden und eine Prämie. Unterstützt wird „Hinterm Gartenzaun“ seit mehreren Jahren durch die Gärtnerei Gentz als Sponsor.

comedie soleil werder havel ox und esel bild bernd reiher werderanderhavel.de

MWFK: Fördermittel für Freie Szene auch für Werderaner Theater

Vier Werderaner Theatergruppen haben vom Land Geld für Projekte bekommen. Der Großteil der nach Blütenstadt fließenden Mittel ging an die etablierten Ensembles Comédie soleil und Wandertheater Ton und Kirschen. Neu im Fördertopf scheint der Kulturschalte e. V. mit dem Sudden Starlings Collective und der Kompagnie 101concrete.

Bernd Reiher, 17.01.2026, 07:40 Uhr

Nachfolgend lesen Sie zunächst die Pressemitteilung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) zur Fördermittelvergabe an die Freie Szene vom 29. Dezember 2025. Daran anschließend finden Sie Auszüge aus den Förderunterlagen, wie die einzelnen Theaterleute sich selbst und ihre Arbeit in Werder oder von hier aus für ganz Brandenburg sehen und verstehen.

Rund 2,42 Millionen Euro für Freie Darstellende Künste

Das Kulturministerium unterstützt die Freien Darstellenden Künste im Land Brandenburg im kommenden Jahr mit insgesamt rund 2,42 Millionen Euro. Insgesamt 14 Freie Theater erhalten rund 1,514 Millionen Euro als Konzeptionsförderung, weitere 12 Freie Theater 426.000 Euro als Projektförderung. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Fördergrundsätze für die Freien Darstellenden Künste, die Mittel werden auf Empfehlung einer Fachjury vergeben. Darüber hinaus stehen 75.000 Euro für Projekte im Rahmen der Infrastrukturförderung, 100.000 Euro für Gastspiele und Wiederaufnahmen sowie 252.000 Euro für Festivals im Bereich der Darstellenden Künste zur Verfügung. Mit 50.000 Euro wird das Netzwerkprojekt „Explore Dance“ unterstützt. Weitere 25.000 Euro erhält der Landesverband der Freien Darstellenden Künste Brandenburg e.V. für das Projekt „Spielorte“, bei dem Akteure der Freien Szene in leerstehenden Räumen Veranstaltungen anbieten.

„Ob das Theater des Lachens in Frankfurt (Oder), das theater 89 aus der Uckermark oder der Theatersommer Netzeband: Kultur eröffnet Räume für Begegnung, stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt und bereitet Vergnügen. Dabei spielen Brandenburgs Freie Darstellende Künste eine besondere Rolle, denn sie versorgen sowohl die Städte als auch die ländlichen Räume. Daran hat das Projekt ‚Spielorte‘ des Landesverbandes maßgeblichen Anteil, das seit 2021 neue Spielstätten für Tanz, Theater und Performances erschließt. Mit ihren Projekten setzen die Freien Theater spannende kulturelle und gesellschaftliche Akzente und stehen zugleich für die kreative Schaffenskraft in Brandenburg. Als begeisterte Zuschauerin freue ich mich immer über direkte Begegnungen mit Künstlerinnen und Künstlern und als Ministerin über ehrlichen Austausch und konstruktive Zusammenarbeit.“
Kulturministerin Dr. Manja Schüle

Nicole Nikutowski, Geschäftsführerin des Landesverbands Freie Darstellende Künste Brandenburg e. V.: „Die Freien Darstellenden Künste stehen für eine selbstverantwortliche, facettenreiche und umtriebige professionelle Theater-, Tanz- und Performancelandschaft. Sie spielen sich mit beeindruckender Vielfalt an mehr als 20 eigenen Spielstätten und mehr als 150 Gastspielorten in die Herzen der Brandenburger und erreichen dabei mindestens ein Drittel des für Brandenburger Theater erfassten Publikums. Die Förderung der Freien Darstellenden Künste durch das Land ist nicht nur ein starkes Zeichen der Wertschätzung, sondern hat auch bedeutsamen Anteil an der Sicherung und Weiterentwicklung ihrer Arbeit. Zuletzt konnte mit der verbindlichen Einhaltung der Honoraruntergrenze ein sozialer Mindeststandard umgesetzt werden. Die 2026 durch das Kulturministerium geförderten Projekte sprechen wieder für hohe Qualität und Innovativität. Die Förderung durch das Land ist ein wichtiger Garant für ihre Realisierung. Aufbauend auf der konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Kulturministerium setzen wir uns weiter gemeinsam für die Verbesserung der Arbeitssituation der freischaffenden darstellenden Künste im Land Brandenburg ein, die trotz hervorragender Leistung und Förderung prekär bleibt.“

Der 1995 gegründete Landesverband Freie Darstellende Künste Brandenburg versteht sich als Interessenvertretung der professionellen Freien Darstellenden Künste, und Dienstleister bei der Gründung, Entwicklung und Beratung der Freien Szene. Der Verband mit seinen momentan 42 Mitgliedern agiert als Berater für freie Tanz- und Theaterschaffende, Freie Bühnen, Förderer, Veranstalter und Sponsoren sowie für Kulturpolitik, Kulturverwaltung und Öffentlichkeit. Aufführungen der Freien Darstellenden Künste im Land Brandenburg finden jährlich in mehr als 100 Städten und Gemeinden und an mehr als 150 unterschiedlichen Spielorten statt. Weitere Informationen zu den geförderten Projekten gibt es in der Anlage sowie unter www.freie-daku-brandenburg.de.

