Werder (Havel), 23.03.2025 – Ein Antikmarkt in einem der schönsten Säle der ganzen Region: Diese vielversprechende Kombi wird am letzten Märzwochenende auf der Bismarckhöhe zu erleben sein.
„Der große Saal bietet Platz für viele Festivitäten und erstmals findet hier ein Flohmarkt statt“, heißt es zu diesem Ereignis aus dem Rathaus. „Glück ist, wenn Du auf unserem Flohmarkt unter all den vielen Dingen das passende Schnäppchen findest“, schreiben die Veranstalter im Einladungstext.
Termine: 29. und 30. März. Zeit: jeweils 9 bis 18 Uhr. Die Anmeldedaten für Mitmachwillige finden sich im städtischen Veranstaltungskalender auf werder-havel.de.
werderanderhavel.de findet das eine großartige Nutzungsidee für diesen historischen Saal, dessen Ruf von im letzten Jahr hier zu erlebenden AfD-Auftritten nicht nur profitiert hat. Das Lokalblog wünscht gutes Gelingen für den Probelauf sowie der Bismarckhöhe viele weitere solche Ideen.
Werder (Havel), 22.03.2025 – Nur noch bis nächsten Freitag ist Zeit, Projekte für die diesjährige Förderrunde des zusätzlichen Werderaner Kulturtopfes einzureichen. Lesen Sie mehr in einer Presseinfo der Stadtverwaltung vom 10. März 2025.
Kunst & Kultur-Fonds: Jetzt Antrag stellen!
Die Stadt Werder (Havel) fördert über den Kunst & Kultur-Fonds Einzelprojekte Werderaner Kunst- und Kulturschaffender. Der Fonds umfasst für das Jahr 2025 insgesamt 30.000 Euro.
Künstlerische und kulturelle Projekte aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie, Objektkunst, Plastik bis hin zu Musik, Theater, Literatur und handwerkliche Kunst können mit maximal 3.000 Euro pro Projekt aus dem Kunst & Kultur-Fonds gefördert werden.
Die Projekte sollen allen Bürgern zugänglich sein, ein öffentliches Interesse erwarten lassen und Eigeninitiative unterstützen und fördern. Weitere Kriterien und Bestimmungen sind dem Antragsformular zu entnehmen. Dieses steht als Download auf der Homepage der Stadt Werder (Havel) zur Verfügung.
Das Antragsformular ist bis zum 28. März 2025 bei der Stadt Werder (Havel) einzureichen. Über die eingehenden Anträge wird der Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Tourismus voraussichtlich im Mai 2025 seine Empfehlungen aussprechen.
Werder (Havel), 21.03.2025 – Begleitend zu ihrem neuen Stück „Einstein und die Bombe“ hat die Comédie soleil für die nächsten Wochen ein ganzes Veranstaltungspaket zum Thema Atomkrieg auf die Beine gestellt. Vorträge, Theaterabende und zwei Filmvorführungen gehören bis zum 13. April dazu. Ein Überblick.
Zwei Nobel-Preise und wie man Geschichte macht
Zum achtzigsten Jahrestag der nuklearen Vernichtung Hiroshimas und Nagasakis stellt Florian Coulmas, Professor für Sprache und Kultur des Modernen Japan, die Frage, was wir von Hiroshima wissen wollen und was wir wissen sollen. Montag, 24. März, 19:30 Uhr, Eintritt frei:
„… und was passiert dann?“ – Atombomben, radioaktive Strahlung und ihre Folgen für Mensch und Umwelt:
Maxim Golovchanskij, Medizinstudent und Mitglied des ippnw, referiert über die Folgen der mehr als 2000 Atombombentests weltweit. Zeit: Montag, 31. März, 19:30 Uhr. Eintritt frei.
Das Atomwaffenverbot in Zeiten von Krieg und Aufrüstung
Seit 2001 ist der Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft. Juliane Hauschulz von ICAN Deutschland stellt die Regelungen im Völkerrecht dar und erklärt, was das für uns in Deutschland bedeutet. Zeit: Montag, 7. April, 19:30 Uhr. Eintritt frei:
Die Vorträge finden statt in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, ippnw (Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V.) und ICAN Deutschland (Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen).