Stiftung SPI

„Unter dem Motto ‚Menschlich.Mutig.Miteinander‘ thematisiert Comédie Soleil die Notwendigkeit des individuellen und mutigen Engagements für Demokratie und menschliches Miteinander. Dem Team gelingt es, durch seine Stücke historische und zeitrelevante Themen zur Diskussion zu stellen, und sein Publikum in einen kreativen Denkprozess mitzunehmen.“ Fördersumme: 60.000 Euro.

Ton und Kirschen Wandertheater

„Ton und Kirschen ist Brandenburgs bekannteste Wandertheatergruppe. Die Gruppe bringt ihre Open-Air-Inszenierungen auch in entlegenen Winkeln Brandenburgs auf die Bühne. Sie verbindet Elemente des Slapsticks und des Volkstheaters mit gesellschaftsbezogener Reflexion.“ Fördersumme: 160.000 Euro.

Kulturschalte e. V.

Die Gruppen Sudden Starlings Collective und Kompagnie 101concrete sind Experten für Begegnungen in der unmittelbaren Umgebung außerhalb von Proberäumen oder Innenräumen – sie agieren im Freien, im Außenraum und inszenieren dort Performances. In dem Stück „Zwischen_Raum_Nutzung“ geht es um die Sichtbarkeit des Alltags sowie um Formate der Begegnung angesichts des gesellschaftlichen Auseinanderdriftens und der Verhärtung zahlreicher Debatten.“ Fördersumme: 28.000 Euro

https://mwfk.brandenburg.de/mwfk/de/service/pressemitteilungen/ansicht/~29-12-2025-foerderung-freie-darstellende-kuenste#

polizei werder havel werderanderhavel.de

Polizeimeldung: Jugendlicher in Glindow angegriffen und Geld geraubt

Meldung der Polizeidirektion West vom 15. Januar 2026. Quelle: polizei.brandenburg.de.

Jugendlicher angegriffen und Geld geraubt

Ort: Werder (Havel), Glindow, Friedensplatz Zeit: Mittwoch, 14. Januar 2026, 17.40 Uhr

Ein Jugendlicher rief am späten Mittwochnachmittag den polizeilichen Notruf und gab an, dass er gerade ausgeraubt worden sei. Nach derzeitigem Kenntnisstand soll er von einem anderen Jugendlichen im Bereich eines Spielplatzes zunächst körperlich angegriffen worden sein. Anschließend habe der Angreifer Geld aus der Jackentasche des Geschädigten genommen.

Der Geschädigte erlitt Schmerzen, lehnte den Einsatz eines Rettungsdienstes jedoch ab. Im Rahmen einer Nahbereichsfahndung durch die Polizei konnten die Beamten dann den Tatverdächtigen feststellen. Der 16-Jährige hatte Betäubungsmittel sowie eine Anscheinswaffe dabei. Beides stellten die Polizeibeamten sicher.

Ein Drogenschnelltest reagierte bei dem Jugendlichen ebenfalls positiv. Er wurde vorläufig festgenommen und zur Durchführung der weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Polizeiinspektion gebracht. Nach Abschluss der Maßnahmen wurde er auf Verfügung der Staatsanwaltschaft wieder entlassen und an eine Erziehungsberechtigte übergeben. Die Polizei hat entsprechende Strafanzeigen aufgenommen. Die weitere Bearbeitung erfolgt durch die Kriminalpolizei.

werder havel bismarckhöhe 11 januar 2026 foto berndreiher werderanderhavel.de

Marina und die melancholischen Männergruppen: Pressesch(l)au Werder KW03/26

Pressesch(l)au Werder, die wöchentliche Nachrichtenbörse der aktuellen Netzmeldungen zum Thema Blütenstadt. Ausgabe 157 (03/26) unter anderem mit: Apothekenumzug, Winterwetterkapriolen, dem Digitalwerk, frischem Wind in der Werderaner Bestatterzunft und ganz viel Havel-Therme.

Bernd Reiher, 15.01.2026, 07:26 Uhr

Im Bild: Die winterliche Bismarckhöhe nach dem Neujahrskonzert am 11. Januar.