Begleitendens Kinoprogramm: Oppenheimer
Der berühmte Film von Christopher Nolan über den Konstrukteur der ersten Atombombe ist eine perfekte inhaltliche Ergänzung zum Stück. Zeit: Donnerstag, 27. März, 18 Uhr und Mittwoch, 2. April, 16 Uhr im Scala.
Theaterstück Einstein und die Bombe
„Albert Einsteins Rolle im Zusammenhang mit der Atombombe ist voller Widersprüche: Durch den Brief, mit dem er Präsident Roosevelt vor einer möglichen Atombombe der Deutschen warnen wollte, löste der überzeugte Pazifist Einstein erst den Bau der beiden amerikanischen Bomben aus, die später auf Hiroshima und Nagasaki abgeworfen wurden. Das ganz persönliche Drama eines Mannes, das zugleich die ganze Welt betrifft.“
Aufführungstermine: 22. März, 19:30 Uhr, 23. März, 17 Uhr (mit Publikumsgespräch), 29. März, 19:30 Uhr, 30. März, 17:00 Uhr, 5. April, 19:30 Uhr, 6. April, 17 Uhr (mit Publikumsgespräch), 12. April, 19:30 Uhr, 13. April, 17 Uhr.
Werder (Havel), 20.03.2025 – Pressesch(l)au Werder, der Wochenspiegel aktueller Netzbewegungen zum Thema Blütenstadt. Ausgabe 114 (KW12/25) unter anderem mit: einer Restaurantkritik, Ballsport, nem alten Springbrunnen und einem neuen Biberrevier.
Im Bild: Illegaler Müllabwurf ist in Werder schon länger ein Problem. Überall tauchen sie auf, die Säcke mit unbekannter Herkunft, ob am Wegesrand, in der Grünfläche oder am Bahnhof. Hier ein smarter Denkanstoß der Oberförsterei Potsdam, gefunden und abgelichtet im kleinen Restwäldchen an der Kolonie Zern.
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Pressesch(l)au Werder KW12/25
„Zwei erste Lämmer sind da!“: Mutter Mia sei auf ihre Mädels stolz wie Bolle und sehr neugierig auf Namensvorschläge, notiert auf Insta am 13. März der Biohof Phöben.
Scherben (25. Mai), Klangkirschen (11. Mai), Orlando (20. April), Viaggio in paradiso (16. November): Das Landratsamt hat das Jahresprogramm für die Kulturkirche Petzow veröffentlicht. Den Flyer als PDF gibt es bei den Kolleg*innen von zauche366.de.
Nachtspülung: Ablagerungen in Trinkwasserleitungen werden entfernt vom 30. März bis Anfang April in Moosfennstraße, Damaschkestraße, Unter den Linden, Hoher Weg, An der Föhse, Inselblick sowie Potsdamer Straße, Kemnitzer Straße, Kesselgrundstraße und Kemnitzer Chaussee, meldet der WAZV.
Mädchenfußball Glindow: „Ich suche Mädels oder Frauen, die sich entweder eine Unterstützung in der AG an der Schule oder bei uns ab Mai/Juni im Verein vorstellen können“, notiert auf Insta am 13. März die Schiedsrichterin Glindow.
Grundstückseigentümer beim Thema Regenwasser gefragt: Nach Kontrollen habe sich gezeigt, dass Regenwasser von privaten Dachflächen direkt auf die Straße geleitet werde. „Es geht auch anders“, notiert dazu mit dem Verweis, dass es sich dabei um eine „verbotene Praxis“ handele, sowie samt Hinweis auf „gute Beispiele für Regenwassernutzung“ am 18. März das Rathaus auf werder-havel.de.
„Der Werderander FC kann mit seinem neuen Trainerduo Matthäs/Krüger erstmals gewinnen“: Meldet nach der Partie gegen Oranienburg am 16. März die MAZ.
Senior*innen-Haushalt: Tipps für mehr Leichtigkeit ab 5. April in de Werderaner Kreisvolkshochschule.
Stammtisch: Zum Kneipengespräch über Lokalpolitik, Bürgerbeteiligung und ganz bestimmt auch die aktuelle Scala-Problematik laden am 25. März die Stadtmitgestalter.
Essen an der Havel – Fleisch satt in Werder – So schmeckt das Steak im Dauti Beef-Club: „Überbordende Begeisterung sieht anders aus“ lautet das Statement von Gastrokritikerin Blisse für einen Beitrag vom 13. März in der MAZ.
Schulcontainer am Gymnasium aufgestellt: Für fünf Jahre sollen sie helfen, die Raumsituation der Schule entlasten, schreibt am 13. März die Stadt.
Außenanlage vom Hort Stadtstrolche erneuert: Der Bereich zwischen Hortgebäude und Spielplatz habe eine bunte Pflasterung bekommen, informiert am 13. März die Stadt.
Der Dichtungsring: Vereinigung von Schauspielern und Sprechern, die sich der Lyrik (auch von Morgenstern) verschrieben haben. Am 29. März im Christian Morgenstern Literaturmuseum auf der Bismarckhöhe, notiert der städtische Veranstaltungskalender auf werder-havel.de.
27 Wohnungen, Schwalbenbergweg: Über aktuelle Bauprojekte der HGW sprach mit Geschäftsführer Robin Stenmans und Architektin Una Raeuber Moderator Andreas Dorfmann für das Magazin „Hallo Brandenburg“ bei TVBB.
Straßensperrungen, Innenstadt umfahren, Für Familien, Auf den Bühnen: Mit einer Sonderausgabe Baumblütenfest kommt diesmal das städtische Infoblättchen Werder Kurier.
Wie das kleine Werderaner Theater „Comédie Soleil“ die große Weltpolitik verhandelt: Julian Tyrasa setze für seinen Bühnenmonolog „Einstein und die Bombe“ einen großartigen Erzähler in Szene, stellt fest am 14. März Karim Saab in der MAZ.
Viktoria bezwingt Eintracht: Durch ein 1:0 habe sich der Werderaner FC Viktoria 1920 zu Hause drei Punkte geholt. Der Gast Oranienburger FC Eintracht 1901 habe das Nachsehen gehabt, meldet im auf Basis von DFB-Spieledaten automatisch generierten Spielbericht am 15. März das Portal fussball.de.
Nager-Spuren in Blütenstadt: „Gibt es ein neues Biber-Revier in Werder?“, fragt seit 17. März Frau Rüssau in der MAZ.
Linienfahrten 2025: Einen Überblick zu ihrem Angebot für die just anrollende Saison hat in dieser Woche rausgehauen die MS Bismarckhöhe.
Alten Springbrunnen freigelegt: Hat vor seiner Rezeption das Inselparadies Petzow.
Hähnchenkeule, Topfwurst, Eisbein, Spinat-Pilz-Farfalle: Schön bunt ist vom 24. bis zum 28. März der Speiseplan der Kantine im Gutshof.
Ein Spezialfahrrad für Oliver: Eine Familie kämpfe für ihren behinderten Sohn. Um mobil zu sein, brauche der 41-jährige wegen Gleichgewichtsproblemen ein dreirädriges Fahrrad, heißt es im Beitrag vom 17. März in der MAZ.
Zum großen Zernsee augenscheinlich alkoholisiert Auto gefahren: „Durch Polizeibeamte wurde Sonntagnacht ein PKW Renault kontrolliert. Der 35-jährige Fahrer torkelte beim Aussteigen, sprach sehr verwaschen und im Fahrzeuginnenraum lag noch eine Bierflasche. Ein Atemtest wurde durch ihn jedoch verweigert. Allerdings kam er um die nun angeordnete Blutprobenentnahme nicht herum. Anschließend wurde dem Mann die Weiterfahrt untersagt, der Fahrzeugschlüssel zur Verhinderung der Weiterfahrt sichergestellt und eine Anzeige aufgenommen.“ Ereigniszeit: Sonntag, 16. März, 23.20 Uhr. Meldung vom 17. März der Polizei.