Hinweis für Insta-Nutzer/innen: Die App pflegt derzeit einen erratischen Umgang mit den Links. Im Browser jedoch haben bei der Korrekturlese alle Verknüpfungen funktioniert.

Hinweis Datenschutz: Diese Linkliste führt teils zu ausländischen Diensten u. a. wie Facebook, youtube, Instagram und Tiktok. Durch Klick auf die Links akzeptieren Sie die AGB/ Datenschutzerklärungen aller verlinkten Quellen sowie unsere Datenschutzerklärung, Streitschlichtungs-Regelung und die Cookie-Richtlinie der EU. Für die verlinkten Inhalte sind die jeweiligen Autor*innen verantwortlich.

Pressesch(l)au Werder KW 03/26

„Neue Wohnprojekte sollen in den kommenden Jahren dazu beitragen, den Wohnungsmarkt in Werder zu entlasten. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Havelauen. Mit dem Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan im Umfeld der Havel-Therme haben die Stadtverordneten am 11. Dezember die Grundlage für zusätzliche Wohnbaufächen geschaffen“: Für den Wohnungsmarkt „neue Impulse“ verspricht die Stadt durch die allerdings auch nicht unumstrittene Bebauung („Wallbildung“, „kein städtebauliches Konzept“, „Wohnbebauung bis an die Therme“, „Werder braucht Wohnraum, aber bezahlbar“) der letzten freien Flächen im Thermenumfeld seit 12. Januar auf ihrer Website werder-havel.de.

Werderaner FC: Eine Abgangswelle beschäftige derzeit den sportlichen Leiter Klaus Bartsch, lässt wissen seit 7. Januar Herr Krone in der MAZ.

werder havel glascontainer havelauen zum großen zernsee foto berndreiher werderanderhavel.de

Standort am Getränkeshop in den Havelauen musste geräumt werden: Der Glascontainerplatz sei zum „Müllabladeplatz“ geworden. Neuer Ausweichstandort sei in der Mielestraße, meldet am 12. Januar die Stadt.

„Bringe ja gerne mein Altglas weg, aber das ist jetzt schon eher ein Tagesausflug bis zur Mielestraße. Ist einfach zu weit weg. Mein Glas möchte entsorgt werden, nicht auswandern“: Kommentar zur Glascontainerdiskussion in Nordblütenstadt in der Facebookgruppe Werder/Havel.

„Diese Glas-Container haben noch nie zu Getränke Hoffmann gehört, die standen nur dort! Zum Glück sind die jetzt weg und diese ‚Drecksecke‘ ist wie aus Zauberei verschwunden“: Beitrag zu selber Sache von Mitte Dezember ebenfalls in Facebookgruppe Werder/Havel.

werder havel telekom foto berndreiher werderanderhavel.de

Glasfaser für Werder – Telekom legt los, Deutsche Glasfaser prüft noch: Update zum gefühlten derzeitigen Gerangel der beiden Anbieter von Frau Jensen seit 12. Januar in der MAZ.

„Zum 1. Februar führen wir unsere Apothekenstandorte zusammen und ziehen mit der Linden-Apotheke in das Ärztehaus in der Kellermannstraße“: Der neue Standort werde Montag bis Freitag 8 bis 18.30 sowie samstags 8 bis 12 Uhr geöffnet sein und biete viele Kundenparkplätze, einen diskreten Beratungsraum sowie einen Abholautomaten vor Ort, postet am 8. Januar Linden-Apotheker Gordon Rosch auf Facebook und linden-apotheke-werder.de.

„Frauen begrapscht, Messerstechereien auf Parkplatz – Spaßbad sperrt Männergruppen aus“: Die Havel-Therme wolle mit strengeren Einlassregeln für mehr Sicherheit und weniger Belästigungen sorgen. Geschäftsführer Andreas Schauer spreche von schwerwiegenden Vorfällen, notiert am 13. Januar Herr Gladow hinter die Paywall von Bild.

Nach Belästigungen in der Havel-Therme: Das Haus verschärfe seine Einlasspolitik drastisch und stoße damit „durchaus auf Verständnis bei Besuchern“, hat am 13. Januar zu selbem Thema aber ohne Paywall gemeldet die Berliner Morgenpost.

Therme in Werder beschränkt seit 2024 Zugang von Männergruppen – und zieht positive Bilanz: Schreibt mit Hintergründen zum eigentlich alten Thema, auf das sich seit Dienstag gefühlt alle (bis hin zu Welt, RTL, Focus, Spiegel und Stuttgarter Zeitung) gestürzt haben, am 13. Januar Herr Wangemann in der MAZ.

Piano, Violine, melancholischen Elektrobeats: In der Reihe Luz y música ist am 5. Februar das Duo Klama mal wieder zu Gast in der Haveltherme.

„Auf einem Firmengelände kam es heute zu einem Brandereignis. Gemeinsam mit der Ortswehr Plessow konnten wir den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Mit der Löschlanze verhinderten wir eine Ausbreitung“: Einsatzvideo vom 10. Januar der Feuerwehr Glindow.