Gemüseroboter: Einen sehr fotogenen hat für seine Zwiebeln im Einsatz der Biohof Werder.
Kulturkirche Petzow – Kreisverwaltung prüft Bau von Toiletten-Anlage: Wo sie entstehen könnte, hat aufgeschrieben Frau Kögler für einen Beitrag vom 8. März in der MAZ.
„Ich kann meine Kunden inspirieren, kreativ mit dem umzugehen, was schon vorhanden ist, zu ergänzen, zu erweitern, umzudenken und das Gebäude neu zu sehen“: Über die stark auf Recycling von Baustoffen setzende Architektin Stefanie Conjé aus Werder berichtet Achim Pilz im Beitrag „Sanieren im Kreislauf – recycelt, repariert, redesignt“ seit 19. März auf baubiologie.de.
„Ungehört!“: Zum Passionskonzert laden am 23. März mit Musik von Penderecki, Gjeilo und Diestler ins Gemeindehaus in der Damaschkestraße Jampression und das Havelkonsort.
Monatsfeier, offener Campus, Markt der Informationen: Zum Tag der offenen Tür lädt am 29. März mal wieder die Waldorfschule.
Werder an der Havel – eine Zeitreise: Buch von Ingeborg Lauwaßer, Neuerscheinung, 130 Seiten mit Fotos, Preis: 11 Euro, zu finden bei havel-kuenstler.de.
Grün-Weiß-Coach über Sieg im Topspiel, „Werderaner Kryptonit“ und die A-Frage: Was Trainer Max Ziegler zu einem Start in der 3. Liga sagt, hat herausgefunden Lars Sittig für die MAZ.
Werder diskutiert Grundsteuer C: Ob der derzeit diskutierte Grünen-Antrag mit einer Hoffnung oder doch zuviel bürokratischem Aufwand verbunden wäre, hat versucht herauszufinden Frau Jensen für einen Beitrag vom 19. März in der MAZ.
Vulkandarts: Neuer Darts-Verein in Blütenstadt. Hatte Besuch vom rbb-Format Der Tag und ist im Video zu sehen ab Minute 77 noch sechs Tage in der ARD-Mediathek.
Abspann
„Sie macht Volkswirtschaft nach ihren eigenen Mickey-Mouse-Theorien“: Sagt Ökonom Maurice Höfgen über die Währungsökonomin Alice Weidel, die seit Jahren den Niedergang des Euro vorhersage, während sie seinen Anstieg jedoch ignoriere, am 19. März im Podcast „Apokalypse & Filterkaffee„.
Werder (Havel), 19.03.2025 – Achtung an der Bahnsteigkante: In der letzten Märzwoche sorgen die Bauarbeiten an der Strecke für weitere Einschränkungen beim RE1.
Betreiberin Odeg teilt am 18. März mit: „Vom 24. März, zirka 21 Uhr bis 28. März, 4.50 Uhr entfallen in den Abend- und Nachtstunden einzelne Züge der Linie RE1 im Abschnitt zwischen Potsdam Hbf und Brandenburg Hbf.“
Ersatzverkehr mit Busse werde eingerichtet. Rollstühle, Kinderwagen und Fahrräder könnten damit jedoch nur eingeschränkt befördert werden. Odeg: „Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und stehen Ihnen für weitere Auskünfte gern zur Verfügung.“
Werder (Havel), 18.03.2025 – Das wunderbare Bistro im ehemaligen Wartesaal des Werderaner Bahnhofes lädt seit November zum Trinken, Speisen, Reden, Verweilen und manchmal auch Kartenspielen ein. Jetzt haben die rührigen Betreiber mit der ideenreichen Küche an den Öffnungszeiten gedreht.
Montags und dienstags gelten neuerdings als Ruhetag. Stattdessen wird der Laden jetzt auch sonntags geöffnet. Kernzeit Mittwoch bis Sonntag: 8 bis 20 Uhr.