Ausbau des Rad- und Gehwegs am Jahnufer: Im Februar werde mit dem zweiten Bauabschnitt des Projektes begonnen, notiert am 8 das Rathaus.

„Das Scala in Werder war ein würdiger und passender Ort für ein gelungenes Konzert der vorwiegend elektrifizierten Bands und jungen Musikerinnen und Musikern“: Einen kurzen Rückblick auf den am 21. November gemeinsam mit dem EHG auf die Kinobühne gebrachten „Music Mix“ hat aufgeschrieben und bebildert die Kreismusikschule.

Versuchter Einbruch in Glindow: „Im Zeitraum zwischen Dienstagmorgen und Mittwochnachmittag versuchten unbekannte Täter eine Tür aufzubrechen, welche den Lagerraum eines öffentlichen Gebäudes verschloss. Dabei wurde die Tür erheblich beschädigt. Der Schaden wurde auf 1.000 Euro geschätzt. Der versuchte Einbruch wurde aufgenommen und am Tatort erfolgte eine Spurensuche.“ Tatzeit: Dienstag, 6. Januar, 10 Uhr bis Mittwoch, 7. Januar, 14 Uhr. Meldung vom 8. Januar der Polizei.

Betriebsferien: Macht bis Ende Februar das Lendelhaus.

Unfall bei Glätte in Petzow: „Am frühen Dienstagmorgen kam in der Straße Zum Lindentor ein PKW Mercedes Benz in der Kurve vor der Einmündung Fercher Straße von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Verkehrszeichen. Es entstand Sachschaden von rund 10.000 Euro, aber der Fahrer blieb unverletzt. Der Mann hatte offenbar seine Geschwindigkeit nicht den örtlichen Fahrbahnverhältnissen angepasst. Außerdem war er noch mit Sommerreifen unterwegs. Die aufnehmenden Beamten leiteten ein Bußgeldverfahren ein.“ Ereigniszeit: Dienstag, 13. Januar, 6 Uhr. Meldung vom 13. Januar der Polizei.

werder havel presseschau 03/26 bild bernd reiher werderanderhavel.de

Nah bei den Menschen: Rückblick auf die Amtszeit der Baumblütenkönigin Saskia Schwadtke seit 14. Januar auf der Rathausseite werder-havel.de.

„Zum 31. Dezember 2025 endet das Förderprojekt. Das Team hat in sieben Jahren 226 Workshops durchgeführt und 461 Veranstaltungen organisiert. Von Netzwerktreffen über Hackathons bis hin zu den Leuchtturm-Formaten Digitalnavigator und KI-Navigator. Das Förderprojekt endet. Unsere Arbeit nicht. Das ifii bleibt Ihr Ansprechpartner für Innovation und Künstliche Intelligenz in Brandenburg“: Zahlreich Neuigkeiten gibt es derzeit aus dem bis jetzt als Digitalwerk bekannten Institut für Innovations- und Informationsmanagement ifii im Bahnhof.

„Der Film beleuchtet die Auswirkungen der Wende auf sechs Potsdamer*innen, die 1989 Kinder waren. Er fragt, wie Freiheit, Umbrüche und Verluste der Transformationszeit die Wertvorstellungen der heutigen Mitvierziger geprägt haben“: Die Doku „Vor Zurück Zur Seite Ran“ läuft samt anschließendem Gespräch mit der Regisseurin am 18. Januar, 16 Uhr im Scala.

Viele Zuständigkeiten, extreme Wetterlage – Winterdienst in Werder unter Druck: Mit Aufreger-Kommentaren einer Facebook-Diskussion beschäftigte sich Frau Jensen in einem Beitrag vom 8. Januar in der MAZ.

„Hier wird es neben einem Ort für liebevolle Gespräche zum Tod, Vorsorgen und Abschied auch Raum für Begegnungen in Form von Lesungen, Ausstellungen etc. geben“: Ab April haben auch in Werder einen Laden die Leute vom Bestatter und.ewig.

Kassandra: Bringt Soul und Jazz am 24. Januar ins Kaffeekontor im alten Kaufhaus.

An der Havel in der neuen Heimat – Episoden und Anekdoten: Stadtchronist Baldur Martin ist am 20. Januar Gast der nächsten Werderaner Gespräche.

vulkanfiber_fabrik_werder_havel

„Unser Gelände blickt auf eine echte Industriegeschichte zurück. Hier produzierte von 1916 bis 1994 die Vulkan-Fiber-Fabrik, eine der ältesten Fabriken Deutschlands zur Herstellung von vulkanisiertem Faserwerkstoff und ein echtes Industriedenkmal“: Kurzen Erklärbär, welche Wurzeln der eigene Name hat, hat auf Insta die Marina Vulkan Werft.

„Es soll alles etwas luftiger, heller und praktischer werden“: Mit den von vielen Gästen herbeigesehnten neuen Möbeln füllt sich weiter das Petzower KiEZ Inselparadies.

Vielfältige Informationen rund um Werder, gebündelt in einem Heft: Von der aktualisierten Willkommensbroschüre für Neuankömmlinge erzählt seit ebenfalls 8. Januar ein Beitrag auf werder-havel.de.

Julia Alsheimer: Hat Silvester 2024 schon einmal die Kinostuhlreihen zum G-Punkt gebracht und kommt am 6. März zum Frauentagsvorglühen wieder ins Scala.

Wer in Werder (Havel) wo räumen muss: Über die Aufteilung der Winterpflichten zwischen Stadt und Grundstücksbesitzern informiert seit 8. Januar das Rathaus.

„Projekte kommen ins Ziel“: Seit 12. Januar ist wieder unterwegs der Werder Kurier.

„Was bremst den Denkmalschutz in Brandenburg, was muss sich ändern?“: Hat sich am Beispiel Ziegelei Glindow angeschaut Frau Jensen für einen Beitrag vom 13. Januar in der MAZ.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende, noch.

Wunderbar: Neujahrskonzert mit dem Polizeiorchester auf der Bismarckhöhe

Den Saal der Bismarckhöhe dauerhaft mit Leben zu füllen, das ist ein Anliegen, für das die Stadtverordneten Ende 2025 einen Ideenwettbewerb beschlossen haben. Zumindest für einen Abend und zu gut drei Vierteln ist dies der Stadtverwaltung am 11. Januar richtig gut gelungen: beim Neujahrskonzert mit dem Brandenburger Landespolizeiorchester.

Bernd Reiher, 14.01.2026, 08:51 Uhr

Motto des Abends: „Alles tanzt“. Auf dem Programmzettel unter anderem: der „Libertango“ von Astor Piazolla, Ausschnitte aus Bernsteins „On the town“, der Walzer „Wein, Weib und Gesang“, die Fledermaus-Ouvertüre und ein Potpourri der Evergreens aus „Zum weißen Rössl“. Fulminanter Abschluss: Radetzky-Marsch.

Eingeläutet wurde der Konzertabend mit einer kurzen Ansprache der Bürgermeisterin. Sie verband ihre Neujahrsgrüße mit einem Hinweis auf den Benefizcharakter der Veranstaltung: Die Musiker des Polizeiorchesters spielten zugunsten der Werderaner Tee- und Wärmestube. 

Bewegende Worte fand Dirigent Christian Köhler für seine Abschiedsmoderation: „Guckt man nach rechts: ein Irrer, nach links ein Bekloppter, was wir wollen ist Frieden“. 

Ein wunderbarer Abend, der manch Werderaner/in miteinander ins Gespräch brachte und wieder einmal auch die gute Akustik der Bismarckhöhe unter Beweis stellte.

Mein Vorschlag für den von den Stadtverordneten jetzt beschlossenen Ideenwettbewerb: Macht in diesem prächtig wirkenden und klingenden Saal mehr von solchen Konzerten. Danke an das Polizeiorchester für diesen Besuch. Danke an die Verwaltung, ihn zu ermöglichen.

Rathaus: Jetzt für Kinder- und Jugendbeirat 2026/27 bewerben

Über den Werderaner Kinder- und Jugendbeirat hat im Mai 2025 schon einmal das ZDF berichtet. Dabei reichen seine Anfänge samt Vorgesprächen gerade einmal bis ins Jahr 2023 zurück.

Bernd Reiher, 12.01.2026, 07:47 Uhr

Im April 2024 wurden die Mitglieder des ersten Gremiums von den Stadtverordneten berufen. Jetzt jedoch ist die Amtszeit des ersten KJB Geschichte und aus dem Rathaus kommt der Ruf nach neuen Leuten für Werders Jung-Parlament. Lesen Sie mehr in einer Medieninfo der Stadtverwaltung vom 5. Januar 2026.

Jetzt für den Kinder- und Jugendbeirat 2026/27 bewerben!

Mit Ablauf der Amtszeit des aktuellen Kinder- und Jugendbeirates bereitet die Stadt Werder (Havel) die Neubenennung des Gremiums im Frühjahr 2026 vor. Interessierte Kinder und Jugendliche sind herzlich eingeladen, sich ab sofort für die Mitarbeit im Beirat zu bewerben! Die Frist für die Bewerbung endet am 4. Februar 2026.

Gesucht werden junge Menschen, die ihre Ideen für Werder (Havel) einbringen und die Interessen der Kinder und Jugendlichen gegenüber der Stadtverwaltung und der Kommunalpolitik vertreten möchten. Der Kinder- und Jugendbeirat wurde erstmals im April 2024 durch die Stadtverordnetenversammlung benannt.

Welche Voraussetzungen gibt es?

Mitglied im Kinder- und Jugendbeirat kann sein, wer zum Zeitpunkt der Benennung mindestens die 6. Klasse einer Schule in Werder besucht, oder seinen Wohnsitz in Werder hat, und das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Beiratsmitglieder sind ehrenamtlich tätig. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

Wie kann man sich bewerben?

Auf der Homepage der Stadt stehen unter www.werder-havel.de/jugendbeirat das Bewerbungsformular sowie alle weiteren Informationen zur Verfügung. Bewerbungsschluss ist der 4. Februar 2026.

Was macht der Kinder- und Jugendbeirat?

Der Kinder- und Jugendbeirat kann Ideen und Perspektiven von jungen Menschen in kommunale Entscheidungen einbringen, eigene Projekte umsetzen und Beteiligungsverfahren beratend begleiten.

https://www.werder-havel.de/politik-rathaus/städtische-projekte/jugendgremium.html

https://www.werder-havel.de/politik-rathaus/aktuelles/neuigkeiten/55-politik-rathaus/4945-jetzt-für-den-kinder-und-jugendbeirat-2026-27-bewerben.html

cafe jacob pizza in piazza abschied 2024 foto bernd reiher werderanderhavel.de

IHK: Schlechte Stimmung in Gastgewerbe und Tourismuswirtschaft

Kaffeekontor Insel, Filterhaus, Café Jacob, El bandito, Pizza in piazza: Fünf Lokale in Werder, die in den letzten Jahren verschwunden sind oder ihr Tagesgeschäft eingestellt haben. Fünf Betriebe, die in Blütenstadt damit auch beispielgebend für den Wandel in der Gastro sind.

Bernd Reiher, 11.01.2026, 07:58 Uhr

Gastrokrise oder Kneipensterben: Egal wie man den Trend nennt, zu beobachten ist die wenig prickelnde Situation im Gastgewerbe landesweit. Dass auch die Aussichten nicht rosig sind und woran das liegen könnte, steht in einer Medieninfo der Industrie- und Handelskammer Potsdam vom 4. Dezember 2025.

Im Bild: Das ehemalige und heute einen Schickimicki-Laden beherbergende Café Jacob sowie das derzeit leerstehende Ladengeschäft der einstigen Pizza in piazza.

Schlechte Stimmung in der Tourismuswirtschaft

IHK-Konjunkturumfrage: Unsicherheiten in der Zukunft überschatten die gesamte Branche

Die Tourismusbranche im Land Brandenburg kann in diesem Jahr kein positives Fazit für die Sommersaison ziehen. „Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einschätzung der aktuellen Geschäftslage deutlich eingetrübt“, erklärt Ina Hänsel, Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Potsdam, für die Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger IHKs.

„Wir beobachten, dass die Saison immer weniger planbar wird. Buchungen erfolgen zunehmend kurzfristig und die Nachfrage schwankt. Besonders die Gastronomie steht deutlich stärker unter Druck als das Beherbergungsgewerbe.“
Ina Hänsel

Dies sind die Ergebnisse der IHK-Herbstumfrage zur Konjunktur, bei der 5.151 Unternehmen aus der Brandenburger Tourismuswirtschaft befragt wurden; darunter Betriebe aus der Gastronomie, Beherbergung, Freizeit- und Veranstaltungswirtschaft sowie dem Wassertourismus.

Aktuelle Geschäftslage: Befriedigende Stimmung überwiegt

Insgesamt 83 Prozent der Unternehmen der gesamten Tourismuswirtschaft beurteilen ihre Lage als gut oder befriedigend. Die Unternehmen berichten zwar von einer hohen Nachfrage in den Sommermonaten. Die Rückmeldungen zu guten Geschäftslagen gehen dennoch stark zurück. Der Anteil derjenigen, die ihre Lage als schlecht einschätzen, hat sich sogar verdoppelt. Während fast ein Viertel der befragten gastronomischen Betriebe im Jahr 2024 ihre derzeitige Lage noch als gut einschätzten, sind es nach dem Sommer 2025 nur 15 Prozent. Bei den Beherbergungsunternehmen wird die Zurückhaltung noch deutlicher: 35 Prozent der befragten Betriebe bewerten ihre derzeitige Geschäftslage als gut. Vor einem Jahr waren es noch 55 Prozent. Die anhaltend hohen Kosten für Personal, Energie und Lebensmitteleinkauf machen den Betrieben zu schaffen. Auch der Fachkräftemangel bleibt ein drängendes Problem.

Pessimistische Erwartungen für die Zukunft

Die Erwartungen für die kommenden zwölf Monate sind überwiegend pessimistisch. 27 Prozent der Beherbergungs- und fast die Hälfte (45 Prozent) der Gastronomiebetriebe rechnen mit schlechteren Geschäftsentwicklungen. Weiter steigende Kosten, eine etwaige Erhöhung bzw. Einführung der Bettensteuer sowie der zunehmende Fachkräftemangel, der auch mit dem Mangel an Wohnraum für das Personal einhergeht, sorgen die Unternehmen. Hoffnung verspricht einzig die angekündigte Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie.

Umsätze und Nachfrage: Zurückhaltende Prognosen

Nur rund ein Fünftel der Unternehmen geht von steigenden Umsätzen in den kommenden Monaten aus, mehr als ein Drittel rechnet mit Rückgängen. Die Unsicherheit bleibt damit hoch, die Nachfrageentwicklung schwer planbar. Insbesondere im Gastgewerbe wird mit einer Anhebung der Übernachtungs- und Verzehrpreise gerechnet.

Leichte Zunahme bei geplanten Investitionen
Die Investitionsneigung bewegt sich im Drei-Jahres-Durchschnitt, bleibt jedoch unter dem Niveau von 2024. Zwar planen etwas mehr Unternehmen Investitionen als noch im Vorjahr, doch insgesamt ist die Dynamik verhalten. Knapp 24 Prozent planen für das Jahr 2026 steigende Investitionen, zwei Prozent mehr als im Jahr 2024. Hauptmotive sind Ersatzbedarfe, Kapazitätserweiterungen und Rationalisierungsmaßnahmen. An finanziellen Mitteln für größere Investitionsvorhaben und Innovationen fehlt es vielen Betrieben jedoch.

Belastungen: Kostendruck und steigender Arbeits- und Fachkräftemangel

Das Risikoradar führen steigende Kosten für Personal (2025: 85 %, 2024: 71%) sowie Energie und Lebensmittel (2025: 80%, 2024: 68 %) an. Aber auch die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (2025: 64%, 2024: 66 %) sowie der Fachkräftemangel (2025: 52 %, 2024: 61 %) werden als hohe Risiken benannt.

Vor allem im Gastgewerbe wirken höhere Arbeitskosten und Einkaufpreise doppelt belastend.  Nach einer zwischenzeitlichen Entspannung durch Saisonkräfte, die in den Sommermonaten leichter zu finden sind, nimmt auch das Risiko des Fachkräftemangels wieder deutlich zu.
62 Prozent der Tourismusbetriebe benötigen Arbeitskräfte, die eine duale Berufsausbildung absolviert haben. Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat jedoch Schwierigkeiten offene Stellen qualifiziert zu besetzen. Im Gastgewerbe bleiben vor allem Ausbildungsplätze unbesetzt und sogar Stellen ohne erforderlichen Berufsabschluss, was die Lage der Unternehmen weiter erschwert.

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) ist eine Kooperation der drei Industrie- und Handelskammern im Land Brandenburg. Sie vertritt die Interessen von etwa 160.000 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen.

bild: landratsamt quelle: landkreis potsdam-mittelmark, presseabteilung

Landratsamt: Allgemeine Stallpflicht Geflügelpest aufgehoben

Mit Hinweis auf die weiterhin bestehenden Überwachungszonen im Raum Päwesin und Ketzin lesen Sie nachfolgend eine Medieninfo der Landkreisverwaltung zum Ende der allgemeinen Stallpflicht vom 9. Januar 2026.

Bernd Reiher, 10.01.2026, 09:37 Uhr

Geflügelpest: Allgemeine Stallpflicht aufgehoben

Aufstallpflicht gilt weiterhin in bestehenden Überwachungszonen

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hebt die bislang geltende allgemeine Aufstallpflicht für Geflügel mit Wirkung zum 10. Januar 2026 auf. Grundlage hierfür ist eine aktuelle Risikobewertung des Fachdienstes Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, die einen deutlichen Rückgang der Nachweise der Geflügelpest bei Wildvögeln im Kreisgebiet zeigt.

In den vergangenen Wochen wurden nur noch vereinzelt positive Befunde in der Wildvogelpopulation festgestellt. Insgesamt ist ein klarer Rückgang des Infektionsgeschehens zu verzeichnen. Vor diesem Hintergrund konnte die bisher landkreisweit angeordnete Aufstallpflicht für Geflügel aufgehoben werden. Auch Geflügelausstellungen und vergleichbare Veranstaltungen sind außerhalb von Restriktionszonen wieder zulässig.

Wichtig für Geflügelhalter

Die Aufhebung der allgemeinen Aufstallpflicht gilt nicht für alle Bereiche des Landkreises. In einzelnen Regionen bestehen weiterhin tierseuchenrechtliche Restriktionszonen, in denen die Aufstallpflicht und weitere Schutzmaßnahmen unverändert einzuhalten sind.

Derzeit bestehen im Landkreis Potsdam-Mittelmark zwei Überwachungszonen

  • eine Überwachungszone im Umkreis von 10 Kilometern um den Ausbruchsort Päwesin
  • eine weitere Überwachungszone infolge eines Geflügelpestausbruchs im benachbarten Landkreis Havelland im Bereich Ketzin/Havel, deren 10-Kilometer-Radius in das Kreisgebiet Potsdam-Mittelmark hineinragt

Diese beiden Überwachungszonen überschneiden sich teilweise. Innerhalb dieser Bereiche gilt weiterhin die Pflicht zur Aufstallung des Geflügels sowie das Verbot von Geflügelausstellungen und ähnlichen Veranstaltungen. Die Aufhebung der allgemeinen Aufstallpflicht findet dort keine Anwendung, da die Maßnahmen unmittelbar aus den jeweils geltenden Restriktionszonen-Anordnungen folgen.

Zur besseren Orientierung veröffentlicht der Landkreis eine Karte, aus der die aktuell betroffenen Überwachungszonen eindeutig hervorgehen. Geflügelhalter werden dringend gebeten, anhand dieser Karte eigenständig zu prüfen, ob sich ihr Standort innerhalb einer Restriktionszone befindet.

Unabhängig von der Aufhebung der allgemeinen Aufstallpflicht wird allen Geflügelhaltern weiterhin empfohlen, konsequente Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Dazu zählen insbesondere der Schutz der Tiere vor Kontakt mit Wildvögeln, hygienische Maßnahmen beim Betreten der Tierhaltungen sowie die sichere Lagerung von Futter und Einstreu.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark wird die seuchenepidemiologische Lage weiterhin eng beobachten und bei einer erneuten Verschärfung der Situation unverzüglich reagieren.

Weitere Informationen sowie die Übersichtskarte zu den bestehenden Überwachungszonen sind auf der Internetseite des Landkreises Potsdam-Mittelmark abrufbar.

Zum Hintergrund

Diese Allgemeinverfügung tritt nach Bekanntmachung in Kraft. Sie wird auf der Internetseite des Landkreises Potsdam-Mittelmark unter Bekanntmachungen veröffentlicht. Seit Oktober 2025 mussten aufgrund von mit Geflügelpest infizierten Tieren bereits Sperrzonen sowie Überwachungszonen im Landkreis Potsdam-Mittelmark durch Allgemeinverfügung angeordnet werden.

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/aktuelles-veranstaltungen/alle-meldungen/aufstallpflicht-gefluegel-aufgehoben-potsdam-mittelmark

landratsamt-potsdammittelmark-historischeslandratsamt-quelle-landkreis-pm

Landratsamt: Wetterwarnung für den Landkreis Potsdam Mittelmark

Zur anrollenden Wetterlage lesen Sie nachfolgend eine Meldung der Landkreisverwaltung vom 8. Januar 2026, 14:01 Uhr.

Bernd Reiher, 08.01.2026, 15:56 Uhr

Wetterwarnung: Bürgerinnen und Bürger in Potsdam Mittelmark zur Vorsicht aufgerufen

Die Ankündigung des Deutschen Wetterdienstes für den morgigen Freitag (9. Januar 2026) lässt im gesamten Land Brandenburg schwere Schneefälle und Orkanböen erwarten.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark bittet alle Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht bei allen notwendigen Wegen, die nicht vermeidbar sind. Es ist damit zu rechnen, dass Straßen und Wege nur eingeschränkt befahr- und begehbar sein können. Davon ist auch der Öffentliche Personenverkehr in der Region betroffen.

Die Kreisverwaltung hat auch zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger am Freitag die Besuchszeiten aufgehoben, die Standorte bleiben geschlossen. Anliegen können aber wie gewohnt telefonisch unter Tel. 033841 910 oder per Email an kontakt@potsdam-mittelmark.de an den Landkreis Potsdam-Mittelmark gerichtet werden.

Der Kreisstraßenbetrieb Potsdam-Mittelmark ist für das Winterwetter gerüstet. Zwischen 3 und 23 Uhr ist der Winterdienst mit allen verfügbaren Kapazitäten im Einsatz.

Zum Schulbetrieb wird auf die Information des Bildungsministeriums verwiesen. Der Schülerverkehr wird im Landkreis Potsdam-Mittelmark planmäßig angeboten, solange es die Wetterlage erlaubt.

Der Fachdienst Brand- und Katastrophenschutz ist vom Landrat in erhöhte

Bereitschaft versetzt worden. Dort sind die Bereitschaftsdienste entsprechend

verstärkt worden.

Über die aktuelle Lage im Landkreis Potsdam-Mittelmark informiert die

Kreisverwaltung aktuell auf der Homepage als auch über den WhatsApp-Kanal.

Das widrige Wetter kann generell zur Beeinträchtigung der Infrastruktur führen. Damit können gravierende Einschränkungen für das öffentliche und private Leben verbunden sein. Um sich darauf vorzubereiten, hilft das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Checkliste veröffentlicht.

https://www.potsdam-mittelmark.de/de/leben-im-landkreis/wohnen-leben/brand-katastrophen-zivilschutz