Werder (Havel), 17.03.2025 – Die Wikipedia spricht vom Park Petzow als einem einzigartigen „Gesamtkunstwerk von Architektur und Landschaft“. Im Rahmen eines Maßnahmeplanes sind im Februar an 25 ehemaligen Baumstandorten neue Bäume gepflanzt worden. Lesen Sie mehr in einer Meldung der Stadtverwaltung vom 27. Februar 2025. Bild: Baumpflanzungen Gutspark Petzow. Bildquelle: Stadt Werder Havel_hkx
25 Bäume für den Petzower Gutspark
Im Petzower Park sind in den vergangenen Tagen 25 Bäume gepflanzt worden. Neben Rotbuchen, Kaiserlinden, einer Traubeneiche und einer Flatterulme gibt es nun auch wieder Nadelbäume an mehreren prägnanten Orten des Parks: Zwei Douglasien, eine Weymouthskiefer und eine Lärche wurden in die Erde gebracht. Bei den 25 Pflanzstellen handelt es sich um nachgewiesene ehemalige Standorte. Auch die Baumsorten gehen auf historische Recherchen zurück.
Seit den 1940er-Jahren war der Petzower Park zusehends verwildert. In den 1980er- und 90er-Jahren wurde er gartendenkmalpflegerisch wiederhergestellt. Seit 2021 wurden in einer „Gartendenkmalpflegerischen Zielplanung“ durch das Landschaftsarchitekturbüro guba+sgard in Berlin Geschichte und Bestand der Parkanlage im Auftrag der Stadt Werder (Havel) erfasst, analysiert und bewertet. Neuere Erkenntnisse zur Entstehungsgeschichte wurden dabei einbezogen.
Ein Maßnahmenplan wurde daraus abgeleitet, die Baumpflanzungen sind ein erstes Projekt daraus. Außerdem wurde im Bereich des Fischerhauses Gehölzaufwuchs aus der geschützten Feuchtwiese beseitigt, so dass das 1818 entstandene denkmalgeschützte Gebäude vom Südeingang des Parks wieder auszumachen ist. Einige junge Bäume wurden stehengelassen und sollen in anderen Parkbereichen als „Pflanzmaterial“ genutzt werden. Schließlich handelt es sich um Ableger der Gehölze, mit denen die Parkgestaltung vor gut 200 Jahren einmal begonnen hat.
Der Petzower Gutspark gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen der Stadt Werder (Havel). Er findet sich 1833 im „Verschönerungsplan der Umgebung von Potsdam“ von Peter Joseph Lenné und geht auf Anweisungen des Potsdamer Gartendirektors zurück. Abhängig von der Haushaltslage sollen in den kommenden Jahren weitere Projekte und Pflanzungen aus dem Maßnahmenplan umgesetzt werden. Auch die Parkpflege wird neu aufgestellt.
Werder (Havel), 16.03.2025 – Am 24. März können laut Aushang und Online-Angaben im Begegnungszentrum Treffpunkt am Plantagenplatz Wasser- und Bodenproben zur Analyse eingereicht werden. Ausführend: Arbeitsgruppe Umwelttoxikologie e.V. aus Mittweida.
Für die Wasseranalysen sei mindestens ein Liter in einer Kunststoff-Mineralwasserflaschr mitzubringen. Für Bodenauswertung sei es notwendig, an mehreren Stellen des Grundstücks Erde auszuheben, sodass mindestens 500 Gramm für eine Mischprobe eingereicht werden können.
Analysen von pH-Wert und Nitratkonzentration seien gegen Unkostenbeitrag sofort möglich. Zeitrahmen: 11.30 bis 12.30 Uhr
Durch Zeugen wurde der Polizei gemeldet, dass eine Frau einen Gegenstand gegen die Scheibe eines Regiobusses geworfen habe. Die stark alkoholisierte Frau (19) war zuvor in den Linienbus eingestiegen, jedoch kurz darauf vom Busfahrer des Fahrzeugs wieder verwiesen worden.
Zunächst kooperierte sie und stieg aus dem Bus aus. Als dieser dann aber anfuhr, warf die Frau eine Bierflasche gegen den Bus, sodass eine Scheibe zerbrach und beschädigt wurde.
Obwohl sich die Tatverdächtige dann entfernte, konnte sie nach kurzer Zeit von Polizisten festgestellt werden. Sie ignorierte die Aufforderungen der Beamten stehen zu bleiben und musste daraufhin mit einfacher körperlicher Gewalt festgehalten werden, wobei sie stürzte und die Beamten in weiterer Folge massiv beleidigte. Als die Polizisten dann beim Aufstehen halfen, begann die Frau unkontrolliert um sich zu schlagen, sich zu sperren und sich aktiv gegen die Beamten zu wehren. Bei der anschließenden Durchsuchung fanden sie Beamten verschiedene Arten Betäubungsmittel, welches sie sicherstellten.
Es wurden Ermittlungen wegen Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Die Frau wurde wenig später aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.
Werder (Havel), 14.03.2025 – Bei der neuen Gestaltfibel handle es sich um eine „Handreichung für Eigentümer und Fachleute“. Was sie will und wo sie zu haben ist, dazu lesen Sie mehr in einer Presseinfo der Stadt vom 21. Februar 2025. Bild: Cover Gestaltfibel, Bildquelle: Stadt Werder.
Gestaltfibel für Werders Altstadt veröffentlicht
Helle gelbliche, bräunliche und rötliche Farbtöne prägen das Bild der Werderaner Altstadt. Eine Begründung für diese besondere Farbskala liefert das Buch „Der bürgerliche Baumeister oder der Versuch eines Unterrichts für Baulustige“ aus dem Jahr 1790: Die Fassadenfarben durften nicht „zu sehr gegeneinander abstechen und blenden, welches dem Auge wehe thut“, heißt es da. Ein „Schein von Festigkeit“ sollte vermittelt werden. Friedrich Christian Schmidts Werk war stilprägend für seine Zeit, das spiegelt sich auch in Werder (Havel) wider.
Das interessante Buchzitat findet sich in der neuen Gestaltfibel der Blütenstadt. Auf 85 reich bebilderten Seiten wird in der Fibel erläutert, wie die Altstadthäuser gestaltet sind und welche charakteristischen Farben und Formen sie prägen. Dazu werden zahlreiche Beispiele dargestellt und Begründungen für bauliche Strukturen geliefert, die es zu erhalten gilt. Die Gestaltfibel will damit eine Handreichung für Eigentümer und Fachleute sein, die die unlängst aktualisierte Gestaltungssatzung veranschaulicht und ergänzt.
So wird beispielsweise nachvollziehbar, wie Werders Dachlandschaft über die Jahrhunderte gewachsen ist, warum große Schaufenster vor allem Unter den Linden zu finden sind und wie bestimmte Schmuckelemente Bauepochen prägten. Mit den zahlreichen Beispiel-Bildern wird zugleich deutlich, welche Erfolge bei der Altstadtsanierung seit 1993 erzielt wurden. Und welcher Aufwand getrieben wurde, damit das DDR-grau verschwindet: So wird es manchen Leser überraschen, dass es sich bei einigen der wieder hergestellten Türen und Tore um Nachbauten handelt.
Im Jahr 2021 galt die Altstadtsanierung als abgeschlossen, die Sanierungssatzung wurde aufgehoben und die Städtebauförderung für private Eigentümer beendet. Um das Stadtbild auch für zukünftige Generationen zu bewahren, gelten aber auch zukünftig die Gestaltungssatzung und die Erhaltungssatzung.
In der vor gut einem Jahr aktualisierten Gestaltungssatzung gibt es Präzisierungen etwa in der Ausgestaltung der Dachgauben, Dachflächenfenster, der Farbgebung von Fassaden, Fenster und Außentüren oder für Photovoltaik-Anlagen. Was ist da im Einklang mit dem Altstadtbild möglich und was nicht? Auch für dieses wichtige Thema gibt es in der Gestaltfibel Beispiele und grafische Veranschaulichungen.
Die Gestaltfibel liegt im Bürgerservice, der Tourist-Information und in den Rathäusern in der Eisenbahnstraße und der Kirchstraße zur kostenlosen Mitnahme aus.
